Cipher Digital Aktie: Milliarden-Pipeline
23.03.2026 - 18:45:21 | boerse-global.deCipher Digital transformiert sein Geschäftsmodell radikal. Weg vom volatilen Bitcoin-Mining, hin zu langfristigen Verträgen für KI-Rechenzentren. Mit einer milliardenschweren Partnerschaft mit Amazon Web Services setzt das Unternehmen ein deutliches Zeichen im Markt für Hochleistungsrechnen.
Kapital für die Infrastruktur
Um den massiven Ausbau der Rechenzentren voranzutreiben, hat sich Cipher frisches Kapital am Anleihenmarkt besorgt. Über die Tochtergesellschaft Black Pearl Compute wurden besicherte Anleihen im Volumen von zwei Milliarden US-Dollar platziert. Die Mittel sind zweckgebunden für die Fertigstellung der texanischen Standorte Black Pearl und Barber Lake. Dieser Schritt ermöglicht die Finanzierung der Bauvorhaben, ohne die Anteile der bestehenden Aktionäre durch die Ausgabe neuer Aktien zu verwässern. Die Anleihen sind mit einem Zinssatz von 6,125 Prozent ausgestattet und haben eine Laufzeit bis 2031.
Hyperscaler sichern künftige Erlöse
Das Fundament für die künftige Ertragsstärke bilden langfristige Mietverträge mit sogenannten Hyperscalern. Besonders die Kooperation mit Amazon Web Services (AWS) sticht hervor. Der Vertrag läuft über 15 Jahre und hat ein Volumen von rund 5,5 Milliarden US-Dollar. Ab August 2026 sollen hier die ersten Mietzahlungen fließen. Zusammen mit weiteren Abkommen, unter anderem mit Google, ergibt sich ein beeindruckendes Bild der Auftragslage:
- AWS-Partnerschaft: 5,5 Mrd. USD (15 Jahre)
- Google/Fluidstack-Vertrag: 10 Jahre Laufzeit
- Projektierte Gesamterlöse: 9,3 Mrd. USD
- Erwartetes jährliches Betriebsergebnis (NOI): ca. 669 Mio. USD
- Ausbauziel 2028: 1 Gigawatt (Standort Colchis)
Abschied vom klassischen Mining
Parallel zum Aufbau der neuen Sparte reduziert Cipher seine Aktivitäten im Krypto-Sektor deutlich. Die Rechenleistung für das Bitcoin-Mining wurde bereits massiv zurückgefahren und liegt aktuell bei etwa 11,6 Exahashes pro Sekunde – ein Rückgang um fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich für diesen strategischen Rückzug sind unter anderem gestiegene Energiekosten und eine gesunkene Profitabilität im Mining-Sektor. Cipher nutzt die bestehende Infrastruktur stattdessen zu rund 85 Prozent für neue Kapazitäten im Bereich Künstliche Intelligenz um.
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Anleger reagierten heute positiv auf die Fortschritte beim Umbau; die Aktie legte um 7,82 Prozent auf 13,10 Euro zu. Trotz der jüngsten Erholung notiert das Papier weiterhin deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von 21,50 Euro. Marktbeobachter registrierten zudem Insiderverkäufe durch Direktor James Newsome, der sich Anfang März von rund 45.000 Anteilen trennte.
Die kommenden Jahre stehen im Zeichen der physischen Expansion. Für Ende 2026 ist die Inbetriebnahme des Stingray-Projekts geplant, gefolgt vom Standort Colchis im Jahr 2028. Diese Projekte sollen die Gesamtkapazität des Unternehmens langfristig auf über zwei Gigawatt steigern.
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