Coinbase Aktie: Warnung vor Volumen-Kollaps!
10.04.2026 - 16:17:53 | boerse-global.deDie US-Kryptobörse Coinbase steuert auf unruhige Wochen zu. Obwohl die politischen Rahmenbedingungen in den USA als kryptofreundlich gelten, bricht das wichtigste Fundament des Unternehmens weg: die Handelsvolumina. Kurz vor den Quartalszahlen im Mai wachsen nun die Zweifel an der ehrgeizigen Expansionsstrategie des Managements.
Auslöser der jüngsten Nervosität ist eine deutliche Herabstufung durch die Investmentbank Barclays. Die Analysten senkten das Votum auf "Underweight" und reduzierten das Kursziel auf 140 US-Dollar. Die Begründung fällt schonungslos aus: Das weltweite Krypto-Handelsvolumen ist auf den tiefsten Stand seit Ende 2023 gesunken. Diese Entwicklung droht die Profitabilität der Plattform im ersten Quartal massiv zu belasten.
Strategie auf dem Prüfstand
Um sich von den schwankenden Kryptomärkten unabhängiger zu machen, treibt das Management den Umbau zur universellen Handelsplattform voran. Dazu gehören klassischer Aktienhandel und automatisierte Vermögensverwaltung. Barclays sieht für Coinbase in diesen etablierten Anlageklassen jedoch kaum Wettbewerbsvorteile. Die Skepsis des Marktes spiegelt sich auch im Kursverlauf wider. Mit einem aktuellen Preis von 143,62 Euro hat das Papier seit Jahresbeginn fast 29 Prozent an Wert verloren und notiert weit unter den Höchstständen des vergangenen Sommers.
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Neben dem schwächelnden Kerngeschäft droht auch von politischer Seite Ungemach. Im Zentrum steht der sogenannte CLARITY Act, der Ende April im US-Senat verhandelt wird. Dabei geht es um die Frage, ob Krypto-Plattformen ihren Kunden weiterhin Renditen auf Stablecoin-Guthaben auszahlen dürfen. Da diese Einnahmen zuletzt rund ein Fünftel des Gesamtumsatzes von Coinbase ausmachten, könnte ein Verbot die Umsatzprognosen empfindlich treffen.
Analysten bleiben gespalten
Trotz der düsteren Aussichten von Barclays herrscht an der Wall Street kein Konsens. Mehrere Häuser haben in den vergangenen Tagen zwar ihre Kursziele nach unten korrigiert, halten aber an ihren grundsätzlichen Kaufempfehlungen fest:
- Barclays: Ziel gesenkt auf 140 US-Dollar (Underweight)
- Goldman Sachs: Ziel gesenkt auf 225 US-Dollar (Buy)
- Rothschild & Co: Ziel gesenkt auf 254 US-Dollar (Buy)
Die Weichen für die kurzfristige Entwicklung der Aktie werden in den kommenden Wochen gestellt. Ende April steht die entscheidende Senatsanhörung zum CLARITY Act auf der Agenda, bevor Coinbase Anfang Mai die Bücher für das erste Quartal öffnet. Diese beiden Termine werden festlegen, ob das Unternehmen die bereits drastisch gesenkten Gewinnerwartungen für die Jahre 2026 und 2027 noch einmal anpassen muss.
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