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Custom ROMs: Neue Welle bringt Android 16 auf alte Geräte

22.02.2026 - 07:52:11 | boerse-global.de

Community-Entwickler veröffentlichen aktuelle Android-16-Updates für ältere Geräte und integrieren Sicherheitspatches, trotz angepasstem Google-Release-Modell.

Eine neue Welle von Custom-ROM-Updates verjüngt aktuell ältere Smartphones und Tablets. Entwickler haben in den letzten Tagen frische Builds auf Basis von Android 16 veröffentlicht. Sie bieten Nutzern moderne Features und wichtige Sicherheitsupdates, lange nachdem der Hersteller-Support endete. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Community – gerade jetzt, da sie sich auf einen veränderten Google-Fahrplan einstellen muss.

Evolution X und LineageOS im Aufwind

Die Aktivität konzentriert sich auf beliebte Geräte. Für das Xiaomi Redmi Note 10 Pro erschien am 19. Februar ein inoffizieller Build von Evolution X 11.6.1. Er basiert auf Android 16 QPR2, der zweiten Quartalsaktualisierung von Google, und bringt so die neuesten Stabilitätsverbesserungen auf ein populäres Mittelklasse-Handy.

Nur zwei Tage später folgte ein Update für das Huawei MediaPad M3 8.4. Die neue Version von LineageOS 20, zwar auf einer älteren Android-Basis, integriert die kritischen Sicherheits-Patches vom Februar 2026. Für das längst nicht mehr offiziell unterstützte Tablet ist das ein entscheidender Schutz. Diese Community-Projekte sind für viele Geräte die letzte Rettungsleine.

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Breite Bewegung hin zu Android 16 QPR2

Es ist kein Einzelfall. Eine ganze Reihe von Custom-ROM-Projekten arbeitet aktuell mit der Android-16-QPR2-Basis. Bekannte Vertreter wie Alpha Droid oder Project Infinity X haben kürzlich Updates erhalten. Die Integration dieser stabilen Google-Version ist aufwendig, liefert den Nutzern aber ein polierteres und zuverlässigeres Erlebnis.

Die Vielfalt bleibt groß: Während einige ROMs wie Project Infinity X mit einer funktionsreichen Oberfläche punkten, setzen andere auf ein schlankes, „Pixel-ähnliches“ Grundgerüst mit individuellen Anpassungen. So findet jeder Nutzer die passende Balance zwischen Performance, Akkulaufzeit und Personalisierung.

Community meistert Googles neuen Fahrplan

Die Update-Welle ist bemerkenswert, weil sie unter erschwerten Bedingungen entsteht. Google hat sein AOSP-Release-Modell geändert: Statt vierteljährlich gibt es die großen Quellcode-Auslieferungen jetzt nur noch halbjährlich. Das soll die Stabilität erhöhen, stellte die ROM-Community aber vor Herausforderungen.

Doch die Entwicklung stockt nicht. Die aktuelle Flut von QPR2-basierten ROMs beweist, dass die Entwickler effektiv im neuen Rahmen arbeiten. Monatliche Sicherheitsupdates werden weiterhin integriert. Die Community hat sich angepasst und liefert zeitnah stabile Software – ein Beleg für ihre Widerstandsfähigkeit.

Unverzichtbar für Langlebigkeit und Nachhaltigkeit

Die Bedeutung von Custom ROMs geht weit über technisches Tüfteln hinaus. Sie verlängern die Lebensdauer von Hardware massiv und helfen so, Elektronikschrott zu reduzieren. Nutzer entkommen zudem oft lästiger Hersteller-Software („Bloatware“) und erhalten tiefgreifende Anpassungsmöglichkeiten, etwa für Privatsphäre-Einstellungen.

Projekte wie LineageOS, der Nachfolger des legendären CyanogenMod, werden von einem globalen Netzwerk freiwilliger Entwickler getragen. Für Millionen Nutzer ist diese Arbeit ein essenzieller Service. Sie sorgt dafür, dass Geräte auch nach Jahren noch modern, sicher und auf die eigenen Vorlieben zugeschnitten laufen.

Blick nach vorn: Android 17 schon im Visier

Während die Feinarbeit an Android 16 läuft, richtet sich der Blick der Community bereits auf die Zukunft. Der Entwicklungszyklus für Android 17 hat begonnen, erste Betas werden in den kommenden Monaten erwartet. Alle warten gespannt auf die nächste große AOSP-Quellcode-Auslieferung nach dem neuen halbjährlichen Rhythmus.

Die jüngsten Updates zeigen: Der Geist des Open-Source-Developments ist lebendig. Die Hingabe unabhängiger Entwickler stellt sicher, dass Nutzer auf einer riesigen Bandbreite an Geräten ein aktuelles und sicheres Android-Erlebnis bekommen. Für sie ist das oft kein Hobby, sondern ein unverzichtbarer Service.

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