KreiseStÀrkung, Europa-GeschÀft

Kreise/ StÀrkung Europa-GeschÀft: Stellantis erwÀgt Kooperation mit Chinesen

12.03.2026 - 17:08:49 | dpa.de

Der kriselnde Autobauer Stellantis NL00150001Q9 schaut sich Insidern zufolge in China nach finanzkrĂ€ftigen Partnern fĂŒr sein schwĂ€chelndes Europa-GeschĂ€ft um.

FĂŒhrungskrĂ€fte des Unternehmens trafen sich bereits mit den Unternehmen XPeng US98422D1054 und Xiaomi, um Optionen fĂŒr eine Umstrukturierung von Stellantis in Europa zu erörtern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Dabei sei es auch um einen möglichen Erwerb von Anteilen an Maserati oder anderen Marken gegangen. Die GesprĂ€che hĂ€tten sich angesichts der Wachstumsambitionen chinesischer Autobauer auch um den Zugang zu ProduktionskapazitĂ€ten gedreht.

Stellantis wollte sich gegenĂŒber Bloomberg nicht zu den Spekulationen Ă€ußern. Es hieß lediglich, dass das Unternehmen im Rahmen seiner normalen GeschĂ€ftstĂ€tigkeit GesprĂ€che mit Branchenakteuren auf der ganzen Welt zu verschiedenen Themen fĂŒhre. Die Aktien des Vielmarkenkonzerns (unter anderem Opel, Fiat, Peugeot, Chrysler, Alfa Romeo, Jeep) reagierten nur leicht positiv auf die Neuigkeiten. Sie notierten in einem schwachen Gesamtmarkt zuletzt noch mehr als eineinhalb Prozent im Minus.

Stellantis hatte Ende Februar die GeschĂ€ftszahlen fĂŒr 2025 vorgelegt und dabei wegen hoher Abschreibungen auf seine Elektroautostrategie einen Verlust von mehr als 22,3 Milliarden Euro verzeichnet. Aber auch bereinigt um die Sonderbelastungen kam der VW DE0007664039-Rivale DE0007664039 vergangenes Jahr stark unter Druck und fuhr im TagesgeschĂ€ft wegen Preisdrucks, US-Zöllen und GewĂ€hrleistungskosten rote Zahlen ein.

Die nun kolportieren GesprĂ€che verdeutlichen die unterschiedlichen Entwicklungen von Stellantis in Europa sowie in den USA, wo der Jeep-Eigner viel Geld in die Auffrischung seiner Produktpalette gesteckt hat; und wo chinesische Investitionen wegen möglicher Verwendung von Technologien des Landes in US-Autos wohl erschwert wĂŒrden.

Eine tiefergreifende Restrukturierung könnte denn auch zu einer weiteren Trennung zwischen dem US- und dem europĂ€ischen Teil des Unternehmens mit Wurzeln in Frankreich, Italien und den USA fĂŒhren, wie die nicht nĂ€her genannten Insider laut Bloomberg weiter sagten. Eine Aufspaltung des Konzerns sei aktuell aber kein Thema der GesprĂ€che.

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