Coinbase Aktie: Hoffnung auf Regulierung
22.02.2026 - 09:57:24 | boerse-global.deCoinbase hat eine turbulente Zeit hinter sich, geprägt von durchwachsenen Quartalszahlen und einem zurückgekehrten Jahresverlust. Doch nach dem jüngsten Kursrutsch gibt es Licht am Ende des Tunnels. Treibende Kraft für die aktuelle Erholung ist weniger das operative Tagesgeschäft, sondern vielmehr das politische Parkett in Washington. Die Aussicht auf den "Clarity Act" sorgt für neue Zuversicht bei den Anlegern.
Politik treibt den Kurs
Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen Gespräche im Weißen Haus, die am vergangenen Donnerstag stattfanden. Vertreter von Krypto-Firmen und Banken diskutierten über den sogenannten "Clarity Act". Dieses Gesetz soll endlich einen verlässlichen regulatorischen Rahmen schaffen, der definiert, wie digitale Assets klassifiziert und behandelt werden.
Für Coinbase ist dieser Vorstoß von existenzieller Bedeutung. Das Gesetz würde unter anderem regeln, ob Krypto-Börsen und Stablecoin-Plattformen offiziell Erträge auf digitale Vermögenswerte auszahlen dürfen. Da Coinbase sein Geschäftsmodell zunehmend auf Stablecoins und Dienstleistungen ausweitet, ist rechtliche Sicherheit hier ein entscheidender Faktor für das künftige Wachstum. Marktbeobachter sehen die Chancen auf eine Verabschiedung des Gesetzes vor Juni inzwischen deutlich gestiegen.
Gemischte Bilanz und Analystenreaktionen
Diese politische Perspektive hilft der Aktie, sich von den jüngsten Tiefschlägen zu erholen. Das vierte Quartal 2025 verzeichnete den ersten Nettoverlust seit Ende 2023, ausgelöst durch schwächere Handelsvolumina während einer breiteren Marktkorrektur bei digitalen Assets. Dennoch konzentrieren sich Investoren zunehmend auf die Diversifizierung des Unternehmens: Die Einnahmen aus Abonnements und Dienstleistungen stiegen deutlich an, was die Abhängigkeit vom reinen Transaktionsgeschäft verringert.
Analysten reagierten differenziert auf diese Entwicklung. Während einige Investmentbanken ihre Kursziele nach unten korrigierten, um den kurzfristigen Risiken Rechnung zu tragen, blieben die generellen Einschätzungen oft positiv. Ein interessantes Detail liefert zudem eine aktuelle Studie von KlariVis: Sie zeigt, dass signifikante Geldmengen von traditionellen Bankkonten zu Coinbase abfließen, was die tiefe Verwurzelung der Plattform in der Finanzinfrastruktur unterstreicht.
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Erholung vom Tief
Die Aktie konnte sich zuletzt spürbar stabilisieren. Zum Wochenausklang notierte das Papier bei 145,44 Euro und hat sichdamit deutlich von seinem am 12. Februar markierten 52-Wochen-Tief bei 118,86 Euro gelöst. Dennoch bleibt der Weg zum alten Glanz weit: Vom 52-Wochen-Hoch bei über 361 Euro ist der Titel derzeit noch fast 60 Prozent entfernt.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der "Clarity Act" tatsächlich die erhoffte Rechtssicherheit bringt. Da das politische Umfeld aktuell der stärkste Hebel für die Bewertung ist, richten sich alle Augen auf den Gesetzgebungsprozess in Washington. Ein Erfolg dort wäre für Coinbase essenziell, um die Transformation vom reinen Handelsplatz zum umfassenden Krypto-Dienstleister rechtssicher fortzusetzen.
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