Chorus Aktie: Gewinnwende gelungen
24.02.2026 - 23:40:39 | boerse-global.deDer neuseeländische Infrastrukturbetreiber Chorus kehrt im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 in die Gewinnzone zurück. Steigende Margen im Glasfasergeschäft und ein konsequenter Netzumbau treiben das Ergebnis nach oben. Für Anleger bedeutet diese Entwicklung vor allem Planungssicherheit bei der Dividende.
Turnaround bei den Kennzahlen
In den sechs Monaten bis zum 31. Dezember 2025 erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von 15 Millionen NZ-Dollar. Damit gelang eine deutliche Erholung gegenüber dem Vorjahreszeitraum, der noch mit einem Verlust von 5 Millionen NZ-Dollar abgeschlossen wurde. Während der operative Umsatz moderat um ein Prozent auf 506 Millionen NZ-Dollar stieg, legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um drei Prozent auf 357 Millionen NZ-Dollar zu.
Auf Basis dieser Zahlen bestätigte das Management die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr. Das erwartete EBITDA soll zwischen 710 und 730 Millionen NZ-Dollar liegen, wobei die aktuelle Entwicklung bereits auf das obere Ende dieser Spanne hindeutet. Davon profitieren auch die Aktionäre: Die geplante Rekorddividende von insgesamt 60 NZ-Cents pro Aktie bleibt bestehen. Eine Zwischendividende von 24 Cents wird am 14. April ausgezahlt.
Strategischer Netzwechsel zeigt Wirkung
Der Kern der wirtschaftlichen Erholung liegt im Ausbau des Glasfasernetzes. Die Zahl der Anschlüsse stieg im Jahresvergleich um 31.000 auf insgesamt 1,129 Millionen. Gleichzeitig treibt Chorus die Abschaltung des veralteten Kupfernetzes voran, dessen Anschlusszahlen um rund 60.000 sanken. In Gebieten, in denen Glasfaser bereits verfügbar ist, sind nur noch etwa 3.000 aktive Kupferleitungen verblieben. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, den geplanten Rückzug aus diesen Zonen bis Mitte 2026 umzusetzen.
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Kann Chorus das ehrgeizige Ziel erreichen, die Glasfaser-Nutzerquote bis zum Jahr 2030 auf 80 Prozent zu steigern? Mit einem aktuellen Wert von 72,4 Prozent nähert sich das Unternehmen dieser Marke stetig an. Die steigende Akzeptanz der modernen Infrastruktur bei Haushalten und Unternehmen sichert dabei die langfristige Umsatzbasis.
Die nächsten Meilensteine sind klar definiert: Nach der Dividendenausschüttung im April fokussiert sich das Unternehmen auf den vollständigen Rückzug aus den ersten Kupfer-Zonen bis zum Sommer. Die Erreichung des oberen Endes der Gewinnprognose hängt nun primär davon ab, ob das Tempo bei den Glasfaser-Neuanschlüssen im zweiten Halbjahr beibehalten werden kann.
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