Datto RMM 14.8: Neues Update revolutioniert Patch-Management
09.02.2026 - 06:42:12Datto RMM, eine Plattform für Managed Service Provider (MSPs), stellt mit Version 14.8.0 die Weichen für zuverlässigere Sicherheitsberichte. Das Update harmonisiert die Patch-Überwachung mit Microsofts eigener Logik und verabschiedet endgültig die alte Benutzeroberfläche.
Für IT-Dienstleister ist präzises Patch-Management überlebenswichtig. Diskrepanzen zwischen den Berichten ihrer Verwaltungssoftware und dem tatsächlichen Zustand der Windows-Rechner können fatale Sicherheitslücken bedeuten. Genau hier setzt das neue Update von Datto RMM an. Es soll Abweichungen zur nativen Windows Update-Anzeige beseitigen und so das Vertrauen in die Compliance-Berichte stärken.
Patch-Audits: Endlich im Einklang mit Windows
Der Kern des Updates ist eine grundlegende Überarbeitung der Prüflogik für Windows-Updates. Bisher konnten die Statusmeldungen in Datto RMM von denen im Windows-Update-Tool abweichen – ein Albtraum für Techniker, die für die Sicherheit ihrer Kunden verantwortlich sind.
Die neue Logik orientiert sich nun enger am Verhalten von Windows Update selbst. So werden beispielsweise Treiber-Updates standardmäßig ausgeschlossen, sofern dies der Systemrichtlinie entspricht. Optionale Qualitätsupdates werden korrekt in die Suche einbezogen. Zudem verhindert eine verbesserte Update-Identifikation, dass überholte oder revidierte Patches fälschlich als fehlend gemeldet werden. Diese Änderungen erfolgen im Hintergrund; die Bedienoberfläche für die Installation von Updates bleibt unverändert.
Viele Unternehmen unterschätzen, wie lückenhafte Patch‑Berichte direkte Einfallstore für Cyberangriffe schaffen können. Gerade MSPs und IT‑Teams müssen sicherstellen, dass Berichte den tatsächlichen Update‑Status abbilden, um Compliance‑Drift zu verhindern. Ein kostenloses E‑Book zu aktuellen Cyber‑Security‑Trends bietet praxisnahe Maßnahmen, Checklisten und Prioritäten für Patch‑Management, Automatisierungen und Audit‑Vorbereitung – speziell für kleine Teams und Managed Service Provider. Jetzt kostenlosen Cyber‑Security‑Leitfaden anfordern
Abschied von der Legacy-Oberfläche
Mit Version 14.8.0 ist die Legacy-Benutzeroberfläche endgültig Geschichte. Der Zugriff auf das alte Interface ist nicht mehr möglich. Alle Funktionen, darunter auch der IP-Adressen-Check für neue Nutzer, wurden in die moderne UI migriert.
Diese Konsolidierung ist ein strategischer Schritt. Sie soll die Entwicklung beschleunigen, die Plattformsicherheit erhöhen und technischen Ballast abwerfen. Nutzer, die sich über das Datto Portal, Autotask oder KaseyaOne anmelden, profitieren von einem schlankeren und sichereren Login-Prozess.
Mehr Effizienz für Techniker und bessere Kostenkontrolle
Neben den Kern-Updates bringt Version 14.8.0 weitere praktische Verbesserungen. Die Web Remote-Funktion für Fernwartung wurde optimiert. Bessere Bildkompression und Protokoll-Optimierungen sollen die Sitzungen reaktionsschneller machen und die Eingabelatenz um etwa 15 Prozent senken.
Ein wichtiger Schritt für die Budgetplanung von MSPs: Lizenzen werden künftig nur noch für explizit freigegebene Geräte verbraucht. Unautorisierte Agenten-Installationen führen nicht mehr zu unerwarteten Kosten. Zusätzlich zeigt eine kleine UI-Ergänzung den Online-Status eines Geräts jetzt direkt in Suchergebnissen und Gruppenlisten an – eine Erleichterung für den täglichen Überblick.
Warum präzises Patch-Management so entscheidend ist
In einer Zeit zunehmender Cyber-Bedrohungen und strengerer Compliance-Vorschriften ist automatisiertes, zuverlässiges Patch-Management eine Grundvoraussetzung. Ungenaue Berichte führen zu „Compliance-Drift“: Geräte gelten als sicher, haben aber kritische Updates nicht installiert.
Indem Datto die Genauigkeit dieser Fundamentaldaten erhöht, schafft die Plattform eine verlässlichere Basis für künftige Automatisierungen und Sicherheits-Integrationen. Der Abschied von der alten UI ermöglicht es dem Unternehmen zudem, Ressourcen stärker in neue Features statt in die Pflege zweier Oberflächen zu investieren. Für MSPs bedeutet das Update im Ergebnis ein robusteres Fundament, um die IT-Umgebungen ihrer Kunden abzusichern.
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