Cindy, Sherman-Hype

Cindy Sherman-Hype: Warum diese Selfies Millionen bringen

10.02.2026 - 06:30:34

Sie verkleidet sich, verzerrt sich, zerlegt Schönheitsideale – und kassiert dafür Rekordpreise. Cindy Sherman ist die Königin der Kunst-Selfies. Aber: Kunst-Hype oder nur guter PR-Filter?

Alle reden über Cindy Sherman – und ja, es geht um Selfies. Aber nicht die, die du kennst. Die US-Künstlerin verwandelt sich seit Jahrzehnten in alles: Filmdiva, Clown, Horrorfigur, Insta-Auntie. Und der Markt dreht komplett durch – Millionen-Hammer inklusive.

Warum flippt die Kunstwelt so aus? Weil Sherman schon vor Social Media das erfunden hat, was heute jeder filtert: Identität als Kostüm. Und genau das macht sie für die TikTok-Generation plötzlich wieder mega aktuell.

Das Netz staunt: Cindy Sherman auf TikTok & Co.

Cindy Sherman ist wie ein wandelnder Face-Filter – nur radikaler. Ihre Bilder sind oft verstörend, hässlich, lustig, überinszeniert. Perfekt, um in deinem Feed aufzutauchen und nicht mehr aus dem Kopf zu gehen.

Make-up, Fake-Nasen, Perücken, billige Requisiten: Sherman baut aus sich selbst ein ganzes Figuren-Universum. Viele ihrer neueren Arbeiten wirken wie Glitch-Fashion-Shoots, die du sofort screenshotten willst. Kein Wunder, dass ihre Werke auf Social Media als virale Hits landen – zwischen Meme und Museumswand.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Wenn du bei Cindy Sherman mitreden willst, brauchst du ein paar Must-Know-Werke, die in jedem Kunstfeed auftauchen.

  • „Untitled Film Stills“ (späte 1970er/1980er): Schwarz-weiße Fotos, auf denen sie sich als Filmheldin inszeniert – irgendwo zwischen Hitchcock, Nouvelle Vague und B-Movie. Diese Serie hat sie zur Ikone des Feminismus in der Kunst gemacht. Viele der Bilder gelten heute als absolute Blue-Chip-Klassiker und hängen in Top-Museen.
  • „Centerfolds“ / „Untitled #96“: In diesen Bildern spielt sie mit dem Look von Männermagazinen – nur eben verstörend, traurig, ambivalent. Ein Foto aus dieser Serie, „Untitled #96“, wurde später zum Rekordbild (dazu gleich mehr). Die Arbeiten sorgen immer wieder für Diskussionen: Empowerment oder Objektifizierung?
  • Groteske Clowns & Society-Porträts: In den 2000ern taucht Sherman als Clown aus der Hölle oder als überreiche Society-Lady mit komplett overdone Face-Lift auf. Bunt, schrill, digital bearbeitet – wie Anti-Filter gegen Schönheitswahn. Diese Werke sind extrem instagrammable, weil sie gleichzeitig funny und total unangenehm sind.

On top dazu kommen neuere Serien, in denen sie mit digitaler Bildbearbeitung, Verzerrungen und KI-ähnlichen Looks spielt. Alles wirkt ein bisschen wie ein Dark-Mode für dein Selfie-Game.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Jetzt wird's spannend für alle, die an Investment denken: Cindy Sherman ist längst Blue-Chip. Ihre Fotos sind keine "billigen Prints", sondern gesuchte Sammler-Trophäen.

Ein wichtiger Meilenstein: Ihr Foto „Untitled #96“ wurde bei einer Auktion für rund 3,9 Millionen US-Dollar verkauft – damals einer der höchsten Rekordpreise überhaupt für ein Foto. Damit war klar: Sherman spielt in der Millionen-Hammer-Liga.

Auch andere Werke aus ihren Serien wie den „Untitled Film Stills“ und den „Centerfolds“ erzielen regelmäßig hohe sechs- bis siebenstellige Beträge bei Auktionshäusern wie Christie's und Sotheby's. Der Markt sieht sie ganz klar als Blue-Chip-Künstlerin, also als Name, der dauerhaft wichtig bleibt.

Was heißt das für dich? Sherman ist keine schnelle Flipper-Position, sondern eher Kategorie Langzeit-Ikone. Große Editionen sind zwar teurer Einstieg, aber wer früh an gute Motive kam, sitzt heute auf ziemlichen Wertsteigerungen.

Background-Check: Sherman wurde in den USA geboren und wurde schon früh in den 1980ern zum Star der New Yorker Kunstszene. Sie hat große Museen wie das Museum of Modern Art (MoMA) und das Metropolitan Museum of Art im Rücken. Dazu kommen Retrospektiven in Top-Häusern weltweit, was sie endgültig zur Legende der Gegenwartskunst gemacht hat.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Du willst die Bilder nicht nur auf deinem Screen sehen, sondern in echt vor dir haben? Gute Idee – Shermans Fotos wirken live oft noch unheimlicher und intensiver, als es Repros jemals zeigen können.

Aktuell ist der Ausstellungsplan von Cindy Sherman in Bewegung. Konkrete, verlässlich bestätigte neuen Shows, die über allgemein bekannte Retrospektiven hinausgehen, lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt öffentlich nicht eindeutig festnageln. Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die verbindlich angekündigt und frei zugänglich terminiert sind.

Wenn du checken willst, wo gerade Sherman-Werke hängen oder welche Must-See-Ausstellungen demnächst aufpoppen, lohnt ein Blick direkt bei den offiziellen Quellen:

Tipp: Viele große Museen führen Cindy Sherman dauerhaft in ihren Sammlungen. Check einfach die Online-Sammlungsdatenbanken von Häusern wie MoMA, Tate, Centre Pompidou – oft findest du dort, ob gerade Werke von ihr in den Schausammlungen hängen.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Cindy Sherman ist kein kurzfristiger Kunst-Hype, sondern eine der entscheidenden Figuren dafür, wie wir heute über Selfies, Körperbilder und Rollenklischees nachdenken. Bevor Influencer Identität als Marke spielten, hat Sherman genau das in der Kunst durchgespielt – nur radikaler.

Für dein Feed ist sie ein Must-See, wenn du auf visuell starke, leicht verstörende Bilder stehst, die mehr sind als nur "schön". Für den Markt ist sie eine stabile Blue-Chip-Position mit historischer Bedeutung und bewiesener Auktions-Power.

Also: Wenn du Kunst suchst, die aussieht wie ein Horrorfilter, sich aber wie ein Rekordpreis anfühlt, führt an Cindy Sherman kaum ein Weg vorbei. Genial – und definitiv nichts, was "weg kann".

@ ad-hoc-news.de

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