Burnout: Diese stillen Alarmsignale sollten Sie ernst nehmen
05.02.2026 - 03:57:12Psychische Erkrankungen sind eine der Hauptursachen für Arbeitsausfälle in Deutschland. Experten mahnen, die subtilen Frühwarnzeichen von Körper und Psyche rechtzeitig zu erkennen, um einem Zusammenbruch vorzubeugen. Die Angst vor dem Burnout ist in der Bevölkerung weit verbreitet.
Die schleichenden Vorboten: Erschöpfung und Distanz
Ein Burnout kündigt sich selten plötzlich an. Das zentrale Warnsignal ist eine tiefe emotionale Erschöpfung. Betroffene fühlen sich chronisch ausgelaugt – Schlaf bringt keine Erholung. Parallel entwickelt sich oft eine zunehmende mentale Distanz zur Arbeit. Was einst erfüllend war, wird zur Last, begleitet von Zynismus oder Gleichgültigkeit.
Weitere psychische Alarmsignale sind:
* Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
* Wachsende Entscheidungsunfähigkeit
* Sozialer Rückzug von Kollegen und Freunden
* Vernachlässigung früherer Hobbys
Wenn der Körper streikt: Von Schlafstörungen bis Schmerzen
Anhaltender Stress schlägt auch auf den Körper. Oft sind es diese körperlichen Symptome, die zuerst zum Arzt führen. Häufige Warnsignale sind anhaltende Schlafstörungen, die den Teufelskreis der Erschöpfung verstärken.
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Der Körper reagiert mit vielfältigen Beschwerden auf die Dauerbelastung durch Stresshormone:
* Kopf- und Rückenschmerzen
* Magen-Darm-Probleme
* Engegefühl in der Brust
* Geschwächtes Immunsystem und häufige Infekte
Aktuelle Zahlen belegen den Ernst der Lage
Die Relevanz des Themas wird durch aktuelle Daten untermauert. Der DAK-Psychreport 2023 verzeichnete einen neuen Höchststand bei psychisch bedingten Fehltagen – ein Anstieg von 48 Prozent in zehn Jahren. Depressionen und Belastungsstörungen sind die häufigsten Diagnosen.
Eine Untersuchung der Pronova BKK ergab 2024, dass 61 Prozent der Beschäftigten in Deutschland befürchten, an Überlastung zu erkranken. Jeder Fünfte schätzt das eigene Burnout-Risiko als hoch ein. Hauptgründe sind ständiger Termindruck und Überstunden.
Wer ist besonders gefährdet?
Neben individueller Veranlagung treiben vor allem die Arbeitsbedingungen das Risiko: hohe Belastung, Zeitdruck, mangelnde Anerkennung und eine schlechte Work-Life-Balance.
Interessant ist die Verteilung nach Altersgruppen: Beschäftigte zwischen 31 und 40 Jahren schätzen ihr Burnout-Risiko am höchsten ein. Überdurchschnittlich betroffen sind laut Daten auch Berufsgruppen im Gesundheits- und Sozialwesen.
Prävention wird zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe
Angesichts der Zahlen rückt die Vorbeugung in den Fokus. Unternehmen sind gefordert, eine gesunde Arbeitskultur zu etablieren, die realistische Ziele setzt und Wertschätzung zeigt. Die Sensibilisierung von Führungskräften für Überlastungssignale ist ein zentraler Baustein.
Für den Einzelnen gilt: Eigene Grenzen erkennen und aktiv gegensteuern. Dazu gehören klare Trennungen zwischen Beruf und Freizeit, soziale Kontakte und das Erlernen von Stressbewältigung. Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Schritt zur Erhaltung der Gesundheit.
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