Demenz-Diagnose, Aktiv

Demenz-Diagnose: Aktiv leben statt passiv warten

08.02.2026 - 09:00:12

Ein ganzheitlicher Lebensstil mit Bewegung, geistiger Anregung, sozialen Kontakten und gesunder Ernährung kann das Fortschreiten einer Demenz verlangsamen und Betroffenen Kontrolle zurückgeben.

Eine Demenz-Diagnose ist ein Schock. Doch Experten betonen: Die Zeit danach ist keine passive Wartezeit. Sie bietet eine entscheidende Chance, den Verlauf der Erkrankung selbst mitzugestalten. Der Schlüssel heißt Sekundärprävention – ein aktiver Lebensstil, der das Fortschreiten verlangsamen kann.

Dieser ganzheitliche Ansatz aus Bewegung, geistiger Anregung, sozialen Kontakten und bewusster Ernährung gewinnt an Bedeutung. Er gibt Betroffenen ein Stück Kontrolle zurück und wirkt oft nachhaltiger als Medikamente allein.

Die vier Säulen für ein aktives Leben mit der Diagnose

Nach der Diagnose gilt es, gezielt die verbliebenen Fähigkeiten zu fördern. Die Forschung identifiziert vier zentrale Bereiche, die den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können:

  • Körperliche Aktivität
  • Kognitive Stimulation
  • Soziale Einbindung
  • Gehirngesunde Ernährung

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Plastizität des Gehirns zu unterstützen. Die Kombination aller Elemente bildet das Fundament der modernen Sekundärprävention.

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Körper in Bewegung: Sauerstoff fürs Gehirn

Regelmäßige Bewegung verbessert nachweislich die Durchblutung und Versorgung des Gehirns. Das wirkt sich positiv auf Gedächtnis und Denkfähigkeit aus.

Die WHO empfiehlt etwa 150 Minuten moderate Aktivität pro Woche, wie zügiges Gehen oder Radfahren. Für Menschen über 65 sind zusätzlich Gleichgewichtsübungen wichtig. Der Fokus liegt auf Regelmäßigkeit und Freude – nicht auf sportlichen Höchstleistungen.

Geistig fit bleiben: Fordern, aber nicht überfordern

Geistige Anregung ist ebenso wichtig wie körperliche. Kognitives Training kann Gedächtnisspiele, Rätsel oder das Erlernen neuer Fertigkeiten umfassen.

Der Schlüssel ist, Aktivitäten zu wählen, die Spaß machen und weder über- noch unterfordern. Selbst alltägliche Aufgaben wie Kochen oder Einkaufen halten das Gehirn auf Trab und erhalten die Selbstständigkeit.

Kontakt halten: Soziale Interaktion als Schutzfaktor

Eine Demenz-Diagnose führt oft in die Isolation. Doch soziale Kontakte sind ein entscheidender Schutzfaktor für das Wohlbefinden und die kognitive Gesundheit.

Treffen mit Freunden, Gruppenaktivitäten oder ehrenamtliches Engagement fordern das Gehirn komplex heraus. Sie stärken das Gefühl der Zugehörigkeit und wirken dem Rückzug entgegen.

Bewusst essen: Die richtigen Nährstoffe fürs Gehirn

Das Gehirn hat einen hohen Energiebedarf. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn und gesunden Fetten unterstützt die Leistungsfähigkeit.

Besonders Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine und Antioxidantien stehen im Fokus. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für eine optimale Gehirnfunktion essenziell.

Paradigmenwechsel: Vom Medikament zum ganzheitlichen Ansatz

Das Konzept der Sekundärprävention markiert einen Wandel. Statt sich nur auf Pillen zu konzentrieren, rückt ein patientenzentrierter, ganzheitlicher Ansatz in den Vordergrund.

Die aktive Einbindung der Betroffenen stärkt ihre Autonomie und kann den Krankheitsverlauf beeinflussen. Die Zukunft gehört wahrscheinlich personalisierten Programmen, die auf das individuelle Risiko und die Vorlieben zugeschnitten sind.

Die große Herausforderung bleibt, diesen Ansatz flächendeckend zu etablieren und allen Betroffenen frühzeitig Zugang zu entsprechender Beratung zu ermöglichen.

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