Dassault Aviation Aktie: Gewinn überrascht
04.03.2026 - 11:34:20 | boerse-global.deDer französische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Dassault Aviation legte gestern seine Zahlen für 2025 vor. Während der Umsatz planmäßig auf 7,42 Milliarden Euro kletterte, überraschte vor allem die Gewinnentwicklung positiv. Der Nettogewinn stieg auf 1,06 Milliarden Euro – trotz einer zusätzlichen Steuerbelastung von 96 Millionen Euro durch die französische Körperschaftssteuer-Sonderabgabe.
Besonders bemerkenswert: Das operative Ergebnis legte um 22 Prozent auf 635 Millionen Euro zu. Die operative Marge verbesserte sich von 8,3 auf 8,6 Prozent. CEO Éric Trappier kündigte für 2026 eine Dividende von 4,78 Euro je Aktie an – ein leichtes Plus gegenüber den 4,72 Euro des Vorjahres.
Rafale-Erfolg treibt das Geschäft
Mit 26 ausgelieferten Rafale-Kampfjets erfüllte Dassault seine Jahresprognose von 25 Maschinen sogar leicht. 15 davon gingen ins Ausland, 11 an die französischen Streitkräfte. Der Auftragseingang blieb mit 10,94 Milliarden Euro stabil auf Vorjahresniveau. Ein Großauftrag der indischen Marine über 26 Rafale sorgte für Schwung – und könnte erst der Anfang sein.
Denn nach Börsenschluss fiel eine weitere Entscheidung: Indiens Verteidigungsbeschaffungsrat beschloss, direkte Verhandlungen über den Kauf von 114 weiteren Rafale aufzunehmen. Dieser Mega-Deal würde das ohnehin prall gefüllte Auftragsbuch von aktuell 46,6 Milliarden Euro nochmals deutlich aufblähen. Im Bestand befinden sich bereits 220 Rafale-Bestellungen, davon 175 für den Export.
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Falcon schwächelt, Ausblick vorsichtig optimistisch
Weniger erfreulich entwickelte sich das Geschäftsjet-Segment. Mit 37 ausgelieferten Falcon-Maschinen verfehlte Dassault die eigene Prognose von 40 Auslieferungen. Trappier verwies auf Unsicherheiten im US-Markt, die durch neue Zollankündigungen entstanden seien. Der Auftragseingang bei den Business Jets stieg zwar auf 2,65 Milliarden Euro, doch die Zurückhaltung amerikanischer Kunden bleibt spürbar.
Für 2026 peilt der Konzern einen Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro an – das entspräche einem Zuwachs von etwa 15 Prozent. Geplant sind 28 Rafale- und 40 Falcon-Auslieferungen. Die liquiden Mittel wuchsen auf 9,42 Milliarden Euro, was dem Unternehmen erheblichen finanziellen Spielraum verschafft. Allerdings dämpfte Trappier die Erwartungen mit Verweis auf geopolitische Risiken, Zollunsicherheiten und die ungeklärte Zukunft des europäischen FCAS-Kampfjet-Projekts.
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