Chicago live 2026: Kommen die Rock-Legenden nach Deutschland?
15.02.2026 - 08:42:38 | ad-hoc-news.deDu hast in den letzten Tagen auch überall wieder den Namen Chicago gesehen und dich gefragt: Kommen die Rock-Legenden jetzt endlich wieder nach Deutschland? In Fan-Gruppen, auf TikTok und in Kommentarspalten brodelt es – vor allem, seit die Band neue Tourtermine in den USA und international nachschiebt und plötzlich wieder in aller Munde ist. Für viele ist Chicago der Sound von „25 or 6 to 4“, „If You Leave Me Now“ oder „Hard to Say I’m Sorry“, für andere Gen Z-Kids sind es eher Remixes auf TikTok oder die Eltern-Playlist im Auto – aber alle stellen gerade dieselbe Frage: Wie groß ist die Chance auf Deutschland-Shows 2026?
Alle offiziellen Chicago-Tourdaten checken
Offiziell laufen viele Dates aktuell noch in Nordamerika, aber die Band hat in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass sie Lust auf Europa hat. Und genau da wird’s spannend: Chicago zählen zu den aktivsten Classic-Rock-Acts ihrer Generation, sind ständig on the road, posten fleißig von der Bühne – und genau dieses Tour-Feuer heizt die Spekulationen an, dass ein Europa- oder Deutschland-Abstecher im Zeitraum 2025/2026 alles andere als unrealistisch ist.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Schaut man auf die offizielle Tourseite von Chicago, fällt vor allem eins auf: Die Tourpläne sind für eine Band, die bereits in den späten 60ern gestartet ist, extrem dicht. Gerade in den USA und Kanada reiht sich ein Termin an den nächsten, oft mit Doppelshows in größeren Städten und reichlich Festival-Slots. In Interviews betonen die Mitglieder immer wieder, dass Live-Spielen für sie das Zentrum des Bandlebens ist – Studioalben sind wichtig, aber die Bühne bleibt das, wofür sie das alles noch machen.
In den letzten Monaten haben US-Medien mehrfach berichtet, dass Chicago an neuem Material arbeiten und parallel ihre Live-Produktion verfeinern. Es gibt Hinweise, dass die Band verstärkt auf hochwertige Visuals, LED-Wände und modernere Lichtkonzepte setzt, um jüngere Fans abzuholen, ohne ihren klassischen Brass-Rock-Sound zu verwässern. Gerade für eine mögliche Europa-Tour wäre so ein Update konsequent: Märkte wie Deutschland, die Niederlande und Skandinavien gelten als besonders treu, aber auch anspruchsvoll, was Sound und Show angeht.
Was heißt das für deutsche Fans? Erstens: Chicago sind keine „Nur-noch-ein-bisschen-Nostalgie“-Band. Sie planen langfristig, touren strukturiert und orientieren sich an Nachfrage-Clustern. Zweitens: Europa war in der Vergangenheit immer wieder Teil der Strategie. In Fan-Foren werden frühere Deutschland-Gigs in Städten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München immer noch gefeiert – inklusive Stories über stundenlange Autogramm-Sessions und überraschend lange Sets.
In einigen englischsprachigen Interviews haben Bandmitglieder zuletzt durchblicken lassen, dass sie es lieben, „overseas“ zu spielen, weil dort eine andere Konzertkultur herrscht: Die Leute hören genauer zu, singen aber gleichzeitig lauthals mit, wenn die Hits kommen. Das passt ziemlich gut zum deutschen Publikum, das oft zugleich nerdig detailverliebt und maximal emotional ist.
Spannend ist auch, wie stark Chicago in den letzten Jahren im Streaming gewachsen sind. Katalogsongs wie „If You Leave Me Now“, „You’re the Inspiration“ oder „Hard Habit to Break“ performen solide in Playlists, dazu kommen Gitarren- und Drum-Cover auf YouTube und TikTok. Diese neue digitale Sichtbarkeit ist für Tourplaner ein echtes Argument, Städte wie Berlin, Köln oder Hamburg wieder stärker in den Fokus zu rücken. Labels und Booking-Agenturen schauen längst nicht mehr nur auf physische Verkäufe, sondern auf Streaming-Zahlen aus einzelnen Ländern – und da macht der deutschsprachige Markt mittlerweile einen ordentlichen Teil aus.
Dazu kommt: 2027 nähert sich ein weiterer symbolischer Meilenstein, weil Chicago auf über 60 Jahre Bandgeschichte zusteuert. Solche Jubiläen werden in der Regel gerne mit speziellen Tourformaten vorbereitet. Es wäre keine Überraschung, wenn die Band im Vorfeld 2026 noch einmal verstärkt internationale Fans anspricht – etwa mit einer Europa-Tour, Best-of-Abenden oder Orchestershows. Für Deutschland wären typische Venues mittlere bis große Hallen, je nach Stadt: Arena-Level in Metropolen, gehobene Theater- und Mehrzweckhallen in Regionen mit starker Classic-Rock-Community.
Die Implikation für dich: Wenn du Chicago 2026/2027 live erleben willst, solltest du die offizielle Tourseite genau im Blick behalten, Social-Media-Kanäle abonnieren und dich bei lokalen Veranstaltern oder Ticket-Plattformen für Newsletter eintragen. In den letzten Jahren sind neue Termine bei großen Acts oft sehr kurzfristig gedroppt – wer dann schläft, guckt im Zweifel auf ausverkaufte Blöcke.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer Chicago nur als „Softrock-Band der Eltern“ abgespeichert hat, wird von der aktuellen Liveshow ziemlich überrascht. Der typische Konzertabend ist ein zweistündiger Ritt durch mehrere Epochen der Bandhistorie, mit Bläsersektion, mehrstimmigem Gesang und einer Band, die trotz ihrer Jahrzehnte im Business erstaunlich frisch wirkt.
Blickt man auf die Setlists der letzten Tour-Legs, tauchen bestimmte Songs fast immer auf. Klassiker wie „25 or 6 to 4“ sind praktisch gesetzt – nicht nur, weil es einer der bekanntesten Gitarrenriffs der 70er ist, sondern weil der Track live bewusst als Energieschub genutzt wird. Dazu kommen Hymnen wie „Saturday in the Park“, die seit Ewigkeiten zum Standard gehören und im Publikum zuverlässig für die lauten Singalong-Momente sorgen.
Auf der weicheren, balladigen Seite dominieren Tracks wie „If You Leave Me Now“, „Hard to Say I’m Sorry“, „You’re the Inspiration“ oder „Hard Habit to Break“. Viele Fans berichten nach Shows, dass genau diese Songs den emotionalen Höhepunkt bilden – nicht selten sieht man ganze Reihen von Menschen, die plötzlich ganz still werden, nur um in den Refrains alles rauszuschreien, was sich angesammelt hat. Dazu kommen tiefere Cuts und Fan-Favorites wie „Beginnings“, „Make Me Smile“, „Colour My World“ oder „Does Anybody Really Know What Time It Is?“.
Die Band strukturiert den Abend oft in mehrere Blöcke: Ein rockiger Einstieg, der klar macht, dass Chicago immer noch Druck machen können. Dann ein etwas ruhigerer Mittelteil mit Balladen und längeren Instrumentalparts, die besonders den Bläsern und dem Keyboard Raum geben. Gegen Ende zieht das Tempo wieder an, bis zum Finale mit einem oder mehreren der ganz großen Hits, oft inklusive Zugabenblock.
Atmosphärisch bekommst du eine Mischung aus Oldschool-Bandfeeling und moderner Produktion. Die Arrangements bleiben nah am Original, aber Sounddesign und Mix sind auf aktuelle Live-Standards getrimmt: fette Drums, präsenter Bass, klar platzierte Bläser und Vocals, die trotz Alter der Sänger erstaunlich stabil klingen. In Reviews jüngerer Besucher:innen liest man immer wieder, dass Chicago live „viel härter“ oder „rockiger“ wirken, als man es von Radio und Playlists erwartet hätte.
Besonders spannend sind die Momente, in denen die Band ihre langen Instrumentalstrecken nutzt: Soloparts von Gitarre, Saxophon oder Trompete, kleine Call-and-Response-Spielchen mit dem Publikum, spontane Jam-Elemente. Das ist der Unterschied zu vielen reinen Nostalgie-Acts, die ihr Programm fast schon wie ein Theaterstück abspulen. Chicago wirken live nach wie vor wie eine echte Band, die miteinander spielt, statt nur Playbacks nachzuzeichnen.
Für eine mögliche Deutschland-Tour ist zu erwarten, dass die Setlist sich eng an den US-Shows orientiert, aber mit leichten Anpassungen. In Märkten, in denen das Publikum eher über Balladen eingestiegen ist, werden diese Songs oft nach vorne gezogen, um früh die Emotionen zu packen. Gleichzeitig gilt: Ohne „25 or 6 to 4“, „Saturday in the Park“, „Hard to Say I’m Sorry“ und „You’re the Inspiration“ würden viele wohl nicht nach Hause gehen wollen – diese Tracks sind quasi Pflichtprogramme.
Wer tiefer in die Materie will, kann sich auf Setlist-Archiven im Netz die letzten Shows anschauen. Dort siehst du, wie regelmäßig bestimmte Songs rotieren, wo Überraschungen auftauchen und wie sich das Programm zwischen Clubshows, Theatern und Festivalbühnen unterscheidet. So kannst du dir schon im Voraus überlegen, auf welche Momente du dich am meisten freust – vom ersten Gitarrenriff bis zur letzten Sax-Linie.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
In internationalen Foren, auf Reddit und unter TikTok-Kommentaren drehen sich die Diskussionen aktuell vor allem um zwei Themen: Kommt eine große Jubiläums- oder „Legacy“-Tour mit erweitertem Programm – und wie stehen die Chancen auf mehr internationale Termine abseits von USA und Kanada?
Ein gern wiederholtes Fan-Narrativ: Chicago könnten für Europa spezielle „Album Nights“ planen, bei denen komplette Klassiker-Alben im Block gespielt werden, ähnlich wie es andere große Rock-Acts schon getan haben. Besonders häufig fallen dabei „Chicago II“ und „Chicago X“ als Wunschkandidaten, weil diese Alben sowohl die härteren, experimentelleren Tracks als auch die populären Balladen enthalten. Offiziell ist dazu nichts bestätigt, aber allein die Tatsache, dass solche Ideen immer wieder in Q&A-Sessions oder Kommentaren landen, zeigt, wie stark der Wunsch nach etwas Besonderem ist.
Dazu kommen Spekulationen rund um Ticketpreise. In den USA haben Fans zuletzt gemischte Erfahrungen gemacht: Während Regular-Seats oft noch in einem moderaten Rahmen liegen, sind VIP-Pakete, Meet & Greets und Premium-Plätze deutlich teurer geworden. Einige Fans, vor allem Jüngere, wünschen sich transparentere Preismodelle und mehr Optionen für Leute mit schmalem Budget – etwa Early-Bird-Kontingente oder spezielle „Youth“-Tickets. Sollte Chicago nach Deutschland kommen, wird genau das ein heiß diskutiertes Thema werden, weil hierzulande die Sensibilität für Fairness bei Ticketpreisen besonders hoch ist.
Auf TikTok kursieren außerdem Clips, in denen Eltern oder sogar Großeltern ihren Kids Chicago-Songs vorspielen – oft verbunden mit der Frage: „Welche Classic-Rock-Band würdest du dir heute live geben?“ Erstaunlich häufig taucht Chicago in den Kommentaren als Antwort auf. Die Band profitiert klar von diesem Generationen-Talk: Viele, die über ihre Familie mit der Musik in Berührung gekommen sind, haben Bock, dieses Kapitel live nachzuholen oder gemeinsam auf ein Konzert zu gehen.
In manchen Threads wird auch über eine mögliche Kollaboration mit jüngeren Artists spekuliert – sei es im Studio oder live, zum Beispiel bei Festivalauftritten. Denkbar wären Features mit Singer-Songwritern, moderneren Popstimmen oder sogar Crossover-Projekten mit Jazz- und Funk-Acts. Noch ist das alles Wunschdenken, aber Chicago waren in ihrer langen Karriere nie komplett allergisch gegen Experimente. Solche Ideen würden vor allem für jüngere Fans einen starken Reiz setzen und könnten Shows in Europa zusätzlich pushen.
Ein anderes heißes Topic: Setlist-Tiefe. Hardcore-Fans hoffen, dass eine potenzielle Europa-Tour nicht nur ein „Greatest Hits“-Programm bringt, sondern auch rare Songs, B-Seiten oder Stücke aus den späteren Alben, die nie die ganz großen Chart-Hits waren, aber in Fankreisen Kultstatus genießen. Gleichzeitig ist vielen klar, dass eine breite Zuschauerschaft genau die Songs hören will, die sie aus Radio und Streaming kennen. Die Diskussion dreht sich daher oft um das richtige Verhältnis: Wie viel Mut zu Nischenmaterial darf man erwarten, ohne das breite Publikum zu verlieren?
Und dann ist da noch das Thema Besetzung. Chicago haben in ihrer Geschichte einige Line-up-Wechsel erlebt, was im Netz regelmäßig zu Debatten führt: Wie „authentisch“ fühlt sich die Band heute an? Die Tonlage ist dabei überraschend positiv. Viele Fans schreiben, dass die aktuellen Mitglieder die Songs mit Respekt spielen, sie aber nicht steril kopieren, sondern ihren eigenen Spin einbringen. Für Deutschland dürfte genau das spannend sein: ein Live-Act, der die DNA der Original-Ära trägt und gleichzeitig nicht wie ein reines Tribute-Projekt wirkt.
Alle Daten auf einen Blick
Konkrete Deutschlanddaten für 2026 sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht offiziell bestätigt. Trotzdem kannst du dir anhand typischer Tourmuster und bisheriger Planungen ein Bild machen, wie das Ganze aussehen könnte. Die folgende Tabelle fasst exemplarisch zusammen, welche Infos du im Blick behalten solltest und wie typische Daten-Strukturen bei Chicago-Touren aussehen.
| Kategorie | Beispiel | Was bedeutet das für dich? |
|---|---|---|
| Offizielle Tourseite | Chicago Tour | Hier erscheinen neue Termine zuerst – regelmäßig checken oder Newsletter abonnieren. |
| Typische Europa-Phase | Frühjahr oder Spätsommer | Viele US-Bands legen Europa-Shows zwischen US-Legs – Augen offen halten für März–Mai oder August–Oktober. |
| Mögliche Deutschland-Städte | Berlin, Hamburg, Köln, München, Frankfurt | Große Märkte mit starker Classic-Rock-Community, hohe Wahrscheinlichkeit für Tour-Stopps. |
| Venue-Größe | 3.000–12.000 Plätze | Von gehobenen Hallen bis Arenen – schnell ausverkauft, wenn nur wenige Shows im Land stattfinden. |
| Preisspanne Standard-Tickets (Schätzung) | ca. 60–130 EUR | Angelehnt an US-Preise und vergleichbare Acts; exakte Preise hängen von Venue und Stadt ab. |
| VIP-/Premium-Pakete | teilweise verfügbar | Früherer Einlass, bessere Plätze, Merch – aber deutlich teurer als Standardtickets. |
| Setlist-Länge | ca. 20–24 Songs | Volles Best-of-Programm mit Hits, Balladen und einigen Deep Cuts. |
| Durchschnittliche Showdauer | ca. 120 Minuten | Plane genug Zeit ein – Anreise, Einlass, Supportact, Hauptshow. |
| Streaming-Trends DE | Hohe Abrufe für Balladen | Erhöht die Chance, dass genau diese Songs prominent im Set gefeatured werden. |
| Chart-Historie in Deutschland | Mehrere Hits in den 70ern/80ern | Erwartbar sind Setlist-Schwerpunkte auf dieser Ära, ergänzt durch spätere Klassiker. |
Häufige Fragen zu Chicago
Um dir die komplette Übersicht zu geben, haben wir die wichtigsten Fragen rund um Chicago, ihre Touren und ihren Status als Live-Band gesammelt und ausführlich beantwortet.
Wer sind Chicago eigentlich – und warum sprechen alle von ihnen?
Chicago gehören zu den langlebigsten und erfolgreichsten Rockbands der Musikgeschichte. Gegründet Ende der 60er-Jahre in – klar – Chicago, kombinierten sie Rock, Pop und Soul mit einer markanten Bläsersektion. Das war damals ein ziemlich mutiger Move, weil Bläser eher im Jazz oder Soul verortet wurden. Chicago schufen daraus ihren eigenen Signature-Sound, der sie von reinen Gitarrenbands abhob.
Über die Jahrzehnte hinweg haben sie zig Alben veröffentlicht, internationale Tourneen gespielt, Grammys gewonnen und sich ihren Platz in der Rock and Roll Hall of Fame gesichert. Für viele gehören sie in eine Reihe mit Acts wie Toto, Journey oder Earth, Wind & Fire, nur eben mit stärkerem Brass-Fokus. Ihre Songs sind in Filmen, Serien, Playlists und Radiosendungen omnipräsent – oft merkst du erst, wie viele Chicago-Songs du kennst, wenn du eine Best-of-Liste durchgehst.
Warum sind Chicago 2026 für deutsche Fans wieder so ein Thema?
Zum einen, weil die Band live extrem aktiv geblieben ist und immer wieder neue Tour-Legs ankündigt. Zum anderen, weil Classic Rock in den letzten Jahren eine Art Revival erlebt – nicht nur bei älteren Hörer:innen, sondern quer durch alle Altersgruppen. Streaming sorgt dafür, dass Songs aus den 70ern und 80ern direkt neben aktuellen TikTok-Hits stehen. Gleichzeitig entdecken viele junge Musiker:innen die Ästhetik dieser Ära neu, was zu Collabs, Remixes und Referenzen führt.
Für deutsche Fans kommt dazu, dass hierzulande eine große Konzertkultur existiert, die genau solche Acts feiert: Man geht mit Eltern, Freunden oder allein hin, um Songs zu hören, die schon seit Jahrzehnten Teil des eigenen Lebenssoundtracks sind. Und weil Chicago zuletzt vor allem in Nordamerika unterwegs waren, ist die Sehnsucht nach europäischen Terminen besonders groß. Jede kleine Info zu neuen Tourplänen wird daher direkt heiß diskutiert.
Wie stehen die Chancen, Chicago 2026 live in Deutschland zu sehen?
Eine Garantie gibt es erst, wenn offizielle Termine draußen sind – aber die Indizien sprechen zumindest dafür, dass Europa realistisch bleibt. Chicago touren regelmäßig, sie haben in der Vergangenheit Europa nicht ignoriert, und ihre Streaming-Zahlen sind auch außerhalb der USA stabil. Außerdem eignen sich Zeiträume wie 2026/2027 perfekt, um größere Projekte rund um Jubiläen oder „Legacy“-Formate auszuspielen.
Wer wirklich safe gehen will, sollte sich an drei Punkte halten: Erstens die offizielle Tourseite regelmäßig checken. Zweitens Social-Media-Kanäle der Band im Auge behalten, weil dort Teaser oft früher auftauchen als Pressemitteilungen. Drittens Newsletter von deutschen Veranstaltern und großen Ticket-Plattformen abonnieren, die bei internationalen Acts schnell reagieren.
Welche Songs muss ich unbedingt kennen, bevor ich zu einem Chicago-Konzert gehe?
Wenn du komplett neu bei Chicago bist, reicht schon eine überschaubare Essentials-Playlist, um vorbereitet zu sein. Ganz oben stehen müssen „25 or 6 to 4“, „Saturday in the Park“, „If You Leave Me Now“, „Hard to Say I’m Sorry“, „You’re the Inspiration“, „Hard Habit to Break“, „Beginnings“, „Make Me Smile“ und „Does Anybody Really Know What Time It Is?“. Diese Tracks bilden so etwas wie das Rückgrat der meisten Liveshows.
Wenn du Bock hast, etwas tiefer zu graben, schnapp dir ein paar der klassischen Alben und hör sie am Stück. Viele Fans schwören darauf, dass man Chicago am besten versteht, wenn man ganze Alben hört, nicht nur Einzelhits. Du wirst merken, wie vielfältig ihre Songstrukturen, Harmonien und Bläserarrangements sind – und warum Musiker:innen aus Rock, Jazz und Pop gleichermaßen Respekt vor dieser Band haben.
Für wen lohnt sich ein Chicago-Konzert – auch für Gen Z?
Definitiv ja, wenn du generell etwas mit Livebands anfangen kannst. Chicago sind kein reines Nostalgie-Event, bei dem alle nur sitzen und ab und zu klatschen. Live spürt man die Energie von echten Instrumenten, mehrstimmigem Gesang und Musikern, die ihre Songs seit Jahren verinnerlicht haben. Viele jüngere Besucher:innen schreiben nach Shows, dass das Erlebnis sie mehr geflasht hat als so mancher moderne Pop-Act mit Halblive-Setup.
Natürlich ist ein Großteil des Publikums etwas älter, viele sind mit der Band aufgewachsen. Aber gerade diese Mischung kann spannend sein: Du stehst neben Leuten, die dir erzählen, wann sie Chicago das erste Mal auf Vinyl gehört haben, während du vielleicht gerade erst über eine Streaming-Playlist eingestiegen bist. Diese Generationen-Mischung macht viele Classic-Rock-Konzerte besonders – und Chicago sind da keine Ausnahme.
Wie teuer werden Tickets vermutlich – und lohnt sich VIP?
Exakte Preise für Deutschland lassen sich erst sagen, wenn konkrete Shows stehen. Orientiert man sich aber an vergleichbaren Acts und US-Preisen, ist eine grobe Range von etwa 60 bis 130 Euro für normale Sitze realistisch, je nach Venue, Stadt und Platzkategorie. In Arenen sind die günstigeren Plätze oft weiter oben oder seitlich, während beste Plätze im Innenraum oder nah an der Bühne eher im oberen Bereich der Spanne liegen.
VIP-Pakete bieten häufig Extras wie Priority-Einlass, Merch, signierte Poster oder – je nach Konzept – sogar Kurzmeetings oder Q&A-Sessions. Sie sind deutlich teurer und richten sich eher an Hardcore-Fans, die Chicago vielleicht nicht nur einmal im Leben sehen wollen. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie groß dein persönlicher Fan-Level ist und wie viel Budget du zur Verfügung hast. Für ein erstes Erlebnis reicht in vielen Fällen ein gutes „normales“ Ticket völlig aus – der Sound und die Show tragen auch ohne VIP-Lounge.
Wie kann ich mich am besten auf eine mögliche Chicago-Show vorbereiten?
Abgesehen davon, die Songs zu kennen, hilft es, ein bisschen in die Bandgeschichte einzutauchen. Schau dir ein paar Live-Videos aus verschiedenen Jahrzehnten an, um zu sehen, wie sich Chicago als Live-Act entwickelt haben. Lies ein, zwei Interviews, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Bandmitglieder heute vorne stehen und welche Rolle sie jeweils spielen. So erkennst du auf der Bühne mehr Zusammenhänge – etwa wer seit den frühen Jahren dabei ist und wer später dazu kam.
Praktisch solltest du wie bei jedem größeren Konzert planen: rechtzeitig anreisen, Wasser trinken, passende Kleidung für Arena- oder Hallen-Temperaturen wählen und bei Stehplätzen bedenken, dass du einige Stunden auf den Beinen bist. Wenn Supportacts angekündigt sind, kann es sich lohnen, früher da zu sein – oft kuratiert die Band Vorbands, die musikalisch gut ins Paket passen.
Und vielleicht der wichtigste Punkt: Lass dich darauf ein, dass ein Chicago-Konzert anders funktionieren kann als ein modernes Pop-Spektakel. Weniger Choreo, mehr Spiel. Weniger Effektfeuerwerk, mehr musikalische Details. Wenn du mit diesem Mindset reingehst, kann der Abend zu einem der Konzerte werden, von denen du in ein paar Jahren immer noch erzählst.
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