Aktien Wien Schluss: ATX gewinnt gut zwei Prozent
18.02.2026 - 18:06:20 | dpa.deDer österreichische Leitindex ATX AT0000999982 verbuchte ein starkes Plus von 2,09 Prozent auf 5.820,55 Punkte. Auch an den europäischen Leitbörsen gab es zur Wochenmitte eine klar positive Tendenz zu sehen. Im Späthandel unterstützten dann die Zuwächse an der Wall Street auch in Europa zusätzlich. In den USA waren zuvor überraschend positive Konjunkturnachrichten publiziert worden.
Am Wiener Aktienmarkt rückte auf Unternehmensebene Wienerberger AT0000831706 mit Geschäftszahlen in den Fokus. Der Baustoffkonzern schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnsprung ab. Trotz der anhaltenden Schwäche im Wohnungsneubau verdoppelte sich das den Aktionären zuzurechnende Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr auf 166 Millionen Euro. Der Umsatz legte leicht um ein Prozent auf 4,57 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis blieb stabil, während Einmaleffekte das berichtete Ergebnis stützten. Laut Analysten der Erste Group AT0000652011 verfehlten im vierten Quartal das operative Ergebnis (Ebitda) und der Nettogewinn die Erwartungen der Bank. Die Titel des Baukonzerns reagierten dennoch mit plus 3,9 Prozent.
Uniqa AT0000821103 kletterten 2,9 Prozent auf 16,56 Euro hoch. Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des Versicherungskonzerns von 17,00 auf 19,60 Euro nach oben gesetzt. Gleichzeitig wurde das Anlagevotum "Buy" für die Titel bestätigt.
Unter den Schwergewichten zogen Voestalpine AT0000937503 um beachtliche 7,7 Prozent hoch. Die Verbund-Titel AT0000746409 kletterten 2,1 Prozent hoch. Die Papiere der Raiffeisen Bank International AT0000606306 erreichten ein Plus von 2,3 Prozent. Bawag AT0000BAWAG2 und Erste Group gewannen 0,4 beziehungsweise 2,7 Prozent.
Frequentis ATFREQUENT09 verteuerten sich um 0,5 Prozent. Eine Tochter der Wiener Technologiefirma, Frequentis C4i, hat eine Absichtserklärung mit SAMI L3Harris Technologies unterzeichnet, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Verteidigungskommunikation in Saudi-Arabien auszuloten. Der Fokus liege dabei auf aktuellen Programmen und künftigen Angeboten im Bereich der Programmdurchführung und lokalen Unterstützung. Die Royal Saudi Air Force nutze bereits das Kommunikationssystem von Frequentis C4i.
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