Digital-Zebra: Berlins digitale Lotsen sind gesichert
03.01.2026 - 01:23:12Die digitale Spaltung in Deutschland schließt sich – eine Sprechstunde nach der anderen. Ab sofort ist das Flaggschiff-Projekt „Digital-Zebra“ der Berliner Bibliotheken finanziell abgesichert. Die Förderung für 2026/2027 steht, wie der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) bekannt gab. Tausende Bürger erhalten damit auch im neuen Jahr weiter kostenlose Hilfe bei Behördengängen, E-Mail-Problemen und Smartphone-Fragen.
BERLIN – Aus dem Pilotprojekt wird Dauerbetrieb: „Digital-Zebra“ etabliert sich als fester Bestandteil der Berliner Digital-Infrastruktur. Angesichts der rasant fortschreitenden Digitalisierung von BundID bis E-Rezept ist der Bedarf an persönlicher Anleitung enorm gestiegen. Die Verlängerung stellt sicher, dass die öffentlichen Bibliotheken auch 2026 sichere Häfen für alle bleiben, die mit dem digitalen Staat hadern.
Finanzierung für zwei Jahre gesichert
Nach Abschluss der Modellphase Ende 2025 ist die Zukunft des Projekts geklärt. Haushaltsbeschlüsse des Abgeordnetenhauses sehen eine Mischfinanzierung vor. Gelder kommen aus der Gemeinschaftsinitiative (GI), dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Eigenmitteln des VÖBB.
Diese Zusage sichert die Stellen der „Digital-Lotsen“ – speziell geschulte Bibliotheksmitarbeiter und Experten, die Einzelhilfe leisten. Was in ausgewählten Bezirken begann, ist heute stadtweit etabliert, zuletzt mit Erweiterungen etwa nach Treptow-Köpenick. Das Budget für 2026 erhält über 20 offene Sprechstunden, die ohne Termin besucht werden können.
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Praxishilfe statt Theorieunterricht
Das Erfolgsgeheimnis von „Digital-Zebra“ ist sein praktischer, nutzerzentrierter Ansatz. Anders als formale IT-Kurse lösen die Sprechstunden akute Probleme. Die Bürger kommen mit konkreten Hürden: ein vergessenes E-Mail-Passwort, der Online-Antrag auf Wohngeld oder die Bedienung eines neuen Smartphones.
Besonders wichtig ist der Service für digitale Behördengänge. Während deutsche Ämter immer mehr Leistungen auf reine Online-Portale verlagern, agieren die Lotsen als Dolmetscher zwischen Bürger und digitaler Bürokratie. Sie helfen beim Service-Konto Berlin, beim Hochladen von Dokumenten und erklären digitale Sicherheitsgrundlagen. Der Service richtet sich keineswegs nur an Senioren; die Nutzerschaft ist gemischt und schließt auch Nicht-Muttersprachler und jüngere Menschen ein, denen spezifische Kenntnisse für deutsche Behördenportale fehlen.
Vorbild für ganz Deutschland
Experten sehen in „Digital-Zebra“ einen Kurswechsel kommunaler Digitalpolitik. Statt von allen Bürgern eigenständige Weiterbildung zu erwarten, schafft der Staat ein Auffangnetz. Dieses „hybride Modell“ – analoge Hilfe für digitale Tools – gilt als essenziell, um soziale Ausgrenzung in der „Digital-First“-Politik zu verhindern.
Das Berliner Modell macht Schule. Schon Ende 2025 zeigten Stellenausschreibungen und Projektbeschreibungen, dass ähnliche Konzepte auch anderswo erprobt werden. In Schleswig-Holstein etwa adaptieren Landesbibliotheken wie die in Kiel die „Digital-Zebra“-Idee oder vergleichbare „Digital-Lotsen“-Strukturen. Die bundesweite Nachahmung unterstreicht: Digitale Infrastruktur braucht menschliche Unterstützung.
Was kommt 2026?
Während die heutige Sprechstunde am 3. Januar in einigen Bezirken wochenendbedingt angepasst sein könnte, startet der volle Betrieb in der zweiten Januarwoche. Geplant sind neben den offenen Sprechstunden auch vertiefende Workshops zu Datenschutz und Smartphone-Sicherheit.
2026 will das Projekt die Vernetzung mit anderen sozialen Diensten vertiefen. Geplant ist eine engere Kooperation mit Nachbarschaftszentren und Seniorenverbänden, um auch isolierte Menschen zu erreichen. Die Finanzierungsdebatte ist vom Tisch – jetzt konzentriert sich „Digital-Zebra“ auf Qualität und Reichweite. Damit in der „Smart City“ Berlin niemand offline bleibt.
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