Dire Straits: Kommen sie 2026 doch noch auf Tour?
23.02.2026 - 04:21:58 | ad-hoc-news.deDie Suchanfragen nach Dire Straits schießen wieder nach oben, alte Liveclips gehen auf TikTok viral, und in Fan-Foren wird heiß diskutiert: Gibt es 2026 doch noch eine Chance, die Songs von Mark Knopfler und Dire Straits in Deutschland groß auf der Bühne zu erleben? Offiziell gelten Dire Straits seit Jahrzehnten als Geschichte, aber die Musik ist so präsent wie lange nicht mehr – und jede neue Regung im Kosmos von Mark Knopfler wird von Fans als mögliches Signal gedeutet.
Aktuelle Tour-Infos & Termine rund um Mark Knopfler checken
Was steckt hinter dem Hype? Warum sprechen alle wieder über Dire Straits, obwohl es die Band so gar nicht mehr gibt? Und wie realistisch ist eine Deutschland-Rückkehr – sei es mit Mark Knopfler solo oder einem einmaligen Tribute-Setup? Hier kommt der große Deep-Dive für alle, die mit Sultans of Swing, Brothers in Arms und Money for Nothing aufgewachsen sind oder sie jetzt zum ersten Mal so richtig entdecken.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Dire Straits als aktive Band sind seit den 90ern Geschichte, das ist Fakt. Mark Knopfler hat in den letzten Jahren konsequent auf Solo-Karriere gesetzt, Alben veröffentlicht, Soundtracks geschrieben und immer wieder Tourneen gespielt, bei denen er die großen Dire-Straits-Hits mit eigenen Songs mischte. Genau diese Soloebene ist 2026 der Schlüssel für alle Hoffnungen deutscher Fans.
In der internationalen Musikpresse tauchen seit Monaten immer wieder Hinweise auf, dass Knopfler weiter sehr aktiv im Studio ist und an neuem Material arbeitet. Dazu kommen einzelne Interviewaussagen der letzten Jahre, in denen er betont hat, dass er Live-Spielen immer noch liebt – nur eben nicht mehr in der ganz harten Dauerrotation früherer Jahrzehnte. In Fan-Communities werden diese Aussagen inzwischen Zeile für Zeile auseinandergenommen: Gibt es noch genug Energie und Lust für eine größere Europatour, vielleicht mit ein paar ausgesuchten Arenen in Deutschland?
Ein weiterer Grund für die neue Welle an Aufmerksamkeit: runde Jubiläen. Brothers in Arms bleibt eines der ikonischsten Rockalben überhaupt, und jedes Jubiläumsjahr bringt neue Remaster, Sonderauflagen und Dokus. Jedes Mal, wenn ein neues Boxset oder ein hochwertiges Vinyl-Reissue angekündigt wird, geht der Puls im Netz hoch. Labels nutzen das, um das Storytelling zu verstärken – und auch, um die Musik für eine neue Generation zu öffnen, die Dire Straits eher über Gaming, TikTok-Sounds und Netflix-Soundtracks entdeckt.
Gerade in Deutschland ist die Fanbasis riesig: Die Band hat in den 80ern Hallen und Stadien gefüllt, und viele Eltern erzählen heute ihren Kids von diesen legendären Abenden. Das sorgt für ein generationsübergreifendes Interesse. Wenn Mark Knopfler auf seiner offiziellen Seite neue Tour-Abschnitte ankündigt oder nachträgt, schauen deutsche Fans ganz genau hin: Tauchen London, Paris oder Amsterdam auf, steigt sofort die Erwartung, dass vielleicht auch Köln, Berlin, Hamburg oder München dazu kommen könnten.
Für den Moment ist wichtig: Es gibt Stand heute keine offizielle Reunion von Dire Straits in Originalbesetzung. Aber es gibt eine lebendige Solo-Karriere von Knopfler, es gibt Ex-Mitglieder, die in Tribute-Projekten regelmäßig die Songs spielen, und es gibt ein Label-Umfeld, das großes Interesse daran hat, die Marke Dire Straits weiterhin präsent zu halten. Für Deutschland bedeutet das: Die Chancen auf weitere große Shows mit dieser Musik sind real – auch wenn sie nicht unter dem puren Dire-Straits-Logo laufen müssen.
Aus Branchensicht wirkt 2026 wie ein perfektes Jahr für ausgewählte Europa-Auftritte: Venues sind nach der Pandemie längst wieder voll ausgelastet, Nostalgie-Rock verkauft sich hervorragend, und dynamische Ticketing-Modelle machen es für Acts attraktiv, auch hochwertige Sit-Down-Shows zu spielen, die eher auf Soundqualität als auf Bombast setzen. Genau hier würde ein Mark-Knopfler-Setup, das die Dire-Straits-Songs prominent einbindet, perfekt hinpassen.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer die letzten Touren von Mark Knopfler verfolgt hat, weiß: Auch wenn auf dem Ticket Mark Knopfler steht, schwingt die DNA von Dire Straits bei jeder Show massiv mit. Typischerweise mischt er Solo-Songs mit Klassikern – oft in längeren, leicht umarrangierten Versionen, die den Fokus stärker auf Grooves und Gitarrendetails legen als auf Stadion-Pathos.
Wie könnte also eine Setlist 2026 aussehen, wenn er erneut durch Europa zieht oder ein paar ausgewählte Deutschland-Shows bestätigt?
- Sultans of Swing – das Pflichtstück. Meist im zweiten Showdrittel, mit ausgedehntem Gitarrensolo, bei dem der ganze Saal die Licks mitatmet.
- Brothers in Arms – oft näher am ruhigen, epischen Album-Feeling, mit langem Intro. Live wird der Song zu einem sehr emotionalen Moment, in dem das Publikum fast automatisch die Smartphones zückt, auch wenn Knopfler eigentlich lieber Gesichter als Displays sieht.
- Romeo and Juliet – häufig in einer leicht reduzierten, akustisch angehauchten Version. Gerade in Theatern oder Arenen mit Sitzplätzen wirkt dieser Song extrem intensiv.
- Money for Nothing – je nach Tour mal dabei, mal nicht. In den letzten Jahren hat er ihn eher selektiv eingesetzt, gerne in einer etwas entschlackten Fassung mit weniger 80er-Bombast, aber mit dem ikonischen Riff, das sofort alle reißt.
- Telegraph Road – der Fan-Favorit der Nerd-Fraktion. Wenn er gespielt wird, ist es gern ein halbes Epos, bei dem sich das Publikum komplett in den Spannungsbogen fallen lässt.
Dazu kommen Solo-Perlen wie What It Is, Speedway at Nazareth, Postcards from Paraguay oder Material aus jüngeren Alben. In Rezensionen der letzten Touren wurde immer wieder hervorgehoben, wie stark die Band zusammenspielt: Viele der Musiker sind seit Jahren fest an Knopflers Seite und kennen die Songs in- und auswendig. Die Shows leben nicht von Pyro oder riesigen LED-Wänden, sondern von Dynamik, Timing und dem typischen Knopfler-Ton.
Atmosphärisch kannst du eher mit einem konzentrierten, intensiven Abend rechnen als mit einem Party-Rock-Festival. Die Lautstärke ist meist bewusst moderat gewählt, der Sound transparent und detailreich. Während andere Acts versuchen, durch möglichst laute Bässe zu beeindrucken, liegt hier der Fokus auf jeder Nuance der Gitarre: das Anschlagen mit den Fingern, das leichte Anziehen der Saiten, die kleinen Slides dazwischen.
Gerade deutsche Fans lieben diese Art Show: Du bekommst eine Art Best-of-Lebenswerk, dargeboten von einem Musiker, der nichts mehr beweisen muss, aber immer noch Bock auf seine Songs hat. Zwischen den Stücken gibt es selten große Ansagen, dafür immer wieder kleine, trockene Kommentare mit britischem Humor. Die Lichtshow unterstützt eher, als dass sie dominiert: warme Spots, zurückhaltende Farben, kaum hektische Effekte.
Spannend ist die Frage, ob 2026 mehr spontane Setlist-Variationen möglich sind. In den vergangenen Jahren war Knopfler eher dafür bekannt, eine feste Dramaturgie durchzuziehen. Aber je lockerer der Tourplan, desto mehr Raum könnte es geben, etwa Tunnel of Love, So Far Away oder tiefere Cuts wie Down to the Waterline für Hardcore-Fans wieder auszupacken. In Threads auf Reddit werden ganze Wunsch-Setlisten entworfen, in denen Fans genau ausrechnen, wie viele Minuten übrig bleiben, wenn man die Klassiker fest einplant und trotzdem Platz für selten gespielte Tracks lässt.
Für die deutsche Crowd kommt noch ein Faktor dazu: Die Reaktion im Saal. Historisch gesehen gehören die Dire-Straits- und Knopfler-Konzerte in Deutschland zu den lautesten Mitsing-Momenten überhaupt – gerade bei Walk of Life oder So Far Away. Selbst wenn Knopfler die Songs heute entspannter und weniger auf Stadion-Effekt anlegt, können ein paar tausend Stimmen eine Menge Energie freisetzen. Das macht jede Show anders, selbst bei identischer Setlist.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Wenn du in den letzten Monaten auf Reddit unterwegs warst und nach Dire Straits oder Mark Knopfler gesucht hast, ist dir die Stimmung sicher aufgefallen: Zwischen Dankbarkeit und Hoffnung schwingt immer dieser eine Satz mit – Vielleicht kriegen wir doch noch eine Tour in Europa. Gerade in Threads zu alten Liveaufnahmen wird ständig spekuliert, was 2026 passieren könnte.
Eine besonders beliebte Theorie: Zum Jubiläum wichtiger Alben oder legendärer Tourneen könnte Knopfler eine Reihe von „An Evening of Dire Straits & Beyond“-Shows ankündigen. Die Idee dahinter: kein plattes Wiederbeleben der alten Marke, sondern ein ehrliches Tribute an das eigene Werk – mit Fokus auf Songs, die lange nicht gespielt wurden. In mehreren Kommentaren wird vorgeschlagen, ganze Album-Sets zu bringen, etwa Making Movies oder Love over Gold am Stück. Realistisch ist das zwar nicht unbedingt, aber solche Konzepte werden heiß diskutiert.
Auf TikTok entstehen parallel ganz andere Dynamiken: Junge Creator bauen kurze Clips rund um das Intro von Money for Nothing, verwenden Sultans of Swing als Sound für Gitarren-Tutorials oder erzählen unter dem Hashtag #DadRock, wie sie die Platten ihrer Eltern neu für sich entdecken. Einige dieser Clips erreichen sechs- oder siebenstellige Views und landen dadurch wieder in den Empfehlungen deutscher Nutzer. Das schafft einen Effekt, den Labels lieben: Katalog-Songs werden auf Streaming-Plattformen plötzlich wieder prominent in Playlists gespült.
Kontrovers diskutiert wird das Thema Ticketpreise. In europäischen Foren liest man immer wieder den Satz: „Ich zahle lieber viel für einen Abend mit echter Musik, als für irgendeine seelenlose Stadionproduktion.“ Gleichzeitig sind viele Fans genervt von dynamischer Preisgestaltung, bei der Tickets je nach Nachfrage deutlich teurer werden. In Bezug auf Mark Knopfler und das Dire-Straits-Erbe taucht oft der Wunsch auf, dass die Shows bewusst auf Garantie-Einnahmen setzen, aber nicht komplett zu Luxus-Events verkommen, die sich nur noch eine kleine Gruppe leisten kann.
Eine weitere, etwas nerdige Theorie: Manche Fans glauben, dass Knopfler bewusst mit vagen Aussagen zu „zukünftigen Projekten“ spielt, um sich alle Türen offenzuhalten – vom reinen Studiofokus bis hin zu wenigen, sorgsam ausgewählten Liveabenden in wichtigen Städten. Berlin und Hamburg werden in internationalen Diskussionen auffällig oft genannt, weil dort die Kombination aus guter Infrastruktur, starker Kaufkraft und emotionaler Fanbasis besonders stark sein soll.
Dann gibt es noch das Thema Gastauftritte. In UK-Fanforen tauchen regelmäßig Spekulationen auf, ob Knopfler vielleicht als Special Guest auf Festivals oder bei All-Star-Benefits auftaucht – eine Tradition, die er in der Vergangenheit immer wieder gepflegt hat. Würde ein großes Benefit-Event nach Deutschland kommen, wäre die Chance auf einen Kurzauftritt mit einem Dire-Straits-Klassiker gar nicht so unrealistisch. Genau solche Szenarien treiben die Fantasie der Community an.
Spannend ist auch, wie respektvoll die Debatten inzwischen geführt werden. Statt Forderungen der Art „Er muss noch einmal eine Welttour machen“ liest man eher Sätze wie: „Wenn er gesundheitlich und mental Lust hat, dann bin ich dabei – wenn nicht, bin ich dankbar für alles, was wir schon bekommen haben.“ Dieses Bewusstsein dafür, dass Legenden auch Grenzen haben, prägt die aktuelle Stimmung stark. Die Gerüchteküche brodelt, aber sie bleibt erstaunlich reflektiert.
Alle Daten auf einen Blick
Die folgenden Infos fassen wichtige historische Eckpunkte und typische Stationen für Fans in Deutschland zusammen. Konkrete aktuelle Termine und mögliche neue Shows findest du stets auf der offiziellen Seite von Mark Knopfler.
| Jahr | Ereignis | Region / Bezug zu Deutschland |
|---|---|---|
| 1978 | Debütalbum Dire Straits | Start des internationalen Erfolgs, erste Radioeinsätze auch in Deutschland |
| 1979 | Album Communiqué | Starke Verkäufe in Europa, wachsender Fanbase in der BRD |
| 1980 | Album Making Movies mit Romeo and Juliet | Deutsche Tourdaten, zunehmende Präsenz in Musiksendungen |
| 1982 | Album Love over Gold, u.a. Telegraph Road | Live-Klassiker auch auf deutschen Bühnen |
| 1985 | Album Brothers in Arms | Platinstatus in Deutschland, große Stadionshows |
| 1988–1991 | Späte Dire-Straits-Jahre, Tourneen | Mehrere Deutschland-Konzerte, u.a. in Berlin, München, Hamburg |
| ab 1996 | Soloalben von Mark Knopfler | Regelmäßige Solo-Tourneen mit Stationen in Deutschland |
| 2010er | umfangreiche Reissues & Boxsets | Starke Nachfrage im deutschen CD- und Vinylmarkt |
| 2020er | Streaming-Boom & Social-Media-Hype | Dire Straits wieder in vielen deutschen Playlists und Feeds |
| 2026 | Gerüchte & Erwartungen zu neuen Liveaktivitäten | Deutschland hofft auf erneute Arena-Termine von Mark Knopfler |
Häufige Fragen zu Dire Straits
Um das ganze Thema rund um Dire Straits und Mark Knopfler 2026 klarer zu machen, beantworten wir hier die Fragen, die in deutschen Suchanfragen, Foren und Kommentaren am häufigsten auftauchen.
Gibt es Dire Straits als Band überhaupt noch?
Nein, Dire Straits existieren offiziell nicht mehr als aktive Band. Die Gruppe hat sich Anfang der 90er faktisch aufgelöst, nachdem sie in den 80ern zu einer der größten Rockbands der Welt geworden war. Mark Knopfler hat mehrfach deutlich gemacht, dass er kein Interesse an einer klassischen Reunion hat. Er sieht das Kapitel Dire Straits als abgeschlossen und fokussiert sich seit vielen Jahren auf seine Solo-Karriere, Film-Musik und Kollaborationen.
Trotzdem ist der Name präsent: Durch Reissues, Dokumentationen, Tribute-Projekte und natürlich durch die Setlists seiner Solo-Shows. In diesem Sinne lebt das musikalische Erbe der Band sehr aktiv weiter, auch wenn das Logo „Dire Straits“ nicht mehr auf neuen Plakaten auftaucht.
Wie stehen die Chancen auf Dire-Straits-Songs live in Deutschland?
Sehr gut – aber in der Regel im Rahmen von Mark-Knopfler-Konzerten. Auf seinen letzten Touren hat er immer mehrere Dire-Straits-Klassiker eingebaut. Sultans of Swing, Brothers in Arms und Romeo and Juliet waren fast durchgehend dabei, ergänzt um Stücke wie Telegraph Road, So Far Away oder Walk of Life, je nach Tourphase.
Für 2026 heißt das: Wenn neue Tourdaten für Europa und damit potenziell auch für Deutschland kommen, kannst du mit einer starken Präsenz dieser Songs rechnen – auch wenn sie teils anders arrangiert sind als auf den Originalplatten. Knopfler ist kein Jukebox-Act, der nur die alten Versionen nachspielt. Er interpretiert die Songs im aktuellen Sound seiner Band, eher organisch, manchmal etwas ruhiger, aber immer mit dem typischen Gitarrenton.
Wo finde ich die aktuellsten Tourinformationen?
Für alles, was mit Touren und Konzerten zu tun hat, ist die offizielle Seite von Mark Knopfler die maßgebliche Quelle. Dort werden neue Termine, Städte, Venues und Vorverkaufsstarts zuerst gelistet, meistens bevor große Medien darüber berichten. Gerade für Deutschland-Fans lohnt es sich, regelmäßig reinzuschauen, weil sich Tourpläne im Hintergrund oft dynamisch entwickeln.
Zusätzlich kannst du offizielle Newsletter abonnieren oder Social-Media-Kanäle im Blick behalten. In der Regel geben Promoter und Venues in Deutschland ihre Infos parallel oder kurz nach der offiziellen Bekanntgabe raus. Wenn du nicht in Ticket-Warteschlangen stecken möchtest, hilft es, frühzeitig informiert zu sein – gerade bei großen Namen, bei denen Nostalgie und begrenzte Termine aufeinandertreffen.
Warum ist Mark Knopflers Gitarrenspiel so legendär?
Mark Knopfler gilt als einer der einflussreichsten Gitarristen der Rockgeschichte, und das nicht wegen maximaler Effektschlachten, sondern wegen seiner Technik und seines Tons. Er spielt seit jeher überwiegend mit den Fingern statt mit Plektrum. Dadurch entsteht ein extrem kontrolliertes, gleichzeitig aber sehr lebendiges Spiel, bei dem Basslinien, Melodiestimmen und Akkorde oft gleichzeitig laufen.
Bei Songs wie Sultans of Swing hörst du das perfekt: Die Begleitung wirkt fast wie zwei Gitarren, obwohl nur eine Person spielt. In langsamen Stücken wie Brothers in Arms arbeiten Vibrato, Sustain und der leicht angezerrte Sound der Gitarre wie eine eigene Stimme. Viele moderne Gitarristen – auch im Pop und Indie – nennen Knopfler als Referenz, wenn es um Ton, Gefühl und ökonomische Phrasierung geht. Genau deshalb funktionieren Dire-Straits-Songs auch Jahrzehnte später noch so stark live.
Wie relevant sind Dire Straits heute noch für Gen Z und Millennials?
Deutlich relevanter, als man auf den ersten Blick denkt. Klar: Die meisten Gen-Z-Hörer waren noch nicht geboren, als Brothers in Arms erschienen ist. Aber über Streaming, Serien, Games, Eltern-Playlists und Social Media tauchen die Songs ständig an neuen Stellen auf. Der Wiedererkennungswert ist riesig: Das Riff von Money for Nothing oder das Gitarrensolo in Brothers in Arms funktionieren auch ohne historischen Kontext.
Viele junge Gitarristinnen und Gitarristen orientieren sich beim Lernen bewusst an Knopfler, weil sein Spiel melodisch und songdienlich ist, ohne nur aus Highspeed-Läufen zu bestehen. Auf TikTok und YouTube schießen Cover-Videos in die Höhe, bei denen Teens und Twens versuchen, die Sultans of Swing-Licks sauber hinzubekommen. Gleichzeitig landen Dire Straits in Retro- und Classic-Rock-Playlists, die in Deutschland über Spotify, Apple Music & Co. erstaunlich viele junge Follower haben.
Kommt noch ein neues Dire-Straits-Album?
Sehr unwahrscheinlich. Mark Knopfler hat mehrfach durchblicken lassen, dass es keine Rückkehr zum alten Bandmodell geben wird. Die kreative Energie fließt in seine Soloprojekte, Kollaborationen und Soundtracks. Außerdem wären logistische und persönliche Faktoren einer klassischen Wiedervereinigung extrem komplex: Ehemalige Mitglieder haben eigene Wege eingeschlagen, manche sind gesundheitlich eingeschränkt, andere wohnen auf verschiedenen Kontinenten.
Was allerdings realistisch ist: weitere hochwertige Reissues, Remaster-Versionen, Live-Archiv-Veröffentlichungen und vielleicht auch bisher unveröffentlichtes Material aus den Studio- und Tourarchiven. Für Fans kann so etwas fast genauso spannend sein wie ein neues Studioalbum, weil Einblicke in Sessions und alternative Versionen oft zeigen, wie die Songs überhaupt entstanden sind.
Lohnt es sich 2026 noch, Dire Straits auf Vinyl oder CD zu kaufen?
Wenn du Wert auf Soundqualität und Haptik legst: absolut. Viele der neueren Pressungen und Deluxe-Editionen sind klanglich sehr stark und holen aus den Originalbändern deutlich mehr Details raus als alte, abgenutzte Platten. Gerade in Deutschland ist der Vinylmarkt seit Jahren stabil, und Dire Straits gehören zu den Katalog-Acts, die sich konstant gut verkaufen.
Für Einsteiger bieten sich vor allem Dire Straits (1978), Making Movies (1980), Love over Gold (1982) und Brothers in Arms (1985) an. Wenn du die Alben physisch hast, merkst du schnell, wie stark sie als Gesamtwerke funktionieren – nicht nur über einzelne Hits. Für viele Fans ist das Hören auf einer guten Anlage oder über Kopfhörer eine ganz andere Erfahrung als das schnelle Durchskippen auf dem Handy.
Unterm Strich gilt: Auch wenn es 2026 keine klassische Dire-Straits-Reunion geben sollte, ist das Universum rund um Mark Knopfler und seine Songs lebendiger denn je. Ob über neue Tourdaten, Streaming-Hypes oder aufwendig gemasterte Reissues – die Band bleibt ein Fixpunkt im Rock-Kanon, und Deutschland spielt dabei traditionell eine große Rolle.
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen. Jetzt kostenlos anmelden
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach.
100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.


