Bobst, Group

Bobst Group Aktie: Gewinn bricht ein

03.03.2026 - 17:13:21 | boerse-global.de

Der Schweizer Maschinenbauer Bobst Group verzeichnete 2025 einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang. Der Auftragsbestand schrumpfte stark, was eine Halbierung der Dividende zur Folge hat.

Bobst Group Aktie: Gewinn bricht ein - Foto: über boerse-global.de
Bobst Group Aktie: Gewinn bricht ein - Foto: über boerse-global.de

Die Bobst Group blickt auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2025 zurück. Ein drastisch geschrumpfter Auftragsbestand und globale Handelshemmnisse wie neue US-Zölle drückten Umsatz und Ergebnis deutlich ins Minus. In der Folge müssen sich Aktionäre auf eine massiv gekürzte Dividende einstellen.

Erhebliche Einbußen beim Ergebnis

Der Konzernumsatz sank im abgelaufenen Jahr um 14,2 Prozent auf 1,622 Milliarden Schweizer Franken. Organisch belief sich der Rückgang auf 11,6 Prozent. Noch deutlicher fielen die Einbußen bei den Ertragskennzahlen aus: Das operative Ergebnis (EBIT) halbierte sich nahezu auf 73 Millionen Franken, während der Nettogewinn von 82 Millionen im Vorjahr auf nur noch 37 Millionen Franken abrutschte.

Als direkte Reaktion auf die schwache Ertragslage plant der Verwaltungsrat eine Halbierung der Dividende auf 2,50 Franken pro Aktie. Neben dem Gewinnrückgang verschlechterte sich auch die Eigenkapitalquote des Unternehmens, die von 27,9 auf 22,6 Prozent sank.

Gründe für die Investitionszurückhaltung

Verantwortlich für die schwachen Zahlen war vor allem eine geringe Investitionsbereitschaft der Kunden. Zu Jahresbeginn lag der Auftragsbestand bei den Maschinen bereits um 33 Prozent unter dem Vorjahr. Hinzu kamen Überkapazitäten am Markt sowie die Konsolidierung bei Großkunden in der Wellpappenindustrie, was die Nachfrage nach neuen Anlagen dämpfte.

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Einziger positiver Aspekt in der Bilanz: Trotz der Krise stieg der operative Cashflow von 55 Millionen auf 108 Millionen Franken. Dieser Zuwachs resultierte jedoch primär aus dem Abbau des Nettoumlaufvermögens. Kann dieser Fokus auf die Liquidität den Konzern sicher durch die Marktabkühlung steuern?

Verhaltene Prognose für 2026

Für das laufende Jahr 2026 stellt sich die Konzernleitung auf eine Fortsetzung der schwierigen Phase ein. Aufgrund der geopolitischen Spannungen und eines zunehmend protektionistischen Handelsumfelds erwartet das Management einen Umsatz leicht unter dem Niveau von 2025. Das operative Ergebnis (EBIT) soll in etwa auf dem Vorjahresstand verharren. Besonders die anhaltende Marktschwäche in Europa bleibt laut Unternehmen ein belastender Faktor für die kommenden Monate.

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