Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Jahresbericht rückt näher
24.02.2026 - 03:42:30 | boerse-global.deDer Termin steht – und er ist für Anleger mehr als eine Formalie. Am 23. März legt die Deutsche Pfandbriefbank ihren Konzern-Jahresfinanzbericht vor, erstmals mit allen Details zu den Belastungen aus dem US-Rückzug. Entscheidend wird sein, wie klar das Zahlenwerk die neue Ertragsbasis für 2026 untermauert.
Gestern schloss die Aktie bei 3,67 Euro – exakt auf dem 52?Wochen?Tief. Das unterstreicht, wie viel Skepsis der Markt nach den jüngsten Prognoseanpassungen bereits eingepreist hat.
US-Rückzug: Die teure Zäsur
Der kommende Bericht wird vor allem deshalb mit Spannung erwartet, weil das Management Mitte Februar die finanziellen Folgen des strategischen Rückzugs aus dem US?Markt konkret beziffert hat. Für 2025 rechnet die Bank mit einem Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro. Treiber sind Einmalaufwendungen von 314 Millionen Euro, unter anderem für zusätzliche Risikovorsorgen im Zuge des Rückzugs.
Die Konsequenz ist ebenfalls klar: Für 2025 soll keine Dividende fließen, nachdem für 2024 noch 0,15 Euro je Aktie ausgeschüttet wurden. Genau diese Kombination aus Sonderbelastung und Dividendenstopp prägt nun die Erwartungshaltung an den Bericht.
2026-Ausblick: Weniger, später, vorsichtiger
Für 2026 stellt der Vorstand ein IFRS?Konzernergebnis vor Steuern von 30 bis 40 Millionen Euro in Aussicht. Die operativen Erträge erwartet die Bank bei 375 bis 425 Millionen Euro. Das Portfoliovolumen in der gewerblichen Immobilienfinanzierung soll zwischen 27 und 28 Milliarden Euro liegen.
Spannend ist dabei weniger die Spanne selbst, sondern der Zeitplan dahinter: Mittelfristziele wie rund 600 Millionen Euro operative Erträge und eine Eigenkapitalrendite von 8% verschiebt das Unternehmen auf 2028. Als Gründe nennt die Bank neben den Kosten des US?Ausstiegs eine schleppende Erholung der europäischen Immobilienmärkte. Kann die Bank trotz der Sonderkosten wieder verlässlich profitabel liefern? Genau darauf zielt der 2026?Ausblick.
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Kursziele nach der Prognoseanpassung
Nach den reduzierten Erwartungen passten Analysten ihre Modelle an. Deutsche Bank Research senkte das Kursziel am 18. Februar von 5,00 auf 4,50 Euro und blieb bei „Hold“. Warburg Research bestätigte am 16. Februar „Buy“ mit einem Kursziel von 7,00 Euro und verwies zugleich darauf, dass die anhaltenden Kosten der US?Risikoabsicherung schwer wiegen.
Unterm Strich bleibt das Bild gemischt – und das passt zum Kurs: Mit einem Abstand von gut 12% unter dem 50?Tage?Durchschnitt (4,17 Euro) wirkt die Aktie weiter angeschlagen, während der RSI mit 48,1 weder Überhitzung noch Ausverkauf signalisiert.
Am 23. März dürfte sich dann entscheiden, ob der Jahresbericht die Belastungen sauber als Sondereffekt einordnet – und ob der 2026?Pfad mit 30 bis 40 Millionen Euro Vorsteuergewinn als ausreichend belastbar erscheint, um das Vertrauen nach dem Rutsch auf 3,67 Euro zu stabilisieren.
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