Depeche Mode 2026: Kommt jetzt die nächste Tour-Welle?
18.02.2026 - 11:06:21 | ad-hoc-news.deDu merkst es in deiner Timeline: Plötzlich tauchen wieder Clips von Dave Gahan im Scheinwerferlicht auf, Fans posten alte Tickets und überall wird gefragt: Geht bei Depeche Mode 2026 noch was – neue Tour, neue Shows in Deutschland, vielleicht sogar neue Musik? Die Band hat mit der "Memento Mori"-Ära bewiesen, dass sie auch nach über 40 Jahren noch Stadien füllen kann. Jetzt brodelt die Szene, ob noch eine Runde Live-Magie kommt oder ob die letzten Konzerte wirklich Abschied auf Raten waren.
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Offizielle Ansagen sind aktuell rar, aber genau das heizt die Spekulationen an. Zwischen Interview-Zitaten, Tour-Seiten-Updates und Fan-Leaks entsteht ein Bild, das für deutsche Fans richtig spannend ist. Zeit für einen Deep Read: Was ist Fakt, was Wunschdenken – und welche Songs musst du wieder draufschaffen, falls Depeche Mode 2026 doch noch einmal vor deine Haustür kommt?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Nach dem massiven Erfolg der "Memento Mori Tour" durch Europa und Nordamerika steht bei Depeche Mode offiziell erst mal eine ruhigere Phase an. Die Band hat in den letzten Interviews immer wieder betont, wie intensiv die letzten Jahre waren: Studioarbeit, der Tod von Andy "Fletch" Fletcher, dann sofort eine riesige Welttournee – körperlich und emotional ein Brett, vor allem für eine Band, deren Mitglieder inzwischen Mitte 60 sind.
Dave Gahan ließ in mehreren Gesprächen mit Musikmagazinen durchklingen, dass er zwar müde, aber nicht fertig ist. Er spricht gerne darüber, wie sehr er die Bühne liebt, aber auch darüber, dass er bewusster auswählt, was er sich noch zumutet. Martin Gore wirkt ähnlich: stolz auf "Memento Mori", aber vorsichtig, was große Zukunftsversprechen angeht. Genau diese Zurückhaltung sorgt dafür, dass jedes kleine Detail von Fans seziert wird.
Wichtig für deutsche Fans: Auf der offiziellen Tour-Seite werden frühere Daten in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München & Co. weiter prominent gelistet. Das ist normal, aber die Seite wird immer wieder leicht aktualisiert – ein Hinweis, dass im Hintergrund weiter an der Live-Historie gearbeitet wird. Gleichzeitig tauchen in Ticketshops und bei großen deutschen Veranstaltern immer wieder temporäre Platzhalter auf, die nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Nichts davon ist ein Beweis, aber es passt zu typischen Vorläufern neuer Termine.
Dazu kommt: Depeche Mode waren historisch gesehen extrem stark in Deutschland unterwegs. Kaum ein anderes Land hat die Band so früh und so konstant supportet – von den frühen 80ern mit "Everything Counts" bis zu den Stadionnächten der letzten Jahre. Wirtschaftlich wäre es unlogisch, Deutschland bei einer möglichen Nachschlag-Runde auszulassen. Wenn also 2026 überhaupt Shows kommen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Berlin, Köln, Frankfurt, Hamburg oder Leipzig wieder im Spiel sind.
Medien in UK und den USA spekulieren außerdem über eine mögliche Special-Runde zum Thema "Legacy": also eher weniger Dates, dafür gezielt ausgewählte Städte mit besonders starker Fanbasis. Genau in diese Kategorie fällt Deutschland. Ein weiteres Argument: Das "Memento Mori"-Album hat in Deutschland starke Chart-Performances hingelegt, und physische Verkäufe (Vinyl, CDs) liefen hier besser als in vielen anderen Märkten. Labels und Management sehen solche Zahlen sehr genau.
Unklar bleibt die Frage nach neuer Musik. Einige Produzenten, die schon mit Martin Gore gearbeitet haben, erwähnten in Interviews, dass immer wieder neue Songskizzen entstehen. Das bedeutet nicht automatisch ein neues Studioalbum, aber EPs, Deluxe-Editionen oder einzelne neue Tracks sind absolut realistisch. Für eine Band dieser Größe reicht ein einziger neuer Song, um eine kleine Tour-Welle oder Special-Shows zu rechtfertigen – etwa "An Evening with Depeche Mode" mit erweitertem Set.
Für dich als Fan in Deutschland heißt das: Kein offizielles Tour-Statement für 2026, aber viele Signale, dass das Kapitel Live-Auftritte noch nicht komplett zu ist. Wer aufmerksam Social Media, Newsletter und die offizielle Tour-Seite beobachtet, wird vermutlich zu den Ersten gehören, die neue Dates mitbekommen.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer Depeche Mode in den letzten Jahren live gesehen hat, weiß: Die Band ruht sich nicht auf dem 80er-Nostalgie-Bonus aus. Die Setlists der "Memento Mori Tour" waren ein Mix aus Klassikern, Fan-Favorites und neuem Material. Typische Songfolgen sahen zum Beispiel so aus:
- Eröffnung mit neueren Tracks wie "My Cosmos Is Mine" und "Wagging Tongue", um direkt die düstere, konzentrierte Stimmung des aktuellen Albums zu setzen.
- Übergang in die 90er- und 80er-Phase mit "Walking in My Shoes", "It's No Good", "Policy Of Truth" oder "In Your Room".
- Emotionaler Block mit von Martin Gore gesungenen Songs wie "A Question of Lust", "Home" oder akustischen Versionen von "Strangelove".
- Finale mit Vollgas: "Enjoy The Silence", "Never Let Me Down Again", "Personal Jesus".
Gerade "Never Let Me Down Again" ist in den letzten Jahren zum ultimativen Gänsehaut-Moment geworden, wenn ganze Stadien den "Arm-Wave" mitmachen. Auch auf TikTok findest du tausende Clips dazu – von Berliner Olympiastadion bis Wembley. Wenn Depeche Mode 2026 wieder nach Deutschland kommen, kannst du ziemlich sicher sein, dass dieser Song bleibt. Er ist längst mehr Ritual als Setlist-Element.
Spannend ist die Frage, wie viel "Memento Mori" in einem potenziellen neuen Set noch vorkommt. Songs wie "Ghosts Again" haben live unerwartet gut funktioniert. Viele Fans, die der Band eher über die alten Hits verbunden sind, haben diesen Track als "neuen Klassiker" akzeptiert. Das macht ihn zu einem Kandidaten, der auch über den Album-Zyklus hinaus im Set bleiben könnte – ähnlich wie damals "Precious" nach "Playing the Angel".
Für Deutschland wäre auch ein stärkerer Rückgriff auf die ganz frühen Jahre denkbar. Immer wenn Depeche Mode hier gespielt haben, fielen Shows auf, in denen etwas "Deep Cut"-Fanservice eingebaut wurde: etwa "Everything Counts" in längeren Versionen, "Blasphemous Rumours", "Shake The Disease" oder "Just Can't Get Enough" als lockerer Zugaben-Moment. In Foren wünschen sich viele Fans genau diesen Mix aus düsterem, aktuellem Material und ironisch-hellen Synthpop-Hits.
Showtechnisch haben Depeche Mode in der letzten Runde viel mit Kontrasten gearbeitet: große, minimalistische Screens, schwarz-weiße Visuals, religiöse Symbolik, Nahaufnahmen von Dave Gahan, der wie ein Prediger zwischen Mikrofonständer und Bühnenkante pendelt. Die Band setzt weniger auf Pyro und mehr auf Atmosphäre durch Licht und Kameraarbeit. Martin Gore ist die ruhige Säule, oft mit Gitarren, manchmal mit Keyboards, während Dave in seiner eigenen Liga performt – halb Rockstar, halb Theaterfigur.
Wenn du das erste Mal zu einem Depeche-Mode-Konzert gehst, wundert dich vielleicht der Altersmix: von Teenager in Bandshirts aus dem aktuellen Merch bis zu Leuten, die schon in den 80ern dabei waren und jetzt mit eigenen Kindern kommen. Genau dieser Generationen-Überlapp macht die Shows so besonders. Du stehst da nicht in einer Retro-Blase, sondern bei einer Band, die ihre Geschichte mit dir teilt und trotzdem immer noch nach vorne schaut.
Ein realistisches Szenario für 2026 wären leicht angepasste Setlists, in denen manche "Memento Mori"-Songs Platz machen für andere Fan-Favoriten, vielleicht ein, zwei selten gespielte Tracks und eventuell neues Material. Die großen Eckpfeiler – "Enjoy The Silence", "Personal Jesus", "Never Let Me Down Again" – bleiben. Drumherum könnte es spannender werden, als man auf den ersten Blick denkt.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Schau in die gängigen Depeche-Mode-Subreddits oder in deutsche Facebook-Gruppen, und du merkst sofort: Die Community arbeitet längst an ihrem eigenen Tour-Plan für 2026. Da werden Hallenkapazitäten in Köln, Berlin, Hamburg und Nürnberg verglichen, Routing-Optionen durchgerechnet ("Wenn sie im Mai in UK sind, könnten sie im Juni wieder in Deutschland sein"), und einzelne User schwören, "aus sicherer Quelle" gehört zu haben, dass ein Promoter schon reserviert hat.
Besonders beliebt ist die Theorie, dass Depeche Mode noch einmal eine Art "Greatest Hits / Farewell light"-Runde spielen, ohne das Wort "Abschied" offiziell zu benutzen. Grund: Viele Künstler in ähnlichem Alter machen genau das – kleine, feine Runden durch Kernmärkte, bei denen bewusst nichts als letzte Tour gebrandet wird, um die Tür nicht endgültig zu schließen. Fans interpretieren manche Aussagen von Dave Gahan so, dass er sich nicht endgültig festnageln lassen will, aber sehr wohl über das "Wie" des Älterwerdens als Künstler nachdenkt.
Ein weiteres heißes Thema sind Ticketpreise. Bereits bei der letzten Tour gab es in deutschen Foren hitzige Diskussionen: Dynamic Pricing, VIP-Packages, extrem teure Sitzplätze in den vorderen Rängen. Viele Langzeit-Fans, die Depeche Mode früher in Hallen für überschaubares Geld gesehen haben, sind von 200-Euro-Tickets schockiert. Auf TikTok kursieren Videos, in denen Fans erklären, wie sie durch frühe Registrierung, Presales und lokale Veranstalter-Mailings trotzdem an halbwegs faire Preise kamen.
Für eine mögliche 2026-Runde gehen die Vermutungen in zwei Richtungen: Entweder die Preise ziehen weiter an – Stichwort Produktionskosten, Inflation, Nachfrage – oder die Band versucht bewusst, das Ganze etwas zu entschärfen, um die Fanbasis nicht weiter zu spalten. Einige sehen Hoffnung darin, dass Depeche Mode traditionell eine starke Bindung zu ihrer Community pflegen und die Kritik an übertriebenen VIP-Paketen durchaus mitbekommen.
Außerdem gibt es Theorien zur Setlist-Ausrichtung. Viele Fans glauben, dass eine potenzielle neue Tour stärker "albumübergreifend" aufgebaut wird und weniger an ein einzelnes Werk gebunden ist. Also: Statt "Memento Mori" im Zentrum eher ein lockerer Bogen von "Speak & Spell" bis heute. In Fanumfragen auf Reddit landen regelmäßig Songs wie "Halo", "Lie To Me", "The Things You Said" oder "Clean" an der Spitze der "Bitte wieder live"-Listen.
Auf TikTok entsteht parallel ein anderes Bild: Dort dominieren kurze Clips aus "Enjoy The Silence", "Personal Jesus", "Stripped" oder "Policy Of Truth", oft von jüngeren Fans, die die Band erst über ihre Eltern oder über Streaming-Playlists entdeckt haben. Die Kommentare zeigen, dass Depeche Mode längst nicht nur ein Ü40-Phänomen sind. Viele 18- bis 25-Jährige feiern die düstere Ästhetik, die schwarze Kleidung, das leicht Sakrale – und sehen in Dave Gahan eine Art "Dark Mode Frontmann", der perfekt in die aktuelle Goth/Alt-Ästhetik auf Social Media passt.
Ein Randthema, das immer wieder hochkommt, sind Hologramm- oder Tribute-Überlegungen rund um Andy Fletcher. Manche Fans spekulieren über spezielle Visuals, andere wünschen sich eher eine ruhige, subtile Form der Erinnerung, so wie sie auf der "Memento Mori Tour" schon teilweise umgesetzt wurde. Zu aufdringliche Inszenierungen werden in vielen Threads klar abgelehnt. Die Mehrheit wünscht sich, dass Depeche Mode ihre Geschichte würdigen, ohne in Kitsch zu kippen.
Unterm Strich ist die Gerüchteküche ein Spiegel dessen, was Depeche Mode heute sind: eine lebende Legende, um die sich Mythen, Wünsche und Projektionen ranken – und eine Band, die mit jedem kleinen Signal wieder einen Sturm an Spekulationen auslöst.
Alle Daten auf einen Blick
Weil viele alte und neue Infos durcheinanderfliegen, hier ein kompakter Überblick über wichtige Fixpunkte und Orientierung für 2026. Achtung: Kommende Daten sind beispielhaft und können sich jederzeit ändern – check immer die offizielle Seite:
| Jahr / Zeitraum | Ereignis | Ort / Region | Hinweis |
|---|---|---|---|
| 2023–2024 | "Memento Mori"-Welttournee | Europa, Nordamerika | Mehrere Stadion- und Arena-Shows in Deutschland, u.a. Berlin, Düsseldorf, München |
| 2023 | Album-Release "Memento Mori" | Global | Stark in den deutschen Charts, solide Vinyl-Verkäufe |
| Frühjahr 2025 | Ende der letzten offiziellen Tour-Phase | Europa | aktuell keine weiteren offiziellen Termine gelistet |
| 2026 (Spekulation) | Mögliche Zusatzshows / Special-Tour | Fokus: Kernmärkte wie Deutschland, UK, USA | Nichts bestätigt – Gerüchte aus Fan- und Branchenkreisen |
| Fortlaufend | Setlist-Diskussion & Fanaktivität | Online (Reddit, TikTok, Insta) | Wünsche nach "Deep Cuts" und ausgewogener Hit/Neu-Song-Mischung |
| 2026+ | Potenzielle Studio-Sessions | USA / UK | Produzenten berichten von neuen Songskizzen; keine offiziellen Album-Pläne |
Häufige Fragen zu Depeche Mode
Um den Überblick in diesem Mix aus Fakten, Spekulationen und Fan-Wünschen zu behalten, hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu Depeche Mode Stand 2026 – mit Fokus auf das, was für dich in Deutschland relevant ist.
1. Kommen Depeche Mode 2026 wieder nach Deutschland auf Tour?
Zum Zeitpunkt dieses Artikels gibt es keine offiziell bestätigten Deutschland-Daten für 2026. Was es gibt, sind mehrere Indizien und typische Muster: Die Band hat auf der letzten Tour sehr gut in Deutschland gezogen, die Nachfrage war hoch, viele Shows ausverkauft oder nahezu voll. Für das Management wäre es wirtschaftlich sinnvoll, Kernmärkte wie Deutschland bei einer möglichen Zusatzrunde erneut zu berücksichtigen.
Brancheninsider spekulieren über eine kleinere, aber sehr fokussierte Tourrunde mit ausgewählten Städten. Dabei werden Berlin, Köln, Hamburg, Frankfurt und München regelmäßig als logische Kandidaten genannt. Trotzdem gilt: Solange nichts auf der offiziellen Seite steht, bleibt alles Spekulation. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, abonniere Newsletter von großen deutschen Veranstaltern und folge den offiziellen Social-Media-Kanälen der Band.
2. Wie teuer könnten Tickets für neue Depeche-Mode-Konzerte werden?
Bei der letzten Tour lagen die Ticketpreise für große Stadien in Deutschland grob in einem Rahmen von etwa 70–90 Euro für einfache Sitzplätze im Oberrang bis deutlich über 150 Euro für Innenraum oder bessere Kategorien. VIP-Pakete und spezielle Bereiche konnten noch einmal deutlich teurer sein.
Für 2026 musst du im Zweifel eher mit höheren Preisen rechnen: Inflation, gestiegene Produktionskosten, globale Nachfrage und Dynamic Pricing ziehen das Niveau allgemein nach oben. In vielen Reddit-Threads empfehlen erfahrene Fans, früh auf Presales, Fanclub-Codes und lokale Vorverkaufspartner zu achten, um nicht im letzten Moment auf teure Resttickets angewiesen zu sein. Wichtig: Lass dich nicht von unseriösen Resale-Plattformen stressen – oft tauchen kurz vor dem Konzert noch reguläre Tickets aus Zusatzkontingenten auf.
3. Welche Songs spielen Depeche Mode live fast immer?
Auch wenn sich Setlists über die Jahre ändern, gibt es einige Tracks, die fast unverrückbar wirken. Dazu gehören:
- "Enjoy The Silence" – einer der zentralen Höhepunkte jedes Abends, meist mit massivem Mitsing-Faktor.
- "Personal Jesus" – häufig als Zugabe, mit Gitarrenfokus und wuchtigem Groove.
- "Never Let Me Down Again" – der Arm-Wave-Moment, der die Stadien optisch explodieren lässt.
- "Walking In My Shoes" – Fan-Favorit aus den 90ern, der live sehr intensiv wirkt.
Auf der letzten Tour waren außerdem "Ghosts Again", "I Feel You", "World In My Eyes", "Policy Of Truth" und "Stripped" häufig dabei. Martin Gore übernimmt traditionell ein bis drei Songs pro Abend am Mikro, oft in ruhigeren oder akustischen Versionen. Wenn du dich vorbereiten willst, lohnt es sich, gerade diese Klassiker und die letzten Alben noch mal durchzuhören.
4. Wie hat sich der Sound von Depeche Mode über die Jahre verändert?
Depeche Mode sind eine der wenigen Bands aus den 80ern, die es geschafft haben, ihren Kern zu bewahren und trotzdem glaubwürdig zu altern. In den frühen Jahren dominierten klare Synth-Linien, hellere Melodien und eine eher naive, poppige Energie – hör dir "Just Can't Get Enough" oder "New Life" an, und du weißt, was gemeint ist.
Ab Mitte der 80er wurde alles dunkler und komplexer: "Black Celebration", "Music For The Masses" und vor allem "Violator" brachten härtere Beats, mehr Gitarren, Industrial-Einflüsse und deutlich erwachsenere Texte. In den 90ern kamen dann Gitarren und organischere Drums noch stärker dazu – "Songs of Faith and Devotion" ist dafür das Paradebeispiel.
In den 2000ern und 2010ern haben Depeche Mode oft mit Produzenten gearbeitet, die ihre elektronische DNA neu ausgeleuchtet haben: rauere Synths, tiefe, schleppende Grooves, mehr Noise-Elemente. "Memento Mori" wirkt wie eine Art Zusammenfassung: düster, elektronisch, melancholisch, aber erstaunlich klar und konzentriert in der Produktion. Live ergibt das einen Sound, der gleichzeitig nostalgisch und absolut zeitgemäß ist.
5. Welche Rolle spielt Deutschland in der Karriere von Depeche Mode?
Deutschland ist für Depeche Mode so etwas wie ein zweites Zuhause. Schon früh lief die Band hier im Radio, in Jugendmagazinen und in TV-Shows, bevor andere Märkte komplett nachgezogen haben. In den 80ern und 90ern gehörten Konzerte in Deutschland zu den intensivsten der gesamten Tourneen – teils wegen der großen Fanclubs, teils wegen der starken Alternative- und Gothic-Szene.
Viele Live-Alben, Bootlegs und Mitschnitte, die unter Fans Kultstatus haben, stammen aus deutschen Städten. Dazu kommt: Der deutsche Markt war immer wichtig für physische Verkäufe – Vinyl, CDs, Boxsets. Auch in den Charts schneiden Depeche-Mode-Veröffentlichungen hier meist besser ab als in einigen anderen europäischen Ländern. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass bei jeder größeren Tourenplanung ein dicker roter Kreis über Deutschland gezeichnet wird.
6. Wie kannst du dich als Fan am besten auf mögliche neue Shows vorbereiten?
Auch wenn aktuell noch nichts offiziell ist, kannst du einiges tun, um ready zu sein, falls eine neue Tour angekündigt wird:
- Offizielle Kanäle abonnieren: Newsletter der Band, der großen deutschen Veranstalter und deines bevorzugten Ticketanbieters.
- Finanzcheck machen: Lege dir früh ein kleines Konzertbudget zurück, gerade wenn du zu mehreren Shows oder mit Freundeskreis willst.
- Discografie auffrischen: Schnapp dir Playlists, die die Live-Favoriten bündeln – etwa "Violator", "Songs of Faith and Devotion", "Ultra" und "Memento Mori" als Pflichtprogramm.
- Community nutzen: In Foren und Gruppen werden oft früh Infos zu Presales, Codes und seriösen Ticketquellen geteilt.
- Reise planen: Wenn du nicht in einer der großen Städte wohnst, lohnt es sich, schon vorab grob zu überlegen, welche Locations für dich erreichbar sind.
Je besser du vorbereitet bist, desto entspannter wird der Moment, wenn plötzlich ein Tour-Poster durch deine Timeline rauscht.
7. Wie geht es mit Depeche Mode langfristig weiter?
Niemand – vermutlich nicht einmal die Band – kann aktuell sagen, wie viele Touren, Alben oder Special-Projekte noch kommen. Was klar ist: Depeche Mode haben in den letzten Jahren bewiesen, dass sie auch als Duo (mit Live-Band) funktionieren, dass sie kreativ noch Ideen haben und dass die Fanbasis weltweit extrem loyal ist.
Realistisch ist ein Szenario, in dem die Abstände zwischen den Projekten größer werden, die Touren etwas kompakter ausfallen und der Fokus stärker auf ausgewählten Märkten liegt. Gleichzeitig sind heute auch andere Formate denkbar: einmalige Festival-Headliner-Slots, Residenzen in bestimmten Städten, Special-Shows mit Orchester oder thematische Abende rund um ein bestimmtes Album.
Für dich als Fan in Deutschland bedeutet das: Die Zeit, in der Depeche Mode in kurzen Zyklen überall unterwegs waren, ist wahrscheinlich vorbei. Aber jedes neue Projekt, jede Tourankündigung und jede Setlist-Veränderung hat dafür umso mehr Gewicht. Und genau das macht die aktuelle Phase so spannend – besonders, wenn 2026 am Horizont doch noch die nächste große Nacht mit Dave Gahan und Martin Gore auftaucht.
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