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Cells Group setzt auf schlankere Struktur und Kerngeschäft

03.02.2026 - 23:30:12

Der Immobilienentwickler Cells Group hat sein Property Management ausgegliedert und neue Führungskräfte berufen, um sich stärker auf Revitalisierung und Asset Management zu konzentrieren.

Der Immobilienentwickler Cells Group hat seine Führungsebene neu aufgestellt und sich vom Property Management getrennt. Die Maßnahmen zielen auf eine stärkere Fokussierung auf Projektentwicklung und Asset Management.

Neue Köpfe für Entwicklung und Transaktionen

Im Zuge der Umstrukturierung hat das Unternehmen zwei Schlüsselpositionen neu besetzt. Max Hollai übernimmt als neuer Head of Development die Verantwortung für die Revitalisierung von Bestandsimmobilien. Die neu geschaffene Position unterstreicht die wachsende Bedeutung dieses Geschäftsfelds.

Seine bisherige Rolle als Head of Transactions geht an Nicolas Uhl. Er soll künftig Akquisitionen prüfen und Projekte veräußern. Die Doppelbesetzung soll die Entwicklungs-Pipeline vorantreiben und gleichzeitig die Handlungsfähigkeit in einem volatilen Markt erhalten. Die Geschäftsführung bilden weiterhin CEO Jan Trenn und CDO Norman Schaaf.

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Property Management vollständig ausgegliedert

Ein entscheidender Schritt war die komplette Abgabe des Property Managements. Anfang 2025 übernahm die 3PM Services GmbH den gesamten Bereich von Cells Group. Der Deal umfasste:

  • 15 betreute Objekte
  • Eine Gesamtfläche von über 172.000 Quadratmetern
  • Büro- und Einzelhandelsimmobilien in deutschen A-Städten

Mit der Transaktion wechselten auch die zuständigen Mitarbeiter zum neuen Dienstleister. Die Auslagerung soll Ressourcen freisetzen, um sich auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Projekte zeigen die neue Strategie in Aktion

Trotz der internen Veränderungen bleibt das Unternehmen aktiv. Es agierte kürzlich als Partner für ein isländisches Family Office und erwarb das „Thalia-Haus“ in Hamburg aus der SIGNA-Insolvenz. Für das Gebäude ist eine gemischte Nutzung geplant.

Parallel treibt Cells Group eigene Entwicklungsprojekte voran. Bei den „LATERAL TOWERS“ in Frankfurt wurden rund 7.500 Quadratmeter Schulflächen an die Stadt übergeben. Das Projekt ist ein Beispiel für die erfolgreiche „Office-to-School“-Umnutzung von Bestandsimmobilien.

Reaktion auf einen veränderten Markt

Die Neuausrichtung ist eine Antwort auf die aktuellen Herausforderungen der Branche. Gestiegene Zinsen, neue Arbeitswelten und der Fokus auf Nachhaltigkeit (ESG) zwingen Entwickler zur Anpassung. Cells Group setzt daher konsequent auf die wertsteigernde Revitalisierung bestehender Gebäude statt auf spekulative Neubauten.

Diese Strategie wird auch durch den Beirat unterstützt, der mit erfahrenen Persönlichkeiten wie Ex-IDEAL-Chef Rainer M. Jacobus verstärkt wurde. Für die Zukunft positioniert sich das Unternehmen als spezialisierter Partner für komplexe Projekte in deutschen Metropolen.

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