Depeche Mode 2026: Kommt jetzt die nächste Tour-Welle?
20.02.2026 - 12:47:59 | ad-hoc-news.deDepeche Mode sind wieder überall in deinem Feed – und zwar nicht nur aus Nostalgie. Seit der gigantischen „Memento Mori“-Ära brodelt die Gerüchteküche: neue Europa-Dates, mögliche Deutschland-Shows, frische Songs – und natürlich die Frage, ob Dave Gahan und Martin Gore 2026 noch einen drauflegen. Wenn du wissen willst, ob du schon mal Urlaub einplanen und Sparschwein schlachten solltest, bist du hier richtig.
Aktuelle Tour-Infos direkt bei Depeche Mode checken
In den letzten Monaten haben Dave und Martin deutlich gemacht: Schluss ist noch lange nicht. Interviews, Festival-Spekulationen, Setlist-Diskussionen – das Depeche-Internet dreht durch. Hier kommt der große Überblick: Was wirklich passiert, was nur Wunschdenken ist und welche Songs du dir schon mal wieder draufschaffen solltest.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Offiziell halten sich Depeche Mode traditionell bedeckt, bis alles unterschrieben ist. Die „Memento Mori“-Tour hat 2023/24 aber so krass funktioniert, dass praktisch alle Insider davon ausgehen, dass die Band weiter live aktiv bleibt – gerade weil Dave Gahan in mehreren Gesprächen betont hat, wie sehr ihm das direkte Feedback der Fans fehlt, wenn er zu lange nicht auf der Bühne steht. Gleichzeitig wirkt Martin Gore fokussiert darauf, neues Material zu schreiben, solange die Chemie mit Dave stimmt.
In englischsprachigen Interviews der letzten Monate ließen beide durchblicken, dass sie nach der intensiven Tour-Phase zwar eine Pause brauchen, aber nicht in den kompletten Rückzug gehen wollen. Statt einer Mega-Welttour wie 2023/24 sind für 2026 eher gezielte Europa- und Festival-Dates im Gespräch – also ein Mix aus großen Städten und selektierten Open-Airs. Genau hier kommen die deutschen Fans ins Spiel: Deutschland war auf der letzten Tour einer der stärksten Märkte, Tickets gingen reihenweise in Rekordzeit weg, und die Resonanz in Berlin, Frankfurt, München, Düsseldorf, Leipzig oder Hamburg war europaweit Gesprächsstoff.
Booking-Gerüchte aus der europäischen Live-Branche deuten darauf hin, dass große Arenen und Stadien schon länger Optionsfenster für 2026 blocken – das ist üblich, bevor etwas offiziell wird. Genannt werden im Fan-Talk immer wieder Locations wie die Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena, die Berliner Waldbühne oder das Olympiastadion, aber auch Festivals wie Rock am Ring, Rock im Park oder das Hurricane/Southside-Doppel. Offiziell ist davon noch nichts bestätigt, doch dass Depeche Mode für 2026 komplett auf Deutschland verzichten, hält in der Szene praktisch niemand für realistisch.
Spannend ist auch der Studio-Aspekt: Nach „Memento Mori“ kursieren Spekulationen über zusätzliche Songs, die damals entstanden, aber nicht auf dem Album gelandet sind. Produzenten-nahe Stimmen deuteten an, dass es „mehr Material als Release-Slots“ gab. Ob daraus ein Deluxe-Update, eine EP oder einzelne Singles werden, ist offen – für die Tourplanung spielt das aber eine große Rolle. Eine neue Runde Konzerte verkauft sich mit frischen Songs im Rücken natürlich leichter, und Depeche Mode gehören zu den Bands, die selten komplett ohne aktuellen Aufhänger touren.
Für deutsche Fans bedeutet das: Die Wahrscheinlichkeit, dass du 2026 wieder eine Depeche-Show in anfahrbarer Entfernung bekommst, ist hoch – nur musst du dich auf einen kurzen Informations-Schock einstellen. Typisch Depeche Mode werden Ankündigungen eher knapp gebündelt und dann sofort mit Ticketverkaufsstart kombiniert. Wer nicht vorbereitet ist, hängt in der Warteschlange fest und verpasst die besten Plätze. Vor allem Innenraum- und Sitzplätze im mittleren Preisbereich waren zuletzt in Minuten weg.
Finanziell dürfte das Ganze kein Schnäppchen werden. Nach der letzten Tour wurde viel über gestiegene Ticketpreise diskutiert – ein Mix aus Inflation, gestiegenen Produktionskosten und der Tatsache, dass Depeche Mode inzwischen im Premium-Segment spielen. Branchenleute erwarten, dass auch 2026 kaum mit sinkenden Preisen zu rechnen ist. Dafür bekommst du eine technisch extrem starke Show mit großem Screen-Design, intensiver Lichtregie und einem Set, das quer durch die Bandgeschichte geht.
Unterm Strich zeigt sich: Es herrscht kein nostalgischer Ausklang, sondern eher ein spätes, selbstbewusstes Hoch. Depeche Mode wissen, dass sie eine Generationen-Band geworden sind. Im gleichen Stadion stehen 50-Jährige im alten Tour-Shirt neben Gen-Z-Fans, die den Sound erst über TikTok oder Stranger-Things-Playlists entdeckt haben. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass der Druck auf weitere Deutschland-Gigs riesig ist – und die Band das sehr genau weiß.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wenn du dir die Setlisten der letzten Jahre anschaust, erkennst du schnell ein Muster: Depeche Mode spielen nicht einfach „Best of“, sondern kuratieren eine Art Live-Dramaturgie aus Klassikern, Fan-Favoriten und neueren Songs. Das wird sich auch 2026 kaum grundlegend ändern – nur die Gewichtung könnte sich verschieben, je nachdem, ob neues Material auf dem Tisch liegt.
Fast gesetzt sind Evergreens wie „Enjoy The Silence“, „Personal Jesus“, „Never Let Me Down Again“ und „Just Can’t Get Enough“. Diese Songs sind live so etabliert, dass sie nicht nur als Nostalgie funktionieren, sondern echte Ritual-Momente geworden sind: Bei „Never Let Me Down Again“ siehst du im Stadion dieses Meer aus winkenden Armen, das jedes Mal wie ein kollektiver Schwur wirkt. Selbst Leute, die sonst nie auf Konzerte gehen, kennen diesen Moment aus Clips und Reels.
Dazu kommen Fan-Lieblinge wie „Walking In My Shoes“, „Policy Of Truth“, „World In My Eyes“, „Stripped“ oder „Everything Counts“. Gerade in Deutschland haben diese Tracks eine besondere Historie, weil sie in den 80ern und 90ern die Gothic- und Wave-Szene massiv geprägt haben. Für viele Fans sind das keine „alten Songs“, sondern emotionale Markierungen: erster Clubbesuch, erste Liebe, erstes Festival. Dave Gahan weiß das und performt sie genau mit dieser Mischung aus Theater, Verletzlichkeit und Coolness.
Spannend sind immer die Spots, an denen Martin Gore übernimmt – zum Beispiel bei „Question Of Lust“, „Home“ oder neueren Balladen. Diese ruhigen Momente funktionieren in großen Arenen überraschend intim: Plötzlich wird es leiser, Handylichter gehen an, und selbst hinten im Rang hast du das Gefühl, er singt direkt für dich. Auf den letzten Touren gab es immer wieder wechselnde Martin-Songs in der Setlist, was Hardcore-Fans dazu bringt, mehrere Shows pro Tour mitzunehmen, um möglichst viele Variationen mitzuerleben.
Neuere Songs wie „Ghosts Again“, „My Favourite Stranger“, „Wagging Tongue“ oder „Before We Drown“ haben live erstaunlich gut funktioniert und gezeigt, dass Depeche Mode nicht in den 90ern stehen geblieben sind. Gerade „Ghosts Again“ hat sich extrem schnell zu einem modernen Konzert-Höhepunkt entwickelt – nicht wenige Fans spekulieren darauf, dass der Song langfristig den Status eines „späten Klassikers“ einnimmt, ähnlich wie „Precious“ in den 2000ern.
Inhaltlich erzählen die Shows inzwischen eine Art Spätwerk-Geschichte: Verlust, Vergänglichkeit, Loyalität, Freundschaft. Seit dem Tod von Andy Fletcher wirkt die Band auf der Bühne noch enger, fokussierter, teilweise auch verletzlicher. Momente, in denen Fotos von Fletch eingeblendet werden oder die Band bewusst an ihn erinnert, gehören zu den emotional intensivsten Szenen des Abends. Die Reaktionen in deutschen Stadien waren zuletzt entsprechend laut – Standing Ovations mitten im Set, Tränen im Publikum, minutenlanger Applaus.
Visuell bleibt der typische Depeche-Look: riesige Screens, starke Kontraste, viel Schwarz, Weiß und Rot, ausgewählte Live-Kamera-Perspektiven, die Dave Gahans Bewegungen in Großaufnahme zeigen. Statt überladenen Effekten setzen sie eher auf klare Bildideen – typografische Elemente, reduzierte Symbolik, Nahaufnahmen der Band. Dadurch wirken selbst alte Songs nicht wie Retro, sondern erstaunlich zeitlos.
Was du 2026 also erwarten kannst: Ein Set, das sich irgendwo zwischen 20 und 25 Songs bewegt, mit einer Spielzeit von rund zwei Stunden. Beginn meistens mit einem Song, der die neue Ära markiert, dann ein Wechsel aus Klassikern und neueren Tracks, ein ruhiger Block mit Martin, und am Ende ein Finale mit den ganz großen Hits. Im Zugaben-Teil landen fast immer „Just Can’t Get Enough“ und „Personal Jesus“, weil genau hier alle Generationen komplett ausrasten. Wenn Depeche Mode neue Musik veröffentlichen, kannst du davon ausgehen, dass mindestens zwei bis drei frische Tracks ihren Weg in diese Struktur finden – auf Kosten von ein bis zwei älteren Album-Deepcuts.
Für dich als Fan bedeutet das: Wenn du dich vorbereiten willst, hör dir neben den offensichtlichen Hits auch die letzten beiden Alben am Stück an. Viele Fans posten nach den Shows, dass die neuen Songs live viel stärker wirken als im reinen Streaming-Konsum. Und falls du schon öfter dabei warst, lohnt es sich genau hinzuschauen, welche Raritäten auf den letzten Tourabschnitten ausgespielt wurden – sie sind oft ein guter Indikator dafür, was die Band selbst gerade besonders liebt.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen passiert gerade das, was vor jeder großen Depeche-Phase passiert: Spekulationen, Wunsch-Setlists, Leaks, die halb wahr und halb Fanfiction sind – und genau das macht den Reiz aus.
Einer der heißesten Punkte: Kommt 2026 ein eigenes Deutschland-Leg, also mehrere Konzerte am Stück, oder werden die Shows eher auf Festivals verteilt? In Fanforen liest man immer wieder Theorien, dass die Band noch einmal eine „klassische“ Arenatour spielen will, weil sie dort die volle Kontrolle über Licht, Sound und Bühne hat. Andere gehen davon aus, dass Dave und Martin lieber kompakter unterwegs sind und deshalb große Festival-Headliner-Spots mit einigen wenigen Solo-Shows kombinieren. Besonders häufig fällt dabei Rock am Ring/Rock im Park, weil das Publikum dort inzwischen extrem breit ist – von Metal bis Elektro passt alles, und Depeche Mode wären ein seltener, aber logischer Headliner.
Ein zweiter Dauerbrenner: Tracklist-Wünsche. Auf TikTok und Reddit kursieren ganze Wunschkonzepte für die nächste Tour: User fordern zum Beispiel die Rückkehr von „Black Celebration“, „Halo“, „In Your Room“ in der Albumversion, „Dream On“, „It’s No Good“ oder „Shake The Disease“. Manche Fans träumen sogar von einem eigenen „Violator“-Block, bei dem mehrere Songs dieses Albums am Stück gespielt werden. Realistisch ist, dass sich Depeche Mode ein, zwei dieser tieferen Fan-Favoriten herauspicken – gerade in Deutschland, wo die Hardcore-Dichte besonders hoch ist.
Viel diskutiert wird auch das Thema Ticketpreise und Fairness. Nach den letzten Touren war der Frust über Resale-Plattformen groß: Bots kauften in Sekunden gute Kontingente leer, um sie später deutlich teurer wieder anzubieten. Fans spekulieren, dass das Management 2026 verstärkt auf personalisierte Tickets, limitierte Weiterverkaufsplattformen und mehrstufige Presales setzen könnte – etwa Fanclub-Presales, lokale Presales der Veranstalter und dann erst den allgemeinen Start. Einige Nutzer verweisen auf andere große Acts, die ähnliche Modelle bereits umsetzen, um Wucher etwas einzudämmen.
Ein weiterer Fan-Talk dreht sich um Special Guests und Support-Acts. In den letzten Jahren setzten Depeche Mode gerne auf Acts, die stilistisch nicht plump kopieren, sondern ergänzen – elektronische Newcomer, düsterer Pop oder alternative Bands mit Synth-Schwerpunkt. In deutschen Communities fallen immer wieder Namen wie Boy Harsher, Drab Majesty, Actors oder nationale Acts mit Dark-Wave- oder Electro-Fokus. Garantiert ist da natürlich nichts, aber dass Depeche Mode ein Auge auf jüngere Künstler haben, ist bekannt – Martin Gore hat mehrfach erzählt, dass er regelmäßig neue elektronische Musik checkt.
Emotional diskutiert werden auch Dave Gahans Bühnenfitness und das Alter der Band. Viele Fans schreiben, dass die letzten Shows erstaunlich energetisch waren, andere sehen in bestimmten Momenten, dass Dave seine Kräfte stärker einteilen muss als früher. Die gängige Theorie: Depeche Mode werden lieber seltener, aber dafür sehr starke Shows spielen, statt sich mit überlangen Tour-Zyklen aufzureiben. Für die Community ist das ein fairer Deal – lieber ein paar fokussierte, intensive Konzerte als ein halbes Jahr Tour-Marathon mit sichtbarer Erschöpfung.
Schließlich geistert immer wieder die Frage herum, ob es „die letzte große Tour“ sein könnte. Die meisten Fans lehnen diese Formulierung inzwischen ab. Stattdessen setzt sich die Idee durch, dass wir es mit einem langen Spätkapitel zu tun haben, das in Etappen erzählt wird: Studio-Phase, ausgewählte Tour-Abschnitte, Pausen, neue Inspiration – und so weiter. In Threads liest man häufig Sätze wie: „Ich plane jede Tour so, als wäre es meine letzte mit ihnen – aber ich rechne nicht damit, dass sie aufhören, solange sie Spaß haben.“ Diese Mischung aus Realismus und Hoffnung bestimmt gerade die Stimmung.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle Details zu einer möglichen 2026er-Runde stehen zum Zeitpunkt dieses Artikels noch aus. Damit du trotzdem einen klaren Überblick bekommst, hier eine strukturierte Übersicht mit typischen Eckdaten und historischen Bezugspunkten – perfekt, um deine Konzertplanung zu schärfen.
| Jahr | Event / Release | Region / Fokus | Hinweis für 2026 |
|---|---|---|---|
| 2023 | Start der "Memento Mori"-Tour | Nordamerika & Europa | Zeigt: Depeche Mode füllen weiterhin Stadien und Arenen weltweit. |
| 2023/2024 | Große Deutschland-Shows (u.a. Berlin, Düsseldorf, München) | Deutschland | Starke Nachfrage – gute Argumente für erneute Deutschland-Termine. |
| 2023 | Album "Memento Mori" | Globaler Release | Mögliche Grundlage für erweiterte Setlists oder Deluxe-Versionen. |
| 2024 | Verlängerung der Tour & Festival-Spekulationen | Europa | Zeigt, dass die Band auf flexible Tour-Modelle setzt. |
| 2025 | Pausen-, Studio- und Kreativphase (erwartet) | — | Typisches Zeitfenster für Songwriting und Produktionsentscheidungen. |
| 2026 | Mögliche zweite Welle an Europa-/Deutschland-Dates | Fokus EU / DE | Hohe Chance auf selektierte Arenen und Festivals; noch nicht offiziell. |
| Seit 1981 | Regelmäßige Album- und Tourzyklen | Global | Historisch: längere Pausen, aber selten kompletter Rückzug. |
Konkrete und verlässliche Daten – also genaue Städte, Venues und Termine – findest du immer zuerst über die offiziellen Kanäle der Band und geprüfte Ticketpartner. Solange dort nichts angekündigt ist, bleibt alles andere Spekulation, auch wenn viele Hinweise zusammenlaufen.
Häufige Fragen zu Depeche Mode
Damit du für die nächste Depeche-Mode-Phase bestens vorbereitet bist, haben wir die wichtigsten Fragen aus der Community gesammelt und ausführlich beantwortet.
1. Wird Depeche Mode 2026 wieder in Deutschland auftreten?
Offiziell ist für 2026 zum jetzigen Zeitpunkt noch kein konkreter Deutschland-Termin bestätigt. Aber: Wenn man sich die letzten Jahrzehnte anschaut, ist Deutschland fast nie aus den Tourplänen verschwunden. Die Band hat hier eine extrem loyale Fanbasis, starke Verkaufszahlen und legendäre Konzertorte – von der Berliner Waldbühne über Düsseldorfer Stadien bis hin zu Münchener Arenen. Branchenintern gilt Deutschland als einer der wichtigsten Live-Märkte überhaupt.
Dazu kommt: Nach der großen „Memento Mori“-Runde wäre ein kompletter Rückzug aus deutschen Stadien sehr untypisch. Wahrscheinlicher ist ein etwas kompakterer Tourplan mit gezielt ausgewählten Locations. Rechne eher mit einigen wenigen, sehr starken Shows statt mit einem Dutzend Terminen quer durchs Land. Sobald die ersten Europa-Termine angekündigt werden, lohnt es sich, extrem aufmerksam auf mögliche Lücken und Pausen im Tourkalender zu schauen – oft sind das die Slots, in denen zusätzliche Konzerte später nachgeschoben werden.
2. Wie teuer könnten Tickets für Depeche Mode 2026 werden?
Die Preise der letzten Tour lagen – je nach Stadt, Platzkategorie und Anbieter – schon deutlich über dem Niveau von vor zehn Jahren. Gründe waren unter anderem höhere Produktionskosten, gestiegene Logistikpreise, mehr Personalbedarf sowie generelle Inflation. Niemand in der Branche erwartet, dass diese Faktoren 2026 plötzlich verschwinden.
Realistisch ist, dass Standard-Sitzplätze weiterhin im gehobenen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich liegen, während Innenraum, Golden Circle oder VIP-Pakete deutlich teurer werden können. Gleichzeitig wächst der Druck aus der Fanbase, faire Modelle zu etablieren: transparente Preisstufen, klare Kommunikation und möglichst wenig Spielraum für Resale-Wucher. Dein bestes Gegenmittel: frühzeitig Presale-Möglichkeiten checken, sich bei Newslettern anmelden und nur bei offiziellen Partnern kaufen. Wer auf dubiose Resale-Seiten ausweicht, zahlt nicht selten doppelt und geht ein höheres Risiko ein.
3. Welche Songs spielen Depeche Mode live fast immer?
Es gibt eine Art Grundgerüst, das seit Jahren sehr stabil ist. Dazu zählen vor allem „Enjoy The Silence“, „Personal Jesus“, „Never Let Me Down Again“, „Just Can’t Get Enough“, „Walking In My Shoes“ und häufig auch „Policy Of Truth“ oder „World In My Eyes“. Diese Tracks sind live so etabliert, dass sie für viele Besucher überhaupt der Grund sind, ein Ticket zu kaufen – gerade für jüngere Fans, die Depeche Mode vielleicht zum ersten Mal sehen.
Darüber hinaus wechselt die Band regelmäßig bestimmte Songs durch. Mal gibt es eine Phase mit „In Your Room“, mal mit „Everything Counts“, mal tauchen lange nicht gespielte Perlen wieder auf. Ein besonderer Bonus ist immer Martins Solo-Moment mit akustisch reduzierten Versionen, die gerne aus älteren Alben stammen. Wenn du einen Eindruck vom „Pflicht-Programm“ bekommen willst, lohnt ein Blick auf Setlist-Archivseiten der letzten Touren – dort siehst du schnell, welche Songs wirklich in fast jeder Stadt dabei waren.
4. Wie stehen die Chancen auf neues Depeche-Mode-Material?
„Memento Mori“ wurde von vielen Kritikern und Fans als starkes Spätwerk aufgenommen – dunkler, nachdenklicher, aber trotzdem mit klaren Hooks. Dass dabei mehr Songs entstanden sind, als am Ende auf dem Album gelandet sind, ist in der Szene ein offenes Geheimnis. Ob diese Tracks irgendwann offiziell erscheinen, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Labelpläne, Bandentscheidungen, Tourpläne, zeitliche Ressourcen.
Völlig ausgeschlossen ist neues Material 2026 definitiv nicht. Im Gegenteil: Depeche Mode haben historisch immer wieder Phasen, in denen Touren und Studioarbeit sich abwechseln. Nach einer Pause, in der Eindrücke und Emotionen sacken können, entstehen oft sehr konzentrierte Sessions. Fans sollten aber nicht davon ausgehen, dass gleich ein komplettes neues Studioalbum vor der Tür steht. Wahrscheinlicher sind einzelne Songs, Kooperationen oder erweiterte Versionen des bestehenden Albums – alles Optionen, die eine neue Live-Runde sinnvoll flankieren würden.
5. Ich bin zum ersten Mal auf einem Depeche-Mode-Konzert – was sollte ich vorher wissen?
Depeche-Mode-Shows sind weniger „klassische Rockkonzerte“ und eher große, emotionale Abende mit sehr eigenem Publikum. Zum einen triffst du viele langjährige Fans, die teilweise jede Tour mitnehmen und genau wissen, an welchen Stellen sie mitsingen, klatschen oder bestimmte Chants starten. Zum anderen tauchen immer mehr jüngere Leute auf, die über Social Media, Serien oder Eltern-Playlists zur Band gefunden haben. Die Stimmung ist meistens sehr respektvoll, gleichzeitig aber intensiv – besonders bei Songs wie „Never Let Me Down Again“ oder „Enjoy The Silence“.
Praktisch solltest du einplanen: frühe Anreise, gerade bei Innenraum; eventuell wetterfeste Kleidung bei Open-Airs; ausreichend Wasser und Snacks vor dem Einlass, weil die Preise im Stadion oft hoch sind. Ohrstöpsel sind kein Zeichen von Spießigkeit, sondern einfach clever – der Sound ist laut, und du willst deine Ohren auch für zukünftige Touren behalten. Und ganz wichtig: Handyvideos sind okay, aber die magischsten Momente nimmst du intensiver wahr, wenn du das Display auch mal weglässt. Die Band lebt von der direkten Energie im Raum.
6. Warum ist Deutschland für Depeche Mode so wichtig?
Schon in den 80ern entwickelte sich in Deutschland eine starke Szene rund um New Wave, Synthpop und Gothic – und Depeche Mode standen ziemlich genau im Schnittpunkt dieser Strömungen. Clubs, alternative Radiosender und Fanzines trugen die Band hier früh in Nischen, aus denen später Mainstream-Erfolge wurden. Alben wie „Music for the Masses“ oder „Violator“ liefen in Deutschland nicht nur im Radio, sondern prägten komplette Jugendkulturen.
Dazu kommt der Live-Aspekt: Deutsche Städte gehörten regelmäßig zu den lautesten und bestbesuchten Stopps jeder Tour. Legendäre Konzerte in Berlin, Frankfurt, Hamburg oder am Rhein haben sich in das kollektive Gedächtnis der Fans gebrannt. Dave und Martin erwähnten in Interviews immer wieder, dass sie die deutsche Fanbasis als besonders treu wahrnehmen – viele Besucher wachsen buchstäblich mit der Band auf, kommen im Laufe ihres Lebens mehrfach wieder und bringen irgendwann ihre Kinder mit. Dieser langfristige Support ist ein massiver Faktor bei der Planung neuer Shows.
7. Wie kann ich mich jetzt schon auf mögliche Ankündigungen vorbereiten?
Wenn du 2026 nicht nur zuschauen willst, wie andere die besten Plätze bekommen, lohnt sich etwas Vorbereitung. Erstens: Abonniere die offiziellen Newsletter von Depeche Mode und seriösen Ticketanbietern in Deutschland. Oft gehen Presale-Links und Codes zuerst dort raus, bevor Social Media darauf anspringt. Zweitens: Lege dir Accounts bei den wichtigsten Ticketplattformen an und hinterlege Zahlungsdaten frühzeitig, damit du beim Verkaufsstart keine Zeit verlierst.
Drittens: Überlege dir im Voraus, welche Städte für dich realistisch sind. Manchmal lohnt es sich, in eine gut angebundene Stadt wie Berlin, Düsseldorf oder München zu fahren, statt nur auf ein einziges Heimat-Konzert zu hoffen, das vielleicht schneller ausverkauft ist. Viertens: Setze dir ein klares Budget. Depeche-Mode-Tickets sind kein kleiner Posten, und wenn du dazu noch Anreise, Unterkunft und Verpflegung rechnest, kommt schnell ein größerer Betrag zusammen. Wer das früh plant, muss später weniger spontan improvisieren.
Und zuletzt: Bleib bei den Gerüchten entspannt. Spekulationen sind spannend und machen Spaß, aber erst offizielle Ankündigungen sind wirklich relevant. Nutze die Zeit lieber, um die Diskografie aufzufrischen, alte Live-Mitschnitte zu feiern und dir bewusst zu machen, was diese Band dir persönlich bedeutet. Dann bist du bereit, sobald der Vorhang für das nächste Kapitel aufgeht.
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