Triebwerkhersteller Safran peilt deutlich mehr Gewinn an - Rekordhoch
13.02.2026 - 11:02:082026 sollte das bereinigte operative Ergebnis bereits deutlich auf 6,1 bis 6,2 Milliarden Euro zulegen, hieß es am Freitag vom Unternehmen in Paris. Vergangenes Jahr stieg das Ergebnis bereits um gut ein Viertel auf 5,2 Milliarden. Die mittelfristigen Aussichten bis 2028 haben sich zudem gebessert, dann sollen es 7 bis 7,5 Milliarden sein. Bisher stand eine Milliarde weniger im Plan von Unternehmenschef Olivier Andriès. Die Aktie stieg auf ein Rekordhoch.
Das Papier legte in Paris bis auf 331,70 Euro zu, womit sie das rund einen Monat alte jüngste Rekordhoch übertraf. Zuletzt lag die Aktie gut 7 Prozent im Plus. Auf Sicht von einem Jahr hat der Kurs rund ein Drittel gewonnen, in den vergangenen fünf Jahren hat er sich verdreifacht. Die Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs hoben die Aussichten für den Finanzmittelzufluss dieses Jahr als stark hervor. Die neuen Mittelfristziele lägen im Rahmen der Erwartungen.
2026 geben weiter die sogenannten Leap-Triebwerke Schub, deren Auslieferungen um 15 Prozent anziehen dürften. Sie kommen bei der Boeing US0970231058 737 Max und der Airbus-Modellfamilie NL0000235190 A320neo zum Einsatz. Der Umsatz mit Ersatzteilen dürfte ebenfalls wachsen. So soll der Erlös insgesamt im niedrig zweistelligen bis mittleren Zehnerprozentbereich zulegen. Der freie Mittelzufluss wird wohl von 3,9 Milliarden auf 4,4 bis 4,6 Milliarden Euro anschwellen.
Das mittlere jährliche Umsatzplus von 2024 bis 2028 erwartet Safran nun bei rund zehn Prozent statt im hohen einstelligen Bereich. Das liegt vor allem am starken Ersatzteilgeschäft der zivilen Luftfahrt und dem Schwung bei Rüstungsaufträgen - insbesondere wegen neuer Bestellungen des französischen Kampfflugzeugs Rafale, das von Dassault Aviation FR0014004L86 gebaut und von Safran-Triebwerken angetrieben wird.
Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 12,5 Prozent auf 31,2 Milliarden Euro. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn zog um 3,5 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro an. Die Dividende soll 3,35 Euro betragen nach 2,90 Euro ein Jahr zuvor.
@ dpa.de
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.

