DAX, Waffenruhe

DAX: Waffenruhe, Inflation, Wochenabschluss

11.04.2026 - 01:17:20 | boerse-global.de

Der DAX beendet die Woche mit einem leichten Aufwärtstrend. Geopolitische Entwicklungen im Nahen Osten und die bestätigte deutsche Inflation von 2,7% prägen die Börsenstimmung.

DAX: Waffenruhe, Inflation, Wochenabschluss - Foto: über boerse-global.de

Der DAX beendet die Woche mit einem moderaten Plus — aber von Aufbruchstimmung ist wenig zu spüren. Das Börsenbarometer bewegt sich am Freitag unterhalb der 24.000-Punkte-Marke, zuletzt bei rund 23.874 Zählern, ein Plus von etwa 0,3 Prozent.

Naher Osten gibt den Takt vor

Der bestimmende Faktor bleibt die geopolitische Lage. Die Waffenruhe im Iran-Krieg hat den Ölpreis zwar deutlich gedrückt — Brent notiert knapp unter 97 Dollar, nachdem er am Mittwoch kurzzeitig auf rund 90 Dollar gesunken war. Psychologisch wichtig: die dreistellige Marke bleibt vorerst außer Reichweite, was Inflationsängste dämpft.

Für das Wochenende sind Gespräche zwischen den Konfliktparteien in Pakistan geplant. Die Märkte messen diesen Verhandlungen hohe Signalwirkung bei — vor allem, weil Israels Haltung gegenüber dem Libanon den Ausgang eines dauerhaften Waffenstillstands mitentscheiden dürfte. Netanyahu signalisierte Verhandlungsbereitschaft, behält sich aber weitere Militäraktionen vor. Kein Wunder, dass Anleger in dieser Gemengelage keine großen Positionen aufbauen.

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Gemischtes Bild bei den Einzelwerten

Auf Unternehmensebene überwiegt Zurückhaltung. Heidelberg Materials und Infineon gehören zu den stärksten Werten im Index, auch Adidas profitiert von einer bekräftigten Kaufempfehlung der Citigroup. Auf der anderen Seite belastet Rheinmetall mit einem Minus von knapp vier Prozent spürbar.

Porsche steht nach enttäuschenden Auslieferungszahlen im ersten Quartal unter leichtem Druck. Rückgänge in China und Nordamerika sowie das Auslaufen einiger Verbrennermodelle hinterließen ihre Spuren — das Papier konnte einen Teil der Verluste aber wieder aufholen.

Parallel dazu bestätigten die finalen deutschen Inflationsdaten für März das bereits bekannte Bild: Die Verbraucherpreise stiegen auf 2,7 Prozent, den höchsten Stand seit Januar 2024. Haupttreiber war der deutliche Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs. Überraschungen blieben aus — der Markt hatte die Zahl bereits eingepreist.

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