Dianthus Therapeutics Aktie: Analysten überbieten sich
10.03.2026 - 10:26:42 | boerse-global.deDie Zwischenergebnisse der Phase-3-Studie CAPTIVATE haben eine Lawine an Kurszielhochstufungen ausgelöst. Raymond James hat dabei diese Woche den bisher lautesten Ton angeschlagen.
Vom Zwischenergebnis zur Hochstufung
Raymond James hob die Einstufung für Dianthus Therapeutics auf „Strong Buy" an und verdoppelte das Kursziel von 63 auf 123 Dollar. Auslöser war das Zwischenergebnis aus Teil A der CAPTIVATE-Studie zu chronisch entzündlicher demyelinisierender Polyneuropathie (CIDP): Unter allen getesteten Patienten sprachen mehr als 55 Prozent auf die Behandlung mit Claseprubart an – bei einer Stichprobe von weniger als 40 Patienten waren das 20 bestätigte Reaktionen. Das Unternehmen zog daraus die Konsequenz, die Studie zu straffen und die Gesamtzahl der einzuschreibenden Teilnehmer zu reduzieren.
Für Raymond James verkürzt das den Weg zum Markt und verringert den zeitlichen Rückstand gegenüber dem Konkurrenzprodukt Riliprubart von Sanofi. Bereits 2025 hatte eine positive Phase-2-Auswertung zur Myasthenia gravis die Überzeugung in den Wirkstoff gestärkt – die CIDP-Daten setzen nun einen weiteren Stein ins Mosaik.
Eine Branche zieht nach
Raymond James ist nicht allein. Clear Street erhöhte sein Kursziel von 100 auf 130 Dollar und bezifferte die Erfolgswahrscheinlichkeit von Claseprubart in CIDP nun auf 50 Prozent – zuvor hatte die Analyse lediglich 25 Prozent angesetzt. Für die Indikation multifokale motorische Neuropathie (MMN) stieg die geschätzte Erfolgswahrscheinlichkeit von 20 auf 30 Prozent. Jefferies zog mit einem Ziel von 98 Dollar mit, Stifel mit 120 Dollar und Oppenheimer mit 145 Dollar.
Trotz der Euphorie weist das Bewertungsmodell von InvestingPro darauf hin, dass die Aktie gemessen am rechnerischen fairen Wert bereits überteuert erscheint. Angesichts der zuletzt 43-prozentigen Wochenperformance und eines Jahresgewinns von 92 Prozent auf aktuell 79,23 Dollar ist das eine Einschätzung, die zumindest nachdenklich stimmt.
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Solide Finanzlage, voller Terminkalender
Das Unternehmen steht finanziell auf festem Boden: Zum Jahresende 2025 wies Dianthus eine Liquiditätsposition von 514 Millionen Dollar aus. Hinzu kommt eine frische Kapitalerhöhung über 400 Millionen Dollar – inklusive einer Mehrzuteilungsoption der Emissionsbanken über weitere 60 Millionen Dollar. Damit reicht der finanzielle Horizont laut Clear Street bis ins Jahr 2028 und deckt mehrere entscheidende Studienmeilensteine ab.
Der nächste Wegweiser ist das Phase-2-Topline-Ergebnis in der MMN-Indikation, das im vierten Quartal 2026 erwartet wird. Parallel dazu soll die pivotale Phase-3-Studie zur generalisierten Myasthenia gravis Mitte 2026 starten, Topline-Daten werden erst im zweiten Halbjahr 2028 erwartet. Für das ebenfalls in Entwicklung befindliche Programm DNTH212 stehen Sicherheits- und pharmakodynamische Daten aus der Phase-1-Studie für das zweite Halbjahr 2026 auf dem Plan.
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