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CPU-Z 2.19: Software bereitet sich auf neue AMD- und Intel-Chips vor

18.03.2026 - 00:00:26 | boerse-global.de

Das Diagnose-Tool CPU-Z erhält ein wichtiges Update, das Unterstützung für kommende Prozessoren von AMD und Intel sowie den CQDIMM-Speicherstandard bringt und eine Sicherheitslücke schließt.

CPU-Z 2.19: Software bereitet sich auf neue AMD- und Intel-Chips vor - Foto: über boerse-global.de
CPU-Z 2.19: Software bereitet sich auf neue AMD- und Intel-Chips vor - Foto: über boerse-global.de

CPUID hat sein Systemdiagnose-Tool aktualisiert. Die neue Version 2.19 bringt entscheidende Vorbereitungen für kommende Prozessoren und schließt eine Sicherheitslücke.

Die neueste Version des Profi-Tools CPU-Z ist da. Das Update auf Version 2.19 mag inkrementell erscheinen, ist aber ein wichtiger Schritt für die Hardware-Community. Es legt die Software-Grundlage für noch unveröffentlichte Chips von AMD und Intel und erweitert die Unterstützung für den nächsten Speicher-Standard. Damit bleibt CPUID seinem Kurs treu, die Diagnose-Landschaft frühzeitig für neue Hardware-Generationen zu rüsten.

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AMD Ryzen AI und Kraken Point im Fokus

Die auffälligsten Neuerungen betreffen AMDs wachsende Familie von KI-fokussierten Prozessoren. Laut dem offiziellen Changelog erkennt CPU-Z 2.19 nun vollständig die Modelle der AMD Ryzen AI 7- sowie der Ryzen AI PRO 450G- und 450E-Serie. Auch die Ryzen AI 5 und PRO 440G, 440E sowie 435G/E-Varianten werden unterstützt. Diese Prozessoren basieren auf AMDs Kraken Point 2-Architektur und zielen auf den mobilen und energieeffizienten Enterprise-Markt mit integrierten NPUs.

Für leistungsstarke mobile Workstations und Gaming-Laptops bringt das Update zudem Unterstützung für den AMD Ryzen AI 9 HX 470. Neben der neuen Hardware-Erkennung korrigieren die Entwickler einen alten Identifikationsfehler: Der auf Lucienne basierende Ryzen 5 5500U wurde zuvor fälschlicherweise als 7350U (Cezanne) ausgewiesen. Eine korrekte Architekturerkennung ist für Anwender essenziell, um Systemfähigkeiten, Cache-Strukturen und Firmware-Updates genau zu bestimmen.

Intel Wildcat Lake und neuer Speicher-Standard

Auf Intel-Seite führt CPU-Z 2.19 eine vorläufige Unterstützung für die heiß erwartete Wildcat Lake-Architektur ein. Solche Updates dienen oft als frühe Indikatoren für kommende Produktlinien. Wildcat Lake wird als Intels nächste Generation stromsparender Client-Chips gehandelt, die mit effizienten Mobilprozessoren konkurrieren sollen. Die frühzeitige Integration ermöglicht es Mainboard-Herstellern und Systemintegratoren, erste Validierungstests mit Engineering-Samples durchzuführen.

Ebenso bedeutend ist die Integration der Unterstützung für CQDIMM, konkret vierrangige CUDIMM-Speicherkonfigurationen. Diese Clocked Unbuffered DIMMs markieren einen Wendepunkt in der Desktop-Speicherarchitektur. Bei steigenden DDR5-Geschwindigkeiten und Modulkapazitäten sind integrierte Taktgeber nötig, um die Signalintegrität zu wahren. Die Software-Vorbereitung ist entscheidend, da Power-User und Workstation-Builder zunehmend auf dichte, mehrrangige Speicherkits setzen, die die Grenzen aktueller Speichercontroller ausreizen.

Sicherheits-Patch und bessere Bedienbarkeit

Neben Hardware-Support bleibt die Sicherheit des Tools ein Kernanliegen. Da Systemdiagnose-Programme mit erhöhten Rechten arbeiten, können sie potenzielle Angriffsvektoren darstellen. Das Update vom 13. März schließt eine DLL-Hijacking-Schwachstelle. Der Patch verhindert, dass die Anwendung beim Start manipulierten Code laden kann.

Zudem verbessert Version 2.19 die globale Zugänglichkeit. Eine komplett neue chinesische Übersetzung, beigesteuert von einem Community-Mitglied, erleichtert die Bedienung. Lokalisierung ist in der Hardware-Community von großer Bedeutung, um Missverständnisse bei technischen Werten wie Spannungen, Taktmultiplikatoren oder Speichertimings zu vermeiden – gerade beim riskanten Übertakten.

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Blick auf die Branche: Heterogene Chips erfordern neue Tools

Der schnelle Update-Rhythmus von Diagnose-Tools wie CPU-Z spiegelt den Wandel der Hardware-Branche wider. Die Softwarelandschaft passt sich der zunehmenden Komplexität heterogener System-on-Chips an. Moderne Prozessoren kombinieren Performance- und Effizienz-Kerne mit dedizierten NPUs – anders als die einheitlichen Core-Designs der Vergangenheit.

Die Fähigkeit der Software, diese segmentierten Daten präzise auszulesen, ist für Reviewer und Verbraucher gleichermaßen essenziell. Die explizite CQDIMM-Unterstützung zeigt zudem eine wachsende Konvergenz zwischen Enterprise-Server-Technologien und High-End-Desktops auf. KI-Workloads und anspruchsvolle Content-Erstellung treiben die Nachfrage nach stabilen Hochkapazitäts-Speicherlösungen in den Mainstream. CPU-Zs proaktive Strategie stellt sicher, dass Early Adopter sofort die richtigen Diagnose-Werkzeuge für ihre Investitionen in der Hand haben.

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