Brain-Gym: Die „Denkmütze“ soll Konzentration steigern
06.02.2026 - 09:09:12Eine simple Ohrmassage verspricht schnelle Hilfe bei Konzentrationslöchern. Die sogenannte „Denkmütze“ aus dem Brain-Gym®-Programm soll in wenigen Minuten die geistige Wachheit reaktivieren – ganz ohne Hilfsmittel.
So funktioniert die Übung
Die Technik ist schnell erlernt. Mit Daumen und Zeigefinger massiert man sanft den gesamten äußeren Rand der Ohrmuschel, von oben bis zum Ohrläppchen. Diese Bewegung wird drei- bis fünfmal wiederholt.
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- Wirkungsversprechen: Die Stimulation soll die Durchblutung im Gehirn anregen und die Aufmerksamkeit steigern.
- Ursprung: Entwickelt wurde die Übung in den 1980er Jahren vom Pädagogen Dr. Paul Dennison als Teil seines Brain-Gym®-Programms gegen Lernblockaden.
Theorie: Akupressur fürs Gehirn?
Die Theorie hinter der Methode basiert auf der Annahme, dass die Ohrmuschel hunderte Akupressurpunkte besitzt. Deren Stimulation soll die Formatio reticularis aktivieren – ein Netzwerk im Hirnstamm, das für Wachheit zuständig ist. Ziel ist es, unwichtige Reize auszublenden und den Fokus zu schärfen.
Was sagt die Wissenschaft?
Die konkrete Wirksamkeit der „Denkmütze“ ist nicht umfassend klinisch belegt. Das Interesse an den zugrundeliegenden Prinzipien wächst jedoch.
Forschungen zur Ohrakupressur deuten auf positive Effekte hin, etwa bei der Reduktion von Angst, Stress oder Kopfschmerzen. Ob diese Ergebnisse direkt auf die Brain-Gym®-Übung übertragbar sind, bleibt offen.
Ein Werkzeug für den modernen Alltag
In einer Welt der digitalen Reizflut suchen viele nach einfachen Selbsthilfe-Techniken. Die „Denkmütze“ bietet eine diskrete, kostenlose Mini-Pause fürs Gehirn – ob im Büro oder vor einer Prüfung.
Sie ist kein Allheilmittel, könnte aber für viele eine praktische Erste-Hilfe-Maßnahme gegen mentale Ermüdung sein.


