DAX: Iran-Krieg trifft Märkte
12.03.2026 - 04:05:26 | boerse-global.deDer DAX steht dieser Tage unter dem doppelten Druck zweier Kräfte: einem eskalierenden Konflikt im Nahen Osten und wachsender Unsicherheit über die künftige Zinspolitik. Seit dem 26. Februar hat der deutsche Leitindex rund 2.000 Punkte eingebüßt – eine Bewegung, die mehr ist als nur technische Korrektur.
Straße von Hormus als Zünder
Der Iran-Krieg dominiert das Marktgeschehen. Mehrere Handelsschiffe sind in und nahe der Straße von Hormus unter Beschuss geraten. Die strategisch wichtige Meerenge verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman – und damit einen erheblichen Teil des globalen Ölhandels mit der Weltwirtschaft. Irans Militärführung hat offen signalisiert, den Schiffsverkehr durch die Engstelle weiter stören zu wollen.
Die Internationale Energieagentur reagierte mit einer historischen Maßnahme: Die 32 Mitgliedsländer geben insgesamt 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven frei – ein Rekord. Deutschland steuert davon 19,5 Millionen Barrel bei. Das soll die angespannten Rohstoffmärkte beruhigen, doch ob das reicht, bleibt offen.
Inflation und Zinsen: Die nächste Baustelle
Was macht die EZB daraus? Während die deutsche Inflationsrate im Februar auf 1,9 Prozent gesunken ist, warnen Ökonomen bereits vor einem neuen Preisschub durch steigende Energiekosten. EZB-Präsidentin Lagarde hat klar gemacht, dass die Notenbank eine Wiederholung der Inflationswelle von 2022/23 verhindern will.
Pikant: EZB-Ratsmitglied Peter Kazimir ließ in einem Interview durchblicken, dass eine Zinserhöhung früher kommen könnte als vom Markt erwartet. Für den DAX wäre das eine zusätzliche Belastung – steigende Zinsen drücken auf Bewertungen, besonders bei wachstumsorientierten Titeln.
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Zahlenflut als möglicher Impuls
Inmitten des geopolitischen Lärms steht am morgigen Donnerstag eine handfeste Bewährungsprobe an. BMW, RWE, Zalando, Brenntag und Daimler Truck veröffentlichen ihre Geschäftszahlen. Das sind gleich fünf DAX-Schwergewichte auf einen Schlag. Fallen die Berichte überzeugend aus, könnte der Markt kurzfristig Luft nach oben finden.
Gestern zeigte sich, wie schnell die Stimmung kippen kann: Die Rückeroberung der 24.000er-Marke am Vortag entpuppte sich heute als brüchig – der Druck auf der Unterseite nahm wieder zu. Ob es sich beim gestrigen Anstieg um eine echte Stabilisierung handelte oder nur um eine technische Gegenbewegung, dürften die Quartalsergebnisse morgen mitentscheiden.
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