Carnival, Aktie

Carnival Aktie: 86 Prozent Kurspotenzial

05.04.2026 - 07:10:58 | boerse-global.de

Die Bank of America bestätigt ihre Kaufempfehlung für Carnival mit einem Kursziel von 45 US-Dollar. Optimismus basiert auf der neuen Strategie 'Propel' und einem umfangreichen Rückkaufprogramm.

Carnival Aktie: 86 Prozent Kurspotenzial - Foto: über boerse-global.de

Der Kreuzfahrtriese hat ambitionierte Pläne für die kommenden Jahre vorgestellt, und die Wall Street reagiert prompt. Während das Papier seit Januar zweistellig im Minus notiert, ruft die Bank of America nun ein massives Aufwärtspotenzial aus. Ein Blick auf die neue Unternehmensstrategie zeigt die Treiber hinter diesem Optimismus.

Strategie "Propel" überzeugt

Analyst Andrew G. Didora bekräftigte in einer aktuellen Studie seine Kaufempfehlung für den Tourismuskonzern. Mit einem Kursziel von 45 US-Dollar signalisiert der Experte ein rechnerisches Aufwärtspotenzial von rund 86 Prozent. Haupttreiber für diese Zuversicht ist die frisch präsentierte Initiative „Propel“. Bis zum Jahr 2029 will das Management den Gewinn je Aktie um mehr als 50 Prozent steigern und eine Kapitalrendite von über 16 Prozent erreichen.

Die BofA-Analysten betonen in diesem Kontext den deutlichen Bewertungsabschlag. Die Aktie wird aktuell mit weniger als dem Siebenfachen des erwarteten operativen Gewinns (EBITDA) für 2027 gehandelt. Das Kursziel der Bank basiert hingegen auf einem Faktor von zehn. Ein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden US-Dollar untermauert das Vertrauen der Führungsetage in die eigene Kasse. Bis 2029 sollen sogar insgesamt rund 14 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre fließen.

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Volle Schiffe, aber teurer Treibstoff

Operativ läuft es rund: Bereits 85 Prozent der Flottenkapazität für 2026 sind fest gebucht. Diese hohe Planungssicherheit federt makroökonomische Risiken ab. Ein wesentlicher Belastungsfaktor bleiben allerdings die ungesicherten Treibstoffkosten. Da die Rohölsorte Brent infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel erreicht hat, rücken die Energiekosten in den Fokus.

Diese Sorgen spiegeln sich auch im Kurs wider. Am Freitag verabschiedete sich der Titel mit einem Minus von knapp drei Prozent bei 22,27 Euro ins Wochenende. Seit Jahresanfang beläuft sich der Rückgang damit auf 15,6 Prozent.

Die Kombination aus voller Auslastung und einer historisch günstigen Bewertung verschafft dem Unternehmen dennoch eine robuste Ausgangslage. Das Management muss nun im laufenden zweiten Quartal beweisen, dass es das eigene Gewinnziel von 0,34 US-Dollar je Aktie trotz des teuren Öls verteidigen kann. Gelingt dies, dürfte der aktuelle Bewertungsabschlag schnell schmelzen.

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