DAX: 25.000 Punkte im Visier
25.02.2026 - 08:40:20 | boerse-global.deDer DAX kämpft sich zur Wochenmitte zurück über die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke. Vorbörslich zeigt der Leitindex ein Plus von 0,2 Prozent auf 25.034 Zähler. Damit nimmt er einen neuen Anlauf, nachdem er am Dienstag knapp darunter bei 24.986 Punkten geschlossen hatte.
Die Vorgaben aus Übersee stimmen positiv: Die US-Börsen legten am Vortag dank guter Signale aus dem KI-Sektor zu. Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 verzeichneten allesamt Gewinne zwischen 0,8 und 1,1 Prozent. Auch die asiatischen Märkte ziehen nach – der Nikkei 225 springt um 2,5 Prozent nach oben, während die chinesischen Indizes moderate Gewinne zeigen.
Nvidia-Zahlen als Stimmungsbarometer
Der große Showdown steht heute Abend an: Nach US-Börsenschluss legt Chipgigant Nvidia seine Quartalszahlen vor. Die Erwartungen sind hoch, denn die Zahlen gelten als wichtiger Gradmesser für die gesamte KI-Euphorie an den Märkten. Marktbeobachter warnen allerdings vor überzogenen Hoffnungen. Die Sorge, dass Tech-Riesen wie Microsoft oder Amazon die KI-Nachfrage möglicherweise überschätzt haben, hält sich hartnäckig.
"Was niemand sehen will, sind nachlassende Aufträge für Nvidia-Chips", hatte Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank bereits im Vorfeld gemahnt. Die Bewertungen vieler KI-Aktien sind inzwischen ambitioniert – umso wichtiger wird das Signal aus Santa Clara.
Deutsche Bilanzsaison im Fokus
Während die Anleger auf Nvidia warten, läuft hierzulande die Berichtssaison weiter. Aus dem DAX legten heute Morgen Heidelberg Materials, E.ON und Fresenius ihre Jahresergebnisse vor – mit gemischtem Echo an der Börse.
Heidelberg Materials erreichte 2025 ein Rekordergebnis beim operativen Gewinn und will 2026 weiter zulegen. Allerdings enttäuschten der freie Cashflow und die Nettoverschuldung. Zudem liegt die Konsensschätzung bereits am oberen Ende der Unternehmensprognose. Die Aktie gibt vorbörslich deutlich nach.
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E.ON steigerte dank milliardenschwerer Investitionen ins Energienetz sein bereinigtes Betriebsergebnis und plant bis 2030 weitere Investitionen von 48 Milliarden Euro. Händler sprechen von soliden Zahlen, doch der konservative Ausblick könnte nach dem guten Lauf der Aktie zu Gewinnmitnahmen führen.
Bei Fresenius sorgen die Zahlen ebenfalls für verhaltene Reaktionen. Trotz Gewinnanstieg durch Einsparungen und gutes Wachstum bei der Pharmatochter Kabi wirken sowohl Zahlen als auch Ausblick auf den ersten Blick nur durchwachsen. Die Aktie dürfte zur Eröffnung unter Druck geraten.
Trump ohne neue Zolldrohungen
Positiv wertet der Markt die jüngste Rede von US-Präsident Donald Trump zur Lage der Nation. Anders als befürchtet kam Trump ohne neue Zolldrohungen aus – das oberste US-Gericht hatte ihm kürzlich ein zentrales Werkzeug seiner Handelspolitik aus der Hand genommen. Die Anleger haben sich beim Thema Zölle mittlerweile "ein dickes Fell zugelegt", wie Marktanalyst Stanzl konstatiert.
Der DAX hatte auf Trumps jüngste Zollankündigungen nur noch kurzfristig reagiert. Das Rekordniveau vom 13. Januar, als der Index bei 25.508 Punkten ein Allzeithoch markierte, bleibt aber noch ein gutes Stück entfernt. Ob die 25.000er-Marke heute nachhaltig zurückerobert werden kann, dürfte nicht zuletzt von den Nvidia-Zahlen am Abend abhängen.
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