CTEM: Neuer Standard für den Schutz kritischer Infrastruktur
21.02.2026 - 06:00:12 | boerse-global.deDeutschland und Europa stehen vor einer wachsenden Flut von Cyberangriffen auf Energieversorger und Industrieanlagen. Eine neue Studie zeigt: Nur ein strategischer Ansatz kann die digitale Verteidigung noch retten.
Während Hackerangriffe auf Kraftwerke und Fabriken zunehmen, klafft eine gefährliche Lücke zwischen Wissen und Handeln. Eine aktuelle Marktstudie vom Februar 2026 enthüllt den sogenannten „CTEM-Graben“. Obwohl 87 Prozent der Sicherheitsverantwortlichen die Bedeutung von Continuous Threat Exposure Management (CTEM) anerkennen, hat nur eine Minderheit von 16 Prozent das Konzept tatsächlich umgesetzt.
Diese Vorreiter sind ihren Wettbewerbern jedoch haushoch überlegen. Sie haben eine um 50 Prozent bessere Übersicht über ihre Angriffsfläche und setzen Sicherheitslösungen 23 Prozent häufiger ein. Die Studie befragte 128 Entscheidungsträger und macht die Dringlichkeit deutlich: Wer heute nicht strategisch investiert, wird morgen zum leichten Ziel.
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Mehr als nur Fehlersuche: So funktioniert CTEM
CTEM ist kein einzelnes Tool, sondern ein fundamentaler Strategiewechsel. Es ersetzt die reaktive Suche nach Schwachstellen durch einen proaktiven, zyklischen Prozess mit fünf Stufen. Das Ziel? Nicht jede einzelne Lücke zu stopfen, sondern die kritischen Angriffswege zu identifizieren, die zu den wertvollsten Assets führen.
Der Kreislauf beginnt mit der Definition von Schutzbereichen und potenziellen Geschäftsauswirkungen. Es folgt die fortlaufende Erkennung aller erreichbaren Systeme und Schwachstellen. Der entscheidende Schritt ist die Priorisierung: Welche Lücken sind wirklich ausnutzbar und bedrohen den Betrieb? Anschließend testet die Validierung durch simulierte Angriffe, ob die Abwehrmaßnahmen wirken. Die Erkenntnisse münden schließlich in zielgerichtete Gegenmaßnahmen.
Lebenswichtig für Industrie und kritische Infrastruktur
Besonders entscheidend ist CTEM für den Schutz der Operational Technology (OT). Industrieanlagen, die vor Jahrzehnten für Stabilität und nicht für das Internetzeitalter gebaut wurden, können oft nicht einfach für Updates heruntergefahren werden. Herkömmliches Patch-Management stößt hier an Grenzen.
CTEM setzt genau dort an. Der Fokus verschiebt sich vom Flicken aller Fehler hin zum Verständnis der wahrscheinlichsten Angriffspfade, die physische Abläufe stören oder sogar Menschen gefährden könnten. Staatliche Hacker dringen bereits heute in Infrastrukturnetze ein, kartieren Prozesse und legen sich für spätere Sabotageakte auf die Lauer. CTEM hilft, die digitale Verteidigung an der möglichen physischen Wirkung auszurichten.
KI beschleunigt den Wandel – zum Guten wie zum Schlechten
Die Technologie-Forschung von Gartner unterstützt den Trend: Unternehmen, die ihre Sicherheitsinvestitionen auf CTEM-Programme stützen, sollen bis 2026 dreimal seltener von schweren Datenschutzverletzungen betroffen sein. Die rasante Verbreitung von Künstlicher Intelligenz treibt diese Entwicklung voran – auf beiden Seiten.
Während Angreifer KI nutzen, um ihre Attacken zu automatisieren und zu skalieren, kommen Sicherheitsteams mit manuellen, punktuellen Abwehrmaßnahmen nicht mehr hinterher. Die Zukunft gehört laut Experten KI-gestützten Systemen, die automatisiert Angriffe simulieren und ganze manuelle Workflows ersetzen. Der Maßstab für Erfolg verschiebt sich dann von bloßen Schwachstellenberichten hin zum nachweisbaren Senken von Geschäftsrisiken.
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