DAK-Report: Psychische Leiden bei Jugendlichen verfestigen sich
25.02.2026 - 17:01:24 | boerse-global.deEine neue Studie der DAK-Gesundheit schlägt Alarm: Angststörungen und Depressionen bei Kindern und Jugendlichen sind nach der Pandemie nicht zurückgegangen. Stattdessen verharren die Behandlungszahlen auf einem besorgniserregend hohen Niveau. Besonders betroffen sind jugendliche Mädchen.
Die Daten aus mehreren Bundesländern lesen sich wie ein dringender Weckruf. In Thüringen stieg die Zahl der 15- bis 17-jährigen Mädchen in Behandlung seit 2019 um 42 Prozent. Noch dramatischer: Chronische Angststörungen nahmen bei ihnen um 75 Prozent zu. Ein ähnliches Bild zeigt Rheinland-Pfalz mit einem Plus von 40 Prozent. Experten sprechen von einem „Erbe der Pandemie“.
Mentale Belastungen können sich auf vielfältige Weise äußern und den Alltag erschweren. Dieser kostenlose Ratgeber unterstützt Sie mit 7 Geheimnissen und 11 einfachen Übungen dabei, Ihren Fokus zu stärken und die mentale Fitness aktiv zu fördern. Gratis-Report für mehr mentale Stärke anfordern
Mädchen im Teenageralter besonders betroffen
Der DAK-Report belegt eine neue Phase der psychischen Belastung. Die Hoffnung auf eine Normalisierung nach den Lockdowns hat sich nicht erfüllt. Die Probleme scheinen sich zu chronifizieren. Neben Ängsten bleiben auch Depressionen und Essstörungen auf erhöhtem Niveau.
Die Zahlen offenbaren ein klares Ungleichgewicht. In Thüringen waren 2024 etwa 72 von 1.000 DAK-versicherten Mädchen der Altersgruppe wegen einer Angststörung in Behandlung. Bei Jungen lag die Quote bei nur rund 20 von 1.000. Die DAK-Gesundheit fordert nun eine Offensive für mentale Gesundheit und die feste Verankerung des Themas in Schulprogrammen.
„Apps auf Rezept“ als moderne Hilfe
Parallel zum Problem wächst das Arsenal an Hilfsmitteln. Eine wichtige Entwicklung sind Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs), umgangssprachlich „Apps auf Rezept“. Diese vom BfArM geprüften Anwendungen können Ärzte verordnen – die Kosten übernehmen die Krankenkassen.
Die digitalen Helfer basieren auf Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie. Sie bieten Psychoedukation und leiten durch interaktive Übungen zur Angstbewältigung. Ihr großer Vorteil: Sie sind jederzeit verfügbar und können Wartezeiten auf einen Therapieplatz überbrücken oder eine Behandlung begleiten.
Ergänzend zu digitalen Therapieansätzen können gezielte Routinen dabei helfen, die Konzentration im Alltag wieder auf Kurs zu bringen. Entdecken Sie im kostenlosen PDF-Ratgeber „Gehirntraining leicht gemacht“ effektive Mini-Übungen und einen Selbsttest zur Stärkung Ihrer mentalen Leistungsfähigkeit. Kostenlosen Ratgeber mit 11 Übungen jetzt sichern
Forschung sucht nach besseren Therapien
Die Wissenschaft liefert fortlaufend neue Erkenntnisse. Anfang Februar wurden Ergebnisse der bisher größten genetischen Studie zu Angsterkrankungen veröffentlicht. Sie könnte Wege für präzisere Therapien aufzeigen.
Forscher der Ruhr-Universität Bochum untersuchen zudem, wie das Gehirn Furchtreaktionen wieder „verlernt“. Diese Erkenntnisse könnten helfen, Behandlungen zu beschleunigen. Klar ist: Die psychische Gesundheit junger Menschen bleibt eine zentrale Herausforderung. Die Zukunft der Versorgung liegt wahrscheinlich in einer intelligenten Kombination aus klassischer Therapie und digitalen Werkzeugen.
Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.

