DAX, Iran-Krieg

DAX am 31. März 2026: Leichte Erholung trotz schwachem Monat und Iran-Krise – Verlust von rund zehn Prozent im März

31.03.2026 - 16:46:34 | ad-hoc-news.de

Der DAX notiert am Dienstag, 31. März 2026, im frühen Handel mit leichten Gewinnen um die 22.700 Punkte und setzt die Vortageserholung fort. Trotz anhaltender Krise im Nahen Osten durch den Iran-Krieg zeichnet sich ein Monatsverlust von etwa zehn Prozent ab, getrieben von steigenden Ölpreisen und Inflation.

DAX, Iran-Krieg, Ölpreise - Foto: THN

Der Deutsche Aktienindex DAX zeigt am Dienstag, 31. März 2026, eine freundliche Tendenz zum Monatsende. Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen durch den Iran-Krieg und steigender Ölpreise hat der Leitindex seine Erholung vom Vortag gebremst fortgesetzt und notiert im frühen Handel mit Gewinnen von 0,3 bis 0,7 Prozent bei etwa 22.637 bis 22.728 Punkten.

Stand: Dienstag, 31. März 2026, 16:45 Uhr MESZ (Europe/Berlin)

Intra-day-Entwicklung und Monatsbilanz

Der DAX schloss am Montag bei 22.563 Punkten und stieg am Dienstag zunächst um 0,3 Prozent auf 22.637 Punkte, später auf 0,7 Prozent bei 22.728 Punkten. Diese Bewegung erfolgt ungeachtet der Krise in Nahost, die den Ölpreis antreibt und die Inflation in der Eurozone anheizt. Die Verbraucherpreise stiegen im März um 2,5 Prozent im Jahresvergleich, nach 1,9 Prozent im Februar. Für den gesamten März zeichnet sich jedoch ein herber Verlust von rund zehn Prozent ab, bedingt durch den Iran-Krieg und damit verbundene Unsicherheiten.

Geopolitische Treiber: Iran-Krieg und Ölpreisschub

Die anhaltende Krise im Nahen Osten, speziell der Iran-Krieg, dominiert die Marktstimmung. Der Ölpreisschub hat die Inflation in der Eurozone beschleunigt, was Zinssenkungserwartungen dämpft. Analysten sehen den DAX derzeit unter dem 200-Tage-Durchschnitt bei 23.957 bis 24.100 Punkten, mit Support bei 21.864 Punkten. Solange dieser hält, ist ein Rebound Richtung Mid-März-Höchstständen möglich. Einzelne Sektoren wie Energieaktien profitieren: Eine deutsche Energieaktie legte im März um 64,57 Prozent zu, mit 24,54 Prozent Wochengewinn.

Quartalsabschluss mit Verlusten

Das erste Quartal 2026 endet schwach für europäische Aktien. Der DAX verliert knapp acht Prozent, der MDax etwas mehr. Der EuroStoxx 50 hält sich mit minus vier Prozent, der Stoxx 600 mit minus 1,5 Prozent. Seit Jahresbeginn ist der DAX um 7,22 Prozent gefallen, mit einem Jahreshoch bei 25.507 Punkten und Tief bei 21.864 Punkten. Chemiekonzerne und Rückversicherer wie Hannover Rück (+0,55 Prozent auf 257,80 Euro) und Deutsche Börse (+0,42 Prozent auf 238,90 Euro) führen die Monatsgewinner an.

Analystenausblick: Herabgestufte Ziele

Die LBBW hat ihr DAX-Ziel bis Ende Juni 2026 auf 24.000 Punkte gesenkt, aufgrund von Volatilität durch Geopolitik und Energiepreise. Der Index notiert acht Prozent darunter. Experten erwarten keinen klaren Aufwärtstrend ohne Zinssenkungen oder Entspannung. Die volatile Seitwärtsbewegung um 24.000 Punkte spiegelt Unsicherheit wider, mit Potenzial für Stabilisierung.

Ausblick und Risiken für Anleger

Für private und professionelle Anleger im DACH-Raum bleibt der DAX volatil. Energie- und Industrieaktien bieten Rebound-Potenzial, während sensible Sektoren wie Technologie leiden. Wichtige Support-Niveaus sind entscheidend. Die Deutsche-Börse-Chef Stephan Leithner fordert parallel eine Rentenreform mit mehr Aktienbeteiligung, da 2026 über 120 Milliarden Euro aus dem Haushalt fließen sollen. Dies könnte langfristig den Aktienmarkt stützen.

Sektoranalyse: Gewinner und Verlierer

Im März dominierten Chemiekonzerne und Rückversicherer. Hannover Rück und Deutsche Börse zeigten Zuwächse. Energieaktien erholten stark, während der Gesamtmarkt unter Ölpreisen und Inflation litt. Der MDax litt stärker als der DAX. Für den DAX sind Stützpunkte bei 21.864 Punkten kritisch; ein Bruch könnte weitere Verkäufe auslösen.

Europäischer Kontext und DACH-Relevanz

Der EuroStoxx 50 performt besser als der DAX, reflektiert breitere europäische Dynamiken. In Deutschland wirkt sich die Inflation direkt auf Verbraucher und Unternehmen aus. Anleger sollten diversifizieren, mit Fokus auf defensive Titel wie Rückversicherer. Die Rentenreform-Debatte unterstreicht die Notwendigkeit höherer Aktienquoten in der Altersvorsorge.

Weiterführende Quellen

n-tv: Der Börsen-Tag 31. März 2026
Deutsche Börse: Freundliche Tendenz zum Monatsende
ad-hoc-news: DAX im März 2026
onvista: DAX kaum bewegt

Disclaimer: Keine Anlageberatung. Finanzinstrumente und Märkte sind volatil.

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