Tag, Aufgeber

Der Tag der Aufgeber droht am 9. Januar

07.01.2026 - 00:09:12

Am 9. Januar geben traditionell viele Menschen ihre Vorsätze auf. Moderne Strategien wie Micro-Goals und KI-Coaches helfen, Ziele anzupassen statt aufzugeben.

Der sogenannte “National Quitters Day” fällt dieses Jahr auf Freitag, den 9. Januar. An diesem Tag geben traditionell die meisten Menschen ihre Neujahrsvorsätze auf. Doch aktuelle Trends deuten auf eine Trendwende hin: Vom abrupten Scheitern zur strategischen Anpassung.

Warum der 9. Januar zur Stolperfalle wird

Die Euphorie des Neujahrsstarts ist verflogen, der Alltag hat uns wieder. Verhaltenspsychologen sehen den Grund für das Massen-Aufgeben oft in zu starren Zielen. Der “Alles-oder-Nichts”-Effekt sorgt dafür, dass ein kleiner Ausrutscher gleich als komplettes Versagen gewertet wird. Bis zu 80 Prozent der Vorsätze geraten an diesem Punkt ins Stocken.

Interessant ist der Wandel der Vorsätze selbst. Statt “10 Kilo abnehmen” stehen 2026 funktionale Ziele wie “beweglicher werden” im Vordergrund. Diese sind schwerer messbar – und werden schneller als nicht dringend abgetan.

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Neujahrs-Vorsätze werden oft durch Aufschieberitis zunichtegemacht. Wenn der 9. Januar zum Wendepunkt wird, helfen klare, sofort umsetzbare Strategien: Der kostenlose PDF-Guide „Die 4 besten Methoden gegen Aufschieberitis“ zeigt in vier einfachen Schritten, wie Sie Prokrastination erkennen, Micro-Goals setzen und mit praktischen Routinen dranbleiben. Ideal für alle, die ihre Fitness- und Gesundheitsvorsätze tatsächlich durchhalten wollen. Der Guide kommt per E‑Mail direkt zu Ihnen – völlig kostenlos. Gratis-PDF: Aufschieberitis jetzt stoppen

So tricksen Sie den Aufgeber-Tag aus

Die gute Nachricht: Moderne Tools und kluge Strategien können helfen, die Motivation zu retten.

  • KI als persönlicher Coach: Moderne Fitness-Apps und Wearables passen Trainingspläne dynamisch an. Statt ein verpasstes Workout zu tadeln, schlagen sie Ruhetage oder sanfte Alternativen vor.
  • Micro-Goals statt Jahres-Mission: Immer mehr Menschen setzen auf wöchentliche Sprints statt auf ein riesiges Jahresziel. Das macht den 9. Januar weniger bedrohlich.
  • Die Zwei-Tage-Regel: Diese simple Taktik aus Profi-Kreisen erlaubt einen Ausrutscher – aber niemals zwei Tage hintereinander. So verhindert man, dass aus einer Pause eine neue Gewohnheit wird.

Vom Aufgeben zum Anpassen

Der wirtschaftliche Druck ist hoch: Für Fitnessstudios und App-Anbieter ist die Zeit nach dem 9. Januar die Phase der Kündigungswelle. Gleichzeitig wandelt sich das gesellschaftliche Mindset. Der Longevity-Trend macht Fitness zu einer lebenslangen Gesundheitsvorsorge, nicht nur zu einer Januar-Challenge.

Was passiert nach dem Freitag? Experten erwarten eine Welle von “Re-Starts”. Der Januar wird zunehmend als Testphase gesehen. Wer am 9. strauchelt, kann am Montag neu kalibrieren. Die Frage ist nicht mehr “Aufgeben oder Durchhalten?”, sondern “Wie passe ich mein Ziel smarter an?”. Die Daten legen nahe: 2026 werden sich mehr Menschen denn je für das Anpassen entscheiden.

@ boerse-global.de