VW-Tochter, Porsche

VW-Tochter Porsche AG verdient wegen Sonderkosten operativ kaum noch Geld

24.10.2025 - 17:35:09 | dpa.de

Der Sportwagenbauer Porsche AG DE000PAG9113 hat wegen seines teuren Strategieschwenks in den ersten neun Monaten kaum noch operativen Gewinn gemacht.

Weil der zum Volkswagen DE0007664039-Konzern gehörende Autobauer 2,7 Milliarden Euro an Sonderaufwendungen schulterte, schmolz das operative Ergebnis von 4,04 Milliarden Euro ein Jahr zuvor auf nun nur noch 40 Millionen Euro zusammen. Das teilten die Stuttgarter am Freitagabend nach Börsenschluss mit. Der Umsatz fiel wegen gesunkener Verkäufe um 6 Prozent auf 26,9 Milliarden Euro. Neben den Kosten für neue Modelle und für das eingedampfte Batteriegeschäft belasteten auch US-Zölle in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe die Zahlen. Unter dem Strich rutschte Porsche in die Verlustzone.

"Wir nehmen bewusst vorübergehend schwächere Finanzkennzahlen in Kauf, um langfristig Porsches Resilienz und Profitabilität zu stärken", sagte Finanzchef Jochen Breckner laut Mitteilung. Im reinen Tagesgeschäft sieht sich das MDax DE0008467416-Unternehmen derweil im schwachen Branchenumfeld robust unterwegs. Der Barmittelzufluss im Autobau (Netto-Cashflow) stieg im Vorjahresvergleich von 1,24 Milliarden Euro auf 1,34 Milliarden Euro.

Porsche leidet insbesondere unter dem schwachen Abschneiden in China und dem langsamen Elektroautohochlauf. Daher hatte das Management um Noch-Vorstandschef Oliver Blume sich entschieden, neue Verbrenner und Plug-in-Hybride auf den Markt zu bringen und bestimmte vollelektrische Modelle zu verschieben. Die eigenen Batterieambitionen stampfte das Unternehmen größtenteils ein. Das alles kostet neben Sparprogrammen für Stellenstreichungen viel Geld. "Wir erwarten, dass wir den Tiefpunkt in diesem Jahr durchschreiten und Porsche sich ab 2026 spürbar verbessert", sagte Breckner.

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