BSI warnt vor KI-gestützten Smartphone-Betrugswelle
20.02.2026 - 05:53:12 | boerse-global.deEine neue Welle von Cyberangriffen zielt mit ungekannter Präzision auf deutsche Smartphone-Nutzer. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt aktuell dringend vor KI-gestützten Betrugsmaschen. Kriminelle nutzen künstliche Intelligenz, um täuschend echte Nachrichten zu erstellen, was bereits zu erheblichen finanziellen Schäden geführt hat.
Smishing und Quishing: Die perfekte Fälschung ist da
Die Zeiten auffälliger Rechtschreibfehler in Betrugsnachrichten sind vorbei. Cyberkriminelle setzen nun generative KI ein, um massenhaft perfekte und personalisierte Nachrichten zu erstellen. Im Fokus steht dabei „Smishing“ – eine Kombination aus SMS und Phishing.
Nutzer erhalten täuschend echte Textnachrichten von angeblichen Paketdiensten oder ihrer Bank. Unter psychologischem Druck, etwa durch eine angebliche Zollgebühr, werden sie zum Klick auf schädliche Links gedrängt. Parallel warnt das BSI vor „Quishing“, bei dem manipulierte QR-Codes an öffentlichen Orten wie Parkscheinautomaten platziert werden. Der gescannte Code leitet Opfer direkt auf Betrugsseiten um.
Spyware-Baukasten für Jedermann
Über gestohlene Zugangsdaten hinaus wächst die Bedrohung durch hochentwickelte Spionagesoftware. Sicherheitsforscher identifizierten kürzlich die mobile Spyware-Plattform „ZeroDayRAT“, die offen auf Telegram verkauft wird. Die Software funktioniert wie ein Baukasten und erfordert kaum technisches Know-how.
Einmal installiert, ermöglicht ZeroDayRAT die vollständige Fernsteuerung infizierter Android- und iOS-Geräte. Die Spyware kann Standorte verfolgen, private Nachrichten mitlesen und sogar SMS-basierte Zwei-Faktor-Authentifizierungscodes abfangen. Spezielle Module tauschen zudem Wallet-Adressen für Kryptowährungen in der Zwischenablage aus.
Die heimtückische Gefahr ab Werk
Eine besonders tückische Gefahr geht von Schadsoftware aus, die bereits vor dem Kauf auf dem Gerät installiert ist. Experten entdeckten die Malware „Keenadu“, die tief in der Firmware von Android-Geräten verankert sein kann. Dieser Angriff auf die Lieferkette macht eine Entfernung für Nutzer praktisch unmöglich.
Keenadu tarnt sich als legitime Systemkomponente, etwa als Teil der Gesichtserkennungs-Software. Einmal aktiv, kann die Malware weitere bösartige Apps nachladen und diesen weitreichende Berechtigungen erteilen. Experten fordern daher strengere Kontrollen der Firmware-Integrität während des gesamten Herstellungsprozesses.
Wie Sie Ihr Smartphone schützen können
Angesichts der raffinierten Angriffe ist ein proaktiver Umgang mit dem eigenen Gerät unerlässlich. Der wichtigste Schutz bleibt eine gesunde Skepsis: Ignorieren Sie unaufgefordert eingehende Nachrichten mit Dringlichkeitscharakter. Klicken Sie niemals unüberlegt auf Links oder scannen Sie QR-Codes aus unbekannter Quelle.
Halten Sie Betriebssystem und Apps stets aktuell und aktivieren Sie automatische Updates. Installieren Sie Anwendungen ausschließlich aus den offiziellen App-Stores und prüfen Sie kritisch, welche Berechtigungen diese anfordern. Ein entscheidender technischer Schutz ist die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei allen wichtigen Diensten.
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