Copart Aktie: Totalschaden als Chance
14.04.2026 - 13:45:00 | boerse-global.deAutos werden immer komplexer. Was für Werkstätten ein Albtraum ist, spielt dem Auktionsspezialisten Copart in die Karten. Trotz kurzfristiger Hürden erreicht die Quote der Totalschäden in der Branche historische Höchststände.
Technik treibt das Auktionsvolumen
Der Grund für diese Entwicklung liegt in der modernen Technik. Fahrzeuge stecken heute voller Sensoren und Assistenzsysteme. Schon kleine Unfälle treiben die Reparaturkosten in unwirtschaftliche Höhen. Versicherer schicken diese Wagen deshalb immer öfter direkt zur Versteigerung auf Plattformen wie Copart.
In den USA liegt die Totalschaden-Quote inzwischen bei 24,2 Prozent. Vor zehn Jahren waren es lediglich 15,6 Prozent. Elektroautos verschärfen diesen Trend zusätzlich. Hohe Kosten für Batterien und ein Mangel an Fachkräften führen dazu, dass Stromer statistisch gesehen häufiger als Totalschaden eingestuft werden als Verbrenner.
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Zuletzt sank der Umsatz leicht um 3,6 Prozent auf 1,12 Milliarden Dollar. Das liegt vor allem an einem statistischen Effekt. Im Vorjahr sorgten die Hurrikane Helene und Milton für eine künstlich hohe Zahl an Aufträgen. Ohne diese Sondereffekte wächst das Kerngeschäft jedoch stabil.
Starke Bilanz ermöglicht Rückkäufe
Finanziell steht der Konzern glänzend da. Copart verfügt über 5,1 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln. Dem stehen keine langfristigen Schulden gegenüber. Das Management nutzt die aktuelle Schwäche des Aktienkurses aktiv für Investoren. Im ersten Halbjahr kaufte das Unternehmen für 500 Millionen Dollar eigene Aktien zurück.
Aktuell notiert das Papier bei 28,03 Euro. Damit liegt der Kurs gefährlich nah am 52-Wochen-Tief von 27,82 Euro. Mit einem RSI von 29,5 gilt der Titel technisch als überverkauft. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie rund 13 Prozent an Wert.
- Totalschaden-Quote USA: 24,2 %
- Cash-Bestand: 5,1 Mrd. USD
- Aktienrückkäufe H1: 500 Mio. USD
- Nächster Termin: Quartalsbericht Mai 2026
Anleger warten nun auf das nächste Update im Mai 2026. Bis dahin bleibt das strukturelle Marktwachstum das Hauptargument für Investoren. Branchenexperten rechnen damit, dass die Totalschaden-Quote in den kommenden Jahren die Marke von 30 Prozent ansteuert. Die technologische Aufrüstung der Fahrzeuge sichert Copart somit langfristig neues Auktionsvolumen.
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