Deutsche Rohstoff Aktie: Prognose übertroffen
11.03.2026 - 08:37:37 | boerse-global.deTrotz deutlich geringerer Ölpreise hat die Deutsche Rohstoff AG das Geschäftsjahr 2025 besser abgeschlossen als erwartet. Umsatz und EBITDA übertrafen die eigene Planung – wie ist das gelungen?
Mit einem Umsatz von 195,1 Millionen Euro überschritt das Unternehmen die Prognosespanne von 170 bis 190 Millionen Euro. Das EBITDA landete mit 132,0 Millionen Euro am oberen Rand der Zielspanne von 115 bis 135 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (235,4 Millionen Euro Umsatz, 167,6 Millionen Euro EBITDA) zeigt sich zwar ein Rückgang – der ist jedoch fast vollständig auf den gesunkenen Ölpreis (minus 14 Prozent) und einen schwächeren US-Dollar (minus 4 Prozent) zurückzuführen, nicht auf operative Schwäche.
Effizienz statt Quantität
Das Besondere: 2025 wurden nur zehn neue Bohrungen in Betrieb genommen, verglichen mit 27 im Vorjahr. Die Gesamtproduktion blieb dennoch nahezu stabil bei rund 13.550 BOE pro Tag – getragen von einer mittlerweile breiten Produktionsbasis aus über 225 aktiven Bohrungen. Gleichzeitig stieg der Ölanteil an der Gesamtproduktion auf 65 Prozent, während der realisierte Gaspreis mit 3,13 Dollar je mcf gegenüber 2,13 Dollar im Vorjahr deutlich zulegte.
Die Kostendisziplin zeigt Wirkung: Die Investitionsausgaben sanken auf rund 110 Millionen Euro (Vorjahr: 180,4 Millionen Euro), was einen positiven operativen Free Cash Flow von rund 25 Millionen Euro ermöglichte. Die liquiden Mittel stiegen zum Jahresende auf rund 65 Millionen Euro – nach nur 19,7 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Ein deutlicher Sprung in der Liquiditätsposition.
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Reserven gewachsen, Ausblick positiv
Trotz des schwierigen Preisumfelds gelang es, die Öl- und Gasreserven um 46 Prozent zu steigern. Das Konzernergebnis belief sich auf 28,9 Millionen Euro beziehungsweise 6,03 Euro je Aktie – nach 50,2 Millionen Euro und 10,26 Euro je Aktie im Vorjahr. Das Eigenkapital liegt bei rund 220 Millionen Euro, die Nettoverschuldung sank leicht auf rund 150 Millionen Euro. Der Verschuldungsgrad (Nettoverbindlichkeiten zum EBITDA) stieg moderat auf 1,1.
Für 2026 hat das Bohrprogramm bereits begonnen. Da bislang nur ein geringer Teil der Produktion preislich abgesichert ist, kann das Unternehmen stärker von den zuletzt wieder gestiegenen Ölpreisen profitieren. Den geprüften Geschäftsbericht will Deutsche Rohstoff am 23. April 2026 vorlegen.
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