BVB, Aktie

BVB Aktie: Champions-League-Desaster!

25.02.2026 - 21:17:15 | boerse-global.de

Borussia Dortmund verliert nach einer 1:4-Niederlage in Bergamo trotz Zwei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel. Das frühe Ausscheiden kostet den Verein Millionen und belastet die Aktie.

BVB Aktie: Champions-League-Desaster! - Foto: über boerse-global.de
BVB Aktie: Champions-League-Desaster! - Foto: über boerse-global.de

Borussia Dortmund ist raus aus der Königsklasse – und wie! Nach einem 2:0-Polster aus dem Hinspiel kassierte der BVB bei Atalanta Bergamo ein 1:4-Debakel und schied aus den Champions-League-Playoffs aus. Die Aktie verlor auf Tradegate über zwei Prozent.

Erst zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte verspielte Dortmund einen Zwei-Tore-Vorsprung im Europacup. Das letzte Mal geschah dies im Dezember 1987 gegen den FC Brügge. Diesmal waren es Gianluca Scamacca (5.), Davide Zappacosta (45.), Mario Pasalic (57.) und Lazar Samardzic (90.+8, Elfmeter), die das frühe Aus besiegelten. Karim Adeyemis Treffer in der 75. Minute kam viel zu spät.

Warnungen verhallten ungehört

Dabei hatten Trainer Niko Kovac und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken eindringlich vor dem Tabellensiebten der Serie A gewarnt. „Das ist eine richtig gute Mannschaft. Wir müssen Gas geben und miteinander kämpfen", mahnte Kovac vor dem Anpfiff. Ricken wurde noch deutlicher: „Wenn irgendjemand glaubt, dass wir in einer komfortablen Situation sind, kann das auch schnell ein böses Erwachen geben."

Genau das passierte. Schon nach fünf Minuten war der Plan gescheitert – Scamacca drückte eine flache Hereingabe am langen Pfosten unbedrängt über die Linie. BVB-Keeper Gregor Kobel war machtlos. Die frühe Führung beflügelte die Hausherren zusätzlich, angetrieben von heißblütigen Fans drängte Atalanta auf weitere Tore.

Ohne Fans, ohne Kampfgeist

Auch die Rückkehr von Kapitän Emre Can half nichts. Der 32-Jährige, der wegen Adduktorenproblemen seit Ende Januar fünf Pflichtspiele verpasst hatte, konnte der Abwehr keine Sicherheit geben. Dortmund agierte viel zu brav – besonders ohne die Unterstützung der Ultra-Fans, die wegen behördlicher Maßnahmen fernblieben. „Das ist für uns natürlich sehr bitter und sehr ärgerlich", klagte Kovac.

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Wenige Sekunden vor der Pause fälschte Ramy Bensebaini einen Distanzschuss von Zappacosta unhaltbar für Kobel ab – 0:2. Nach dem Wechsel köpfte Pasalic völlig frei zum 0:3 ein. Maximilian Beiers Pfostentreffer kurz zuvor hatte die letzte Chance zum Anschluss bedeutet. In der turbulenten Nachspielzeit sah Bensebaini nach Videobeweis Gelb-Rot, Nico Schlotterbeck auf der Bank sogar Rot. Samardzics Elfmeter in der achten Minute der Nachspielzeit machte das Desaster perfekt.

Der Bundesliga-Zweite verliert mit dem Aus nicht nur sportlich, sondern auch finanziell: Millionen aus dem weiteren Wettbewerb sind futsch. Drei Tage vor dem Bundesliga-Gipfel gegen Bayern München ist klar: In dieser Verfassung ist der BVB kein ernsthafter Herausforderer.

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