CoStar Aktie: Wachstum mit Bremsspuren
25.02.2026 - 05:33:42 | boerse-global.deCoStar hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Umsatzsprung abgeschlossen und setzt nun verstärkt auf Aktienrückkäufe. Während das operative Geschäft vor allem im Wohnimmobilienbereich floriert, sorgt ein vorsichtiger Ausblick auf das laufende Quartal für gemischte Gefühle. Anleger müssen nun abwägen, ob die langfristige Wachstumsstory die kurzfristigen Erwartungslücken überwiegt.
Starke Bilanz trifft auf verhaltene Prognose
Im vierten Quartal 2025 kletterte der Umsatz um 27 Prozent auf 900 Millionen US-Dollar. Besonders das bereinigte EBITDA stach im Gesamtjahr mit einem Plus von 83 Prozent hervor, was die verbesserte Profitabilität des Immobiliendatenspezialisten unterstreicht. Getrieben wurde diese Entwicklung vor allem durch das Segment für Wohnimmobilien, wo das Netzwerk Homes.com monatlich durchschnittlich 108 Millionen Besucher verzeichnete.
Trotz der starken Zahlen für 2025 blickt das Management verhalten auf das erste Quartal 2026. Mit einem erwarteten Umsatz zwischen 890 und 900 Millionen US-Dollar liegt die Prognose hinter den Schätzungen der Analysten zurück, die im Schnitt von 905,5 Millionen US-Dollar ausgegangen waren. Auch der erwartete bereinigte Gewinn je Aktie bleibt mit 0,16 bis 0,19 US-Dollar unter dem Marktkonsens von 0,23 US-Dollar.
Rückkaufprogramm als strategischer Hebel
Können die geplanten Aktienrückkäufe die jüngste Kursschwäche nachhaltig auffangen? Um das Vertrauen der Aktionäre zu stärken, hat der Vorstand ein massives Rückkaufprogramm im Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar autorisiert. Allein im laufenden Geschäftsjahr 2026 plant das Unternehmen, eigene Anteile im Wert von 700 Millionen US-Dollar zurückzuerwerben.
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Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund einer schwierigen Phase an der Börse. Die Aktie hat seit Jahresbeginn bereits rund 25 Prozent an Wert verloren und notiert mit einem gestrigen Schlusskurs von 41,76 Euro deutlich unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Der Relative-Stärke-Index (RSI) deutet mit einem Wert von 23,7 aktuell auf eine technisch überverkaufte Situation hin.
Für das Gesamtjahr 2026 bleibt CoStar dennoch optimistisch und peilt einen Umsatz von bis zu 3,82 Milliarden US-Dollar an, was einem Wachstum von etwa 17 Prozent entspräche. Im Fokus der Anleger stehen in den kommenden Monaten die tatsächliche Umsetzung der Rückkäufe sowie die Frage, ob das Unternehmen die Wachstumsdynamik im Wohnimmobiliensektor trotz des verhaltenen Jahresstarts beibehalten kann.
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