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Deep Work: Unternehmen verbannen Meetings und Smartphones

03.02.2026 - 17:52:11

Unternehmen reagieren auf Studien, die ständige Unterbrechungen als Produktivitätskiller identifizieren, mit No-Meeting-Days und Handyverboten, um die Konzentration zu fördern.

Die teure Zerstreuung

Ständige E-Mails, Chat-Nachrichten und Benachrichtigungen zerstückeln den Arbeitstag. Nach jeder Unterbrechung braucht das Gehirn Zeit, um wieder in die Tiefe zu finden. Eine Studie des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung belegt: Unterbrechungen senken die Arbeitsleistung messbar. Experten warnen vor den Folgen dieser ständigen Kontextwechsel – mehr Stress und das Gefühl, kaum etwas geschafft zu haben.

Der Meeting-Wahnsinn hat ein Ende

Besprechungen gelten als größter Produktivitätskiller. Viele Meetings werden als ziellos und ineffizient empfunden. Als Gegenreaktion etablieren Unternehmen nun „No Meeting Days“ oder feste Fokuszeiten. In diesen Blöcken sind keine Besprechungen erlaubt. Dieser Ansatz, bekannt vom Informatiker Cal Newport, soll ungestörte Zeit für anspruchsvolle Aufgaben garantieren.

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Smartphone-Verbot am Arbeitsplatz

Schon die bloße Anwesenheit des Handys auf dem Tisch kann ablenken. Ein Teil der Aufmerksamkeit ist stets damit beschäftigt, den Nutzungsimpuls zu unterdrücken. Daher verbieten immer mehr Arbeitgeber die private Handynutzung während der Kernarbeitszeit. Rechtlich ist dies oft über das Weisungsrecht möglich – vor allem, wenn es der ungestörten Arbeit dient.

Warum Deep Work zum Wettbewerbsvorteil wird

Die Bewegung hin zu mehr Konzentration ist eine Antwort auf die Grenzen unseres Gehirns. Es ist für Tiefe, nicht für Multitasking gemacht. Unternehmen, die eine Fokus-Kultur fördern, schützen so die mentale Gesundheit ihrer Mitarbeiter und sichern die Qualität der Arbeit. In Zukunft wird die menschliche Fähigkeit zu komplexem Denken zur Schlüsselkompetenz – während KI Routineaufgaben übernimmt. Eine Arbeitsumgebung für „Deep Work“ wird dann vom Bonus zum Muss.

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