BunnyToken: Anatomie eines Betrugs
25.03.2026 - 22:37:21 | boerse-global.deFast 8,5 Millionen US-Dollar sammelte das Projekt BunnyToken im Jahr 2018 ein, um Zahlungen in der Erotikbranche zu revolutionieren. Was als ambitionierte Blockchain-Lösung startete, entpuppte sich jedoch schnell als einer der prominentesten Betrugsfälle der damaligen ICO-Ära. Heute dient das Projekt primär als mahnendes Beispiel für die Risiken im Kryptosektor.
Versprechen und Millionen-Einnahmen
Zwischen März und Mai 2018 versprach BunnyToken eine anonyme und sichere Währung für Darsteller und Konsumenten. Mit einem Token-Preis von 0,06 US-Dollar während des öffentlichen Verkaufs generierte das Team beachtliches Kapital. Die Vision sah ein komplettes Ökosystem inklusive eigener Wallet vor, das die spezifischen Hürden der Erwachsenenunterhaltung bei herkömmlichen Banktransaktionen lösen sollte. Das Ziel war eine einheitliche Währung für Händler und Dienstleister in diesem Sektor.
Gefälschte Identitäten und Warnsignale
Hinter der Fassade bröckelte das Projekt schnell. Marktbeobachter identifizierten die vermeintlichen Gründer Alexander Maslov, Vasilisa Yakubo und Andrei Kazarin als fiktive Personen mit erfundenen Lebensläufen. Besonders kritisch wurde das Marketing bewertet: Das Versprechen einer garantierten täglichen Wertsteigerung von einem Prozent während des Token-Verkaufs gilt in Finanzkreisen als klassisches Warnsignal für betrügerische Schemata.
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Zusätzliche Zweifel an der Seriosität ergaben sich aus der Unternehmensstruktur. Der Firmensitz auf den Seychellen war lediglich eine Briefkastenadresse in einem Einkaufszentrum. Zudem wies das Empfehlungsprogramm, das zehn Prozent Bonus für geworbene Investoren versprach, typische Merkmale eines Schneeballsystems auf.
Ein verlassenes Projekt
Heute gilt BunnyToken als vollständig aufgegeben. Es gibt keine technischen Updates, keine aktive Community und keine verifizierbaren Entwicklungen am Protokoll mehr. Das Schicksal der investierten Millionen bleibt ungeklärt. Der Fall unterstreicht die Notwendigkeit für Anleger, die Hintergründe von Teams und die Substanz von Marketingversprechen vor einem Investment tiefgreifend zu prüfen, statt sich von aggressiven Werbekampagnen blenden zu lassen.
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