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Coco Robotics startet autonome Lieferroboter-Generation

03.03.2026 - 23:23:36 | boerse-global.de

Coco Robotics stellt den vollautonomen Lieferroboter Coco 2 vor, der ohne Fernsteuerung auf Straßen und Gehwegen unterwegs ist und die urbane Logistik skalierbarer machen soll.

Coco Robotics startet autonome Lieferroboter-Generation - Foto: über boerse-global.de
Coco Robotics startet autonome Lieferroboter-Generation - Foto: über boerse-global.de

Los Angeles – Coco Robotics bringt den ersten vollautonomen Lieferroboter auf den Markt. Der Coco 2 navigiert komplett ohne menschliche Fernsteuerung durch die Stadt.

Damit vollzieht das US-Unternehmen den entscheidenden Schritt vom ferngesteuerten Bot zum eigenständigen Lieferanten. Die neue Generation soll nicht nur auf Gehwegen, sondern auch auf Straßen und Radwegen unterwegs sein – wo es die Gesetze erlauben. Das Ziel: eine skalierbare und kostengünstige autonome "letzte Meile" für den urbanen Warenverkehr.

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Vom ferngesteuerten Helfer zum selbstständigen Akteur

Bislang benötigten Lieferroboter oft menschliche Hilfe aus der Ferne, um knifflige Situationen zu meistern. Der Coco 2 setzt stattdessen auf eine leistungsstarke KI, die direkt im Gerät läuft. Angetrieben von Nvidias Jetson-Plattform, verarbeitet der Roboter Sensordaten in Echtzeit.

Die Intelligenz fußt auf enormer Praxiserfahrung. Die bestehende Flotte hat bereits über 500.000 emissionsfreie Lieferungen absolviert und Millionen Kilometer in US- und europäischen Städten zurückgelegt. Aus diesen Daten lernt die KI – ob im dichten Verkehr von Los Angeles oder im Schnee von Chicago. Vor dem realen Einsatz trainieren die Roboter zudem in digitalen Nachbildungen der Städte.

Robuster und schneller für das urbane Umfeld

Die Hardware wurde deutlich verbessert. Eine Schlüsselinnovation: Der Coco 2 darf auf Straßen und Radwegen fahren und erreicht dabei bis zu 20 Kilometer pro Stunde. Das ermöglicht schnellere, direktere Routen. Das System erkennt Staus in Echtzeit und wählt die Strecke mit der besten Infrastruktur.

Die Robustheit wurde für extremes Wetter ausgelegt – von Schneestürmen bis zu starkem Wind. Zudem hat das neue Modell bis zu sechs separate Fächer. So kann ein Roboter mehrere Bestellungen gleichzeitig transportieren. Diese Mehrfachzustellung senkt die Kosten pro Lieferung und macht den Service für Händler und Kunden attraktiver.

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Wettlauf um die urbane Logistik der Zukunft

Coco tritt in einen hart umkämpften Markt ein. Das Unternehmen kooperiert bereits mit großen Plattformen wie Uber Eats, DoorDash und Wolt und bedient über 3.000 Händler. Mit dem autonomen Roboter will Coco diese Partnerschaften vertiefen und expandieren. Die Produktion soll im Sommer auf 1.000 Roboter monatlich hochgefahren werden, die globale Flotte bis Jahresende auf mehrere Tausend Einheiten wachsen.

Die Konkurrenz schläft nicht: Serve Robotics, von Uber und NVIDIA unterstützt, setzt bereits Tausende eigene Bots ein. Starship Technologies hat weltweit Millionen Lieferungen absolviert. Der Wettbewerb treibt die Innovation voran, senkt Betriebskosten und testet die Wirtschaftlichkeit großer Roboterflotten. Das Versprechen bleibt: Autonome Roboter können die teure letzte Meile verbilligen, Emissionen reduzieren und Städte entlasten.

Vision: Ein flächendeckendes Netz für die Stadt

Der Coco 2 ist mehr als ein neues Produkt. Coco Robotics sieht darin eine universelle Plattform für urbane Robotik. Das Ziel geht über Restaurant-Lieferungen hinaus. Auch Lebensmittel, Medikamente und Waren lokaler Händler sollen transportiert werden – ein umfassendes, stadtweites Logistiknetz.

Die Herausforderungen bleiben beträchtlich. Kommunale Vorschriften müssen eingehalten, die sichere Integration in den öffentlichen Raum gewährleistet werden. Doch mit jedem gefahrenen Kilometer lernt die gesamte Flotte dazu. Ohne den "Rettungsanker" eines menschlichen Piloten scheint das Zeitalter der wirklich skalierbaren autonomen Lieferung nun angebrochen zu sein.

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