DAX, Verluste

DAX: Verluste weiten sich aus

03.04.2026 - 07:37:36 | boerse-global.de

Der DAX verliert deutlich, angetrieben durch die Eskalation im Iran-Konflikt und explodierende Energiepreise. Notenbanken stehen vor einem Inflations-Wachstums-Dilemma.

DAX: Verluste weiten sich aus - Foto: über boerse-global.de

Der Iran-Krieg hält die Märkte fest im Griff. Nachdem US-Präsident Trump in seiner mit Spannung erwarteten Rede keine Signale für eine baldige Deeskalation sendete, sondern im Gegenteil neue Angriffe auf iranische Infrastruktur androhte, brach der Risikoappetit der Anleger erneut ein.

Der DAX büßte bis zum Mittag rund 2 Prozent auf etwa 22.825 Punkte ein. Bereits in der Nacht hatte der DAX-Future auf Trumps Aussagen reagiert und innerhalb von 30 Minuten rund 1,5 Prozent verloren. Den Ton geben dabei vor allem die explodierenden Energiepreise vor: Brent-Rohöl verteuerte sich zeitweise um mehr als 7 Prozent auf über 108 Dollar je Barrel — ein Niveau, das zuletzt vor Jahren erreicht wurde.

Zentralbanken in der Zwickmühle

Die Gemengelage setzt Notenbanker unter Druck. Steigende Ölpreise befeuern die ohnehin angespannte Inflationslage, während eine schwächelnde Konjunktur eigentlich Zinssenkungen rechtfertigen würde. Zinssenkungen würden jedoch ihrerseits den Preisdruck weiter anheizen — ein klassisches Dilemma, aus dem es kaum einen eleganten Ausweg gibt.

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Entsprechend reagiert der Markt selektiv. Versorger und defensive Werte hielten sich vergleichsweise gut, während zinssensitive Technologie- und Bankaktien kräftig unter die Räder kamen. Siemens Energy, Infineon und die Deutsche Telekom — letztere ohnehin ex Dividende gehandelt — bildeten das Schlusslicht im Index.

Vor dem langen Wochenende unter Druck

Das Timing ist denkbar ungünstig. Der US-Arbeitsmarktbericht für März erscheint am Karfreitag, wenn die deutschen Börsen geschlossen sind. Das bedeutet: Anleger können auf diesen wichtigen Datenpunkt nicht direkt reagieren. Vor dem langen Osterwochenende scheinen viele daher lieber Risiken abzubauen, als offene Positionen zu halten.

Trumps vage Andeutung, die Straße von Hormus werde sich „ganz natürlich" öffnen, ließ die Märkte kalt. Solange konkrete Schritte zur Beendigung der Militäroperationen fehlen, bleibt die Versorgungssicherheit im Nahen Osten fragil — und damit auch die Nervosität an den europäischen Aktienmärkten.

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