Chevron, Aktie

Chevron Aktie: Trendanalyse vorgenommen

02.02.2026 - 14:45:31

Trotz überzeugender Quartalsergebnisse und einer Dividendenanhebung gerät die Chevron-Aktie unter Druck. Sinkende Rohölpreise und eine Analysten-Herabstufung belasten den Kurs zum Wochenstart.

Der Energie-Riese Chevron startet turbulent in die neue Woche. Eigentlich hätten starke Quartalszahlen und eine angehobene Dividende für Rückenwind sorgen sollen, doch der Markt spielt am Montag nicht mit. Statt einer Fortsetzung der Rally sehen sich Anleger mit sinkenden Ölpreisen und einer Analysten-Herabstufung konfrontiert.

Doppelte Belastung zum Wochenstart

Verantwortlich für den Dämpfer sind vor allem zwei externe Faktoren. Zum einen geraten die Ölpreise massiv unter Druck und fallen um rund 5 Prozent. Auslöser sind Berichte über eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran, was die Risikoaufschläge am Rohstoffmarkt schmelzen lässt.

Zum anderen bremst die Großbank HSBC die Euphorie. Die Analysten senkten ihr Rating am Montagmorgen von „Buy“ auf „Hold“. Der Grund ist jedoch keine operative Schwäche, sondern die Bewertung: Nach dem starken Lauf der Aktie – sie notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch – sehen die Experten kurzfristig weniger Luft nach oben. Interessanterweise hob HSBC trotz der Abstufung das Kursziel auf 180 US-Dollar an, was die finanzielle Disziplin des Konzerns unterstreicht.

Operative Stärke und mehr Dividende

Dabei waren die Nachrichten vom Freitag durchweg positiv. Chevron übertraf mit einem bereinigten Gewinn von 1,52 US-Dollar je Aktie die Erwartungen des Marktes. Besonders die Integration von Hess machte sich bezahlt und sorgte für neue Produktionsrekorde. Das Management nutzt diesen Spielraum direkt für die Aktionäre: Die Quartalsdividende wird um 4 Prozent auf 1,78 US-Dollar angehoben.

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Ambitionierte Ziele für 2026

Auch der Ausblick bleibt optimistisch. Für das laufende Jahr 2026 plant Chevron ein Produktionswachstum von 7 bis 10 Prozent. Das Unternehmen setzt dabei auf den Ausbau der Förderung im Permian Basin sowie erweiterte Aktivitäten in Venezuela und im östlichen Mittelmeer.

Für Investoren definiert sich die aktuelle Lage durch ein Spannungsfeld: Während die operative Exzellenz und die Dividendenpolitik – Stichtag für die nächste Zahlung ist der 10. März – das Papier stützen, diktiert kurzfristig der volatile Ölmarkt das Geschehen. Ob die Aktie ihr Momentum behalten kann, hängt nun maßgeblich davon ab, wie schnell sich die Rohstoffpreise stabilisieren.

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