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Digitale Grundbildung: Weltweite Offensive gegen den Smartphone-Graben

18.01.2026 - 00:12:12

Weltweite Bildungsoffensive vermittelt digitale Grundfertigkeiten. Vodacom und US-Städte starten Programme, um Millionen Menschen für die digitale Wirtschaft fit zu machen.

Eine globale Bildungsoffensive will Millionen Menschen digitale Grundfertigkeiten vermitteln. Von Afrika bis in die USA kämpfen Initiativen gegen die wachsende Kluft zwischen Digital Natives und denen, die mit ihrem Smartphone überfordert sind.

Der Bedarf ist enorm. Ob Online-Banking, Arzttermine oder der Kontakt zur Familie – ohne grundlegende Smartphone-Kenntnisse droht der Ausschluss aus wesentlichen Lebensbereichen. Besonders ältere Menschen stehen oft ratlos vor den Geräten. Die Antwort sind jetzt massiv ausgebauter Schulungen, die von der Bedienung bis zur Cybersicherheit reichen.

Vodacom und US-Städte als Vorreiter

Ein Leuchtturmprojekt startete am 15. Januar 2026 in Afrika. Der Mobilfunkanbieter Vodacom hat mit Tech-Giganten wie Amazon Web Services und Microsoft ein Digital Skills Hub lanciert. Das Ziel ist ambitioniert: Bis 2027 will das Konsortium eine Million junger Menschen in acht Ländern für die digitale Wirtschaft fit machen. Der Fokus liegt auf praxisnahem Wissen und Einstiegen in MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).

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Parallel werden in den USA systematische Ansätze gewürdigt. Oakland in Kalifornien wurde am 16. Januar 2026 zu einem der „Digital Inclusion Trailblazers“ des Landes ernannt. Die Stadt erhält als Teil einer regionalen Koalition Fördermittel von umgerechnet über zehn Millionen Euro. Das Geld fließt in Geräte, Support und vor allem in Trainings.

Vom Wischen bis zum KI-Chat: Kurse für jede Zielgruppe

Die Programme werden zunehmend zielgenau zugeschnitten. Für Senioren stehen Vertrauen und Selbstständigkeit im Vordergrund. Kostenlose Online-Kurse und Workshops, wie einer für den 19. Januar 2026 geplant, erklären Schritt für Schritt alles vom Entsperren des Bildschirms über das Versenden von Nachrichten bis zum Erkennen von Betrugsversuchen. Die Atmosphäre ist geduldig und urteilsfrei.

Für die junge Generation geht es um mehr. Neben Vodacoms Initiative bereiten andere Kurse bereits auf die nächste Stufe vor: Einige Programme ab Anfang 2026 führen in KI-Tools wie ChatGPT ein. Sie zeigen, wie Künstliche Intelligenz beim Verfassen von E-Mails oder Zusammenfassen von Texten helfen kann. So soll die Scheu vor komplexer Technologie abgebaut werden.

Systematischer Kampf für digitale Teilhabe

Hinter den Einzelprojekten steht ein globaler Trend zu koordinierten Strategien. Großbritannien veröffentlichte im Februar 2025 einen nationalen Digital Inclusion Action Plan. Er soll die Millionen Menschen erreichen, die das Internet gar nicht nutzen. In den USA treibt die National Digital Inclusion Alliance die Politik voran. Ihre Überzeugung: Der reine Internet-Zugang reicht nicht. Erst die Kombination mit Bildung schafft echte Teilhabe.

Die Technologie entwickelt sich ständig weiter – und mit ihr die nötigen Fähigkeiten. Experten betonen daher den Shift vom einmaligen Kurs zum lebenslangen Lernen. Kostenlose, selbstbestimmte Online-Ressourcen sind dafür zentral. Mit der Zunahme digitaler Ausweise und reiner Online-Dienste wird diese Grundbildung zur existenziellen Notwendigkeit. Projekte wie das Vodacom Hub sind dabei mehr als Schulungen. Sie sind ein Testfeld für die Frage, ob die digitale Spaltung der Gesellschaft doch noch zu überwinden ist.

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