Deutsche Rohstoff AG hebt Prognose massiv an: EBITDA auf 300 Mio. Euro verdoppelt durch Ölpreis-Boom
03.04.2026 - 03:09:03 | ad-hoc-news.deDie Deutsche Rohstoff AG (DRAG) hat ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2026 massiv angehoben und erwartet nun ein EBITDA von rund 300 Millionen Euro. Dieser Sprung resultiert primär aus den gestiegenen Ölpreisen und einer signifikanten Ausweitung des Bohrprogramms durch die US-Tochter 1876 Resources. Die Aktie profitiert von der aktuellen Marktdynamik, die durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten verstärkt wird.
Stand: Freitag, 3. April 2026, 03:08 Uhr (Europe/Berlin)
Hintergrund der Prognoseanpassung
Die Deutsche Rohstoff AG, ein in Heidelberg ansässiges Unternehmen mit Fokus auf Rohstoffe wie Öl, Gas und seltene Erden, hat in einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung ihre Erwartungen für 2026 deutlich nach oben korrigiert. Ursprünglich prognostiziert, lag das EBITDA bei deutlich niedrigeren Werten; nun wird ein Wert von etwa 300 Millionen Euro angestrebt, was einer Verdopplung entspricht. Dieser Schritt wird durch das anhaltend hohe Niveau der Ölpreise ermöglicht, das durch den Iran-Krieg und die damit verbundene Unsicherheit in der Straße von Hormus befeuert wird.
Die US-Tochter 1876 Resources spielt eine zentrale Rolle. Das Unternehmen stockt sein Bohrprogramm signifikant aus, unterstützt durch zusätzliche Dollar-Investitionen. Dieses Momentum nutzt DRAG, um ihre Produktionskapazitäten zu steigern. Parallel dazu plant die Gesellschaft einen strategischen Teil-Exit bei ihrer Beteiligung an Almonty Industries, einem Wolfram-Produzenten, dessen Kurs ebenfalls von Rohstoffpreisen profitiert.
Markt- und Geopolitik-Kontext
Der Ölmarkt befindet sich derzeit in einer Phase hoher Volatilität. Die Schließung oder Bedrohung der Straße von Hormus, wie sie im Kontext des Iran-Kriegs diskutiert wird, hat die Preise in die Höhe getrieben. Dies begünstigt nicht nur große Energiekonzerne, sondern auch mittelständische Player wie die Deutsche Rohstoff AG. Branchenindizes wie der MarketVector US Listed Oil Services 10% Capped führen die Performance-Listen an, mit Ö- und Gasaktien unter den Top-Performern seit Jahresbeginn.
In Europa und im DACH-Raum gewinnen solche Entwicklungen besondere Relevanz, da sie die Energieversorgungssicherheit tangieren. Private und institutionelle Anleger positionieren sich zunehmend in Rohstoffwerten, um von der Preisentwicklung zu profitieren. Die Deutsche Börse berichtet von einer positiven Stimmung in diesem Sektor, während der DAX insgesamt schwankt.
Aktienkurs und Investorenreaktion
Die DRAG-Aktie hat auf die Prognoseanhebung positiv reagiert. In den jüngsten Handelssitzungen notierte sie mit Gewinnen, unterstützt durch das allgemeine Interesse an Rohstofftiteln. Analysten sehen Potenzial für weitere Aufschwünge, solange die Ölpreise elevated bleiben. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens profitiert von der gesteigerten Prognose, die nun ein robustes Wachstum signalisiert.
Für Anleger im deutschsprachigen Raum bietet DRAG eine attraktive Exposition gegenüber US-Ölproduktion, kombiniert mit europäischer Führung. Das Unternehmen ist an der Frankfurter Börse notiert und richtet sich an Investoren, die diversifizierte Rohstoffexposure suchen. Risiken bleiben jedoch bestehen, darunter Preisrückgänge bei Deeskalation geopolitischer Konflikte.
Strategische Maßnahmen und US-Expansion
Die Ausweitung des Bohrprogramms bei 1876 Resources umfasst neue Bohrlöcher und Investitionen in modernste Technologien. Dies soll die Fördermengen steigern und die Kosten pro Barrel senken. DRAG finanziert dies aus laufenden Cashflows und strategischen Verkäufen, wie dem potenziellen Exit bei Almonty Industries. Wolfram-Preise sind ebenfalls gestiegen, was den Timing für einen Teilverkauf optimal macht.
Langfristig positioniert sich DRAG in kritischen Rohstoffen für die Energiewende und Industrie. Neben Öl umfasst das Portfolio seltene Erden und andere Metalle, die für Batterien und Elektronik essenziell sind. Diese Diversifikation mildert Risiken und schafft Synergien.
Vergleich mit Peers und Branchentrends
Im Vergleich zu Konkurrenten wie größeren US-Ölproduzenten zeigt DRAG eine überdurchschnittliche Prognoseanpassung. Während der Sektor insgesamt profitiert, hebt sich das Unternehmen durch seine agile Struktur ab. Ö- und Gasindizes dominieren die Top-50-Listen von justETF, mit US-fokussierten Produkten an der Spitze.
In Europa steigen auch Aktien aus der zweiten Reihe, was auf eine Breite der Rallye hindeutet. Die Deutsche Börse notiert zunehmende Handelsvolumina in diesem Segment, getrieben von nervösen Märkten, die Volatilität und damit Chancen schaffen.
Risiken und Ausblick
Trotz positiver Prognose birgt der Sektor Risiken. Eine Beruhigung im Iran-Konflikt könnte Ölpreise drücken und die EBITDA-Erwartungen beeinträchtigen. Zudem sind operationelle Risiken in den USA relevant, wie Förderverzögerungen oder regulatorische Hürden. DRAG adressiert dies durch konservative Planung und Hedging-Strategien.
Der Ausblick für 2026 bleibt optimistisch, abhängig von Ölpreisentwicklungen. Analysten empfehlen, die Quartalszahlen im Auge zu behalten, die weitere Details zur US-Expansion liefern werden. Für DACH-Investoren stellt DRAG eine spannende Small-Cap-Option dar.
Europäische Perspektive und DACH-Relevanz
Aus Sicht europäischer Anleger unterstreicht die DRAG-Entwicklung die Wichtigkeit von Rohstoffdiversifikation. Deutschland als Importeur von Energie profitiert indirekt von starken Produzenten. Institutionelle Investoren zeigen steigende Zuversicht, wie Sentiment-Indizes der Deutschen Börse belegen.
Private Anleger können über ETFs oder Direktinvestitionen partizipieren. Die Prognoseanhebung signalisiert Resilienz und Wachstumspotenzial in unsicheren Zeiten.
Weiterführende Quellen
Finanznachrichten: Prognoseanhebung DRAG
Finanznachrichten: Aktuell zu DRAG
Deutsche Börse: Ölaktien im Aufwind
Onvista: Aktuelle Börsennews
Disclaimer: Keine Anlageberatung. Finanzinstrumente und Märkte sind volatil.
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