Central, Asia

Central Asia Metals Aktie: Kurs auf Dividenden

31.03.2026 - 20:35:18 | boerse-global.de

Die Aktionäre stimmten einer Bilanzbereinigung zu, um trotz des Verlustjahres 2025 Ausschüttungen zu ermöglichen. Parallel erhöht Morgan Stanley seine Beteiligung an dem Bergbaukonzern.

Central Asia Metals Aktie: Kurs auf Dividenden - Foto: über boerse-global.de

Central Asia Metals stellt die Weichen für künftige Ausschüttungen. Nach einem verlustreichen Jahr 2025 ebneten die Aktionäre nun den Weg für eine technische Bilanzbereinigung, um die Dividendenfähigkeit des Bergbauunternehmens zu sichern. Zeitgleich signalisiert ein Schwergewicht der Wall Street wachsendes Interesse an dem im Bereich Basismetalle tätigen Konzern.

Bei der außerordentlichen Hauptversammlung am 30. März stimmten die Anteilseigner einer umfassenden Kapitalrestrukturierung zu. Konkret wird das Agio-Konto (Share Premium Account) aufgelöst. Dieser buchhalterische Schritt dient dazu, ausschüttungsfähige Reserven zu schaffen. Damit schafft das Unternehmen den rechtlichen Rahmen, um trotz der jüngsten bilanziellen Belastungen weiterhin Dividenden zu zahlen oder Aktien zurückzukaufen. Die finale gerichtliche Bestätigung für diesen Schritt wird für Ende April 2026 erwartet.

Morgan Stanley baut Position aus

Parallel zu diesen strukturellen Maßnahmen zieht das Unternehmen verstärkt institutionelle Investoren an. Morgan Stanley hat seine Beteiligung an Central Asia Metals auf 6,04 % der Stimmrechte erhöht, nachdem die Bank zuvor 5,05 % hielt. Dieser Einstieg erfolgt in einer Phase, in der der Markt die langfristige Produktionsstabilität und die geologischen Herausforderungen am Sasa-Standort in Nordmazedonien evaluiert.

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Die Aktie notiert heute mit 161,60 GBX rund 2,80 % im Plus, hat aber auf Sicht der letzten 30 Tage gut ein Drittel an Wert verloren. Der deutliche Kursrutsch im vergangenen Monat resultierte primär aus den Jahreszahlen 2025: Ein Nettoverlust von 75,2 Millionen US-Dollar belastete das Ergebnis, verursacht durch eine massive, nicht zahlungswirksame Abschreibung in Höhe von 117,8 Millionen US-Dollar auf die Sasa-Mine.

Effizienzsteigerung und Ziele für 2026

Um der Variabilität des Erzkörpers bei Sasa zu begegnen, setzt das Management auf ein striktes Sparprogramm. Dazu gehört ein Stellenabbau von etwa 9 % bis 11 % der Belegschaft sowie eine optimierte Minenplanung. Für das laufende Geschäftsjahr hat sich das Unternehmen folgende Produktionsziele gesetzt:

  • Kupfer (Kounrad): 12.000 bis 13.000 Tonnen
  • Zink-Konzentrat (Sasa): 18.000 bis 20.000 Tonnen
  • Blei-Konzentrat (Sasa): 26.000 bis 28.000 Tonnen

Die Investitionsausgaben sollen 2026 auf 14,5 bis 17,5 Millionen US-Dollar sinken, was eine Reduzierung gegenüber den 19,0 Millionen US-Dollar des Vorjahres darstellt. Die gerichtliche Entscheidung zur Kapitalrestrukturierung am 29. April wird der nächste wichtige Meilenstein sein, um die Flexibilität für künftige Kapitalrückzahlungen an die Aktionäre formal wiederherzustellen.

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