DAX, Rüstung

DAX: Rüstung fällt, Wiederaufbau steigt

12.04.2026 - 00:17:48 | boerse-global.de

Der deutsche Leitindex blieb wochenweit stabil, während sich ein klarer Sektorenkonflikt abspielte: Rüstungsaktien verloren, während Bau- und Zyklikwerte von Wiederaufbauhoffnungen profitierten.

DAX: Rüstung fällt, Wiederaufbau steigt - Foto: über boerse-global.de

Der deutsche Leitindex schloss die Woche fast unverändert – doch unter der ruhigen Oberfläche tobte ein echter Sektorenkonflikt.

Frieden schmerzt die Rüstungsbranche

Vage Signale aus Moskau reichten aus, um die Rüstungswerte im DAX unter Druck zu setzen. Rheinmetall verlor in KW 15 fast sieben Prozent und bildete damit das klare Schlusslicht im deutschen Leitindex. Der Auslöser: Berichte über einen Besuch des Kreml-Wirtschaftsgesandten Kirill Dmitrijew in den USA, der Spekulationen über mögliche Ukraine-Verhandlungen auslöste. Moskau dementierte zwar umgehend jede Verbindung zu Friedensgesprächen – die Kursbewegung war da aber längst vollzogen.

Auf der Gewinnerseite spiegelte sich genau dasselbe Narrativ wider, nur umgekehrt. Heidelberg Materials führte den DAX mit einem Wochenplus von knapp sieben Prozent an. Wiederaufbauhoffnungen trieben auch Salzgitter und Thyssenkrupp im MDAX deutlich nach oben.

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Der Iran-Faktor bleibt im Hintergrund

Zum Wochenschluss stand der DAX bei 23.804 Punkten, ein Minus von gerade einmal 0,01 Prozent am Freitag. Auf Wochensicht ergibt sich ein Plus von 2,74 Prozent. Dennoch: Gemessen am Stand von über 25.000 Punkten kurz vor Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar sind die Verluste noch nicht aufgeholt.

Der Ölpreis bleibt dabei ein wichtiges Barometer. Brent notiert mit rund 96 Dollar deutlich unter der psychologisch bedeutsamen Marke von 100 Dollar – nach einem kurzzeitigen Rückgang auf fast 90 Dollar Mitte der Woche, als eine Waffenruhe vereinbart wurde. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf Verhandlungen in Pakistan, die Commerzbank-Analysten zufolge am Wochenende stattfinden könnten.

Siemens Energy und Banken vorne dabei

Abseits des geopolitischen Themas zeigten einige Werte starke technische Erholung. Siemens Energy führte das Wochenranking mit einem Plus von 11,70 Prozent an. Infineon und Commerzbank folgten mit Gewinnen von knapp zehn Prozent – ein Zeichen, dass zyklische Werte nach der jüngsten Schwächephase wieder Käufer fanden.

SAP hingegen gehörte mit einem Minus von 6,39 Prozent zu den deutlichen Verlierern der Woche und hielt damit die schwergewichtige Tech-Komponente des Index zurück.

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