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Digitale Resilienz: So schützen wir uns vor der „Always-On“-Kultur

05.02.2026 - 01:22:12

Experten fordern mehr digitale Resilienz gegen Technostress. Jugendliche nutzen Smartphones fast vier Stunden täglich. Konkrete Strategien und klare Regeln sollen helfen, die psychische Belastung zu reduzieren.

Die ständige Erreichbarkeit überfordert uns. Experten fordern deshalb mehr digitale Resilienz, um psychischen Belastungen wie Technostress entgegenzuwirken. Besonders Jugendliche sind betroffen – ihre tägliche Bildschirmzeit liegt bei fast vier Stunden.

Die ständige Flut von Benachrichtigungen, idealisierten Social-Media-Lebensläufen und der Druck, immer online zu sein, hinterlassen Spuren. Studien deuten auf einen Zusammenhang zwischen intensiver Mediennutzung und psychischen Belastungen wie Schlafproblemen oder Nervosität hin. Unser Gehirn ist für diese Reizflut nicht gemacht.

Warum uns digitale Erschöpfung trifft

Die durchschnittliche Smartphone-Nutzung von 12- bis 19-Jährigen liegt bei fast vier Stunden täglich. Experten warnen vor den Folgen dieser riskanten Mediennutzung. Die Entwicklung digitaler Resilienz soll helfen, souverän mit den Herausforderungen umzugehen, ohne das mentale Gleichgewicht zu verlieren.

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Doch was hilft wirklich gegen die digitale Überforderung? Der Schlüssel liegt in klaren Regeln und bewussten Gewohnheiten.

Vom Scroll-Opfer zum souveränen Nutzer

Es geht nicht um kompletten Verzicht, sondern um eine sinnvolle Integration der Technik. Konkrete Alltagsstrategien können den Unterschied machen:

  • Bildschirmfreie Zonen einrichten: Keine Geräte bei Mahlzeiten oder im Schlafzimmer.
  • Benachrichtigungen ausschalten: Unterbrechen Sie den ständigen Informationsfluss für nicht-essentielle Apps.
  • Vom reaktiven zum proaktiven Nutzer werden: Gezielt Inhalte auswählen, die einen Mehrwert bieten, statt nur passiv durch Feeds zu scrollen.

Ein bewusster „Digital Detox“ – also eine Auszeit – hilft, die eigene Abhängigkeit zu reflektieren und den Fokus zurück auf analoge Aktivitäten zu lenken.

Die große Herausforderung: Abschalten nach Feierabend

Die „Always-On-Kultur“ hat die Grenze zwischen Job und Privatleben verwischt. Digitale Abgrenzung wird deshalb zur Überlebensstrategie im Berufsleben. Immer mehr Unternehmen erkennen ihre Verantwortung und etablieren klare Regeln, etwa für E-Mails nach Arbeitsende.

Für Homeoffice-Mitarbeiter ist die psychologische Trennung besonders wichtig. Feste Arbeitszeiten und ein definierter Arbeitsplatz helfen, die notwendige Distanz zu wahren. Die Fähigkeit, sich abzugrenzen, entwickelt sich so zu einer neuen Führungskompetenz.

Ein gesellschaftlicher Wandel hat begonnen

Das Thema gewinnt an Breite: Krankenkassen und Gesundheitseinrichtungen bieten Programme für mentales Wohlbefinden an. Initiativen wie die App „freii“ der Villa Schöpflin unterstützen Familien beim Medienumgang.

Die Politik diskutiert das Thema ebenfalls, wie der Präventionsgipfel 2025 zum Thema „Digitale Resilienz“ zeigte. Experten sehen darin eine Zukunftskompetenz, die auf allen Ebenen gefördert werden muss – vom Einzelnen bis zur gesamten Gesellschaft.

Resilienz wird zum Bildungsauftrag

In Zukunft wird digitale Resilienz fester Teil von Bildungsprogrammen sein. Institutionen wie das VOCER Institut für Digitale Resilienz bieten bereits Akademien an, um Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien zu vermitteln.

Für Unternehmen bedeutet das: Die Resilienz der Mitarbeiter muss strategisches Ziel werden. Durch Schulungen und gesunde Arbeitskulturen kann die gesunde Balance in der digitalen Welt gefunden werden – zum Schutz des Einzelnen und zum Vorteil für alle.

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