Dezember-Delle: Warum ein Drittel der Mitarbeiter jetzt abtaucht
07.12.2025 - 15:39:12Fast ein Drittel der Angestellten drückt sich im Dezember gezielt vor großen Aufgaben. Neue Zahlen enthüllen ein Phänomen, das Unternehmen teuer zu stehen kommt – und zeigen, wie sich der Kollaps im Januar verhindern lässt.
Die Zahlen, die HR News diese Woche veröffentlichte, sind alarmierend: 31 % der Beschäftigten meiden komplexe Projekte aktiv im letzten Monat des Jahres. Was nach Faulheit aussieht, entpuppt sich als gefährlicher Flaschenhals. Der Januar 2026 droht mit einem Rückstau zu starten, der den Jahresauftakt massiv behindert.
Adam Bennett, Arbeitsplatzexperte bei Digital ID, warnt: “Der Zeitraum nach den Feiertagen sollte dazu dienen, Schwung für das kommende Jahr aufzubauen, und nicht dazu, die unerledigten Aufgaben des Dezembers aufzuholen.”
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Hinter der Dezember-Delle verbirgt sich ein tieferliegendes Problem. Der aktuelle State of the Global Workplace Report von Gallup zeigt: Das Engagement von Managern ist weltweit auf nur noch 27 % gesunken. Wenn Führungskräfte selbst innerlich gekündigt haben, fehlt den Teams die Orientierung.
Die Folgen sind messbar: 438 Milliarden US-Dollar an verlorener Produktivität kostete dieser Rückgang die Weltwirtschaft bereits im vergangenen Jahr.
Was bedeutet das für den einzelnen Mitarbeiter? Selbstführung wird zur Überlebensstrategie. Statt auf klare Ansagen zu warten, müssen Angestellte proaktiv Prioritäten setzen: “Angesichts der Jahresziele schließe ich Projekt A ab und verschiebe Projekt B auf Januar – sofern kein Einspruch erfolgt.”
Der technologische Ausweg
Während Menschen ermüden, eröffnet die Technologie neue Möglichkeiten. Bennett identifiziert veraltete Ausrüstung als Hauptursache für den Produktivitätsabfall. Was in Logistikzentren langsame Etikettendrucker sind, sind im Büro ineffiziente Software und überholte Workflows.
Die Prioritätensetzung 2025 dreht sich nicht mehr um klassisches Zeitmanagement, sondern um Aufgaben-Automatisierung. Die KI-Reife eines Mitarbeiters entscheidet darüber, wie entspannt er in die Feiertage geht.
Konkrete Schritte für diese Woche:
- Administrative Entlastung: Office-KI nutzen, um E-Mail-Threads zusammenzufassen statt sie alle zu lesen
- Meeting-Reduktion: Termine ohne klare Agenda absagen, Transkripte von KI erstellen lassen
- High-Value-Fokus: Die eine Aufgabe identifizieren, die den größten Fortschritt bringt – alles andere radikal eliminieren oder delegieren
Warum dieser Dezember anders ist
Der Dezember 2025 unterscheidet sich fundamental von Vorjahren. Während 2023 und 2024 noch Experimentier-Jahre waren, sind die KI-Werkzeuge jetzt etabliert. Doch die menschliche Anpassung hinkt hinterher.
Diese Diskrepanz erzeugt Stress. Unternehmen versuchen, fehlendes Personal nicht durch Neueinstellungen zu kompensieren, sondern durch Effizienzsteigerung. Das erhöht den Druck auf jeden Einzelnen. Die 31 % Aufgabenvermeidung sind daher kein Zeichen von Faulheit, sondern oft ein Symptom von Überforderung.
Der Weg in 2026
Wer die verbleibenden Tage nutzt, startet besser ins neue Jahr:
Diese Woche: Akzeptieren Sie die Dezember-Delle als Realität. Planen Sie nur 70 % Ihrer üblichen Kapazität ein.
Januar 2026: Nutzen Sie die ruhigen Tage zwischen den Jahren, um digitale Werkzeuge zu warten – Updates installieren, neue Prompts testen.
Die Prioritätensetzung der Zukunft ist keine Frage der Disziplin, sondern des Designs der eigenen Arbeitsumgebung. Wer jetzt technologische Hürden abbaut, gehört nicht zu den 31 %, die kapitulieren, sondern geht entspannt in die Feiertage.
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