Blickfolge: So entschlüsselt unser Gehirn soziale Blicke
09.02.2026 - 01:02:12Unser Gehirn besitzt eine spezielle Schaltzentrale für das Verfolgen von Blicken. Neurowissenschaftler haben entschlüsselt, welche Hirnregionen diese fundamentale soziale Fähigkeit steuern. Die Erkenntnisse reichen von der frühkindlichen Entwicklung bis zu Störungen wie Autismus.
Die neuronale Schaltzentrale im Gehirn
Im Zentrum steht der Sulcus temporalis superior (STS), eine Furche im Schläfenlappen. Diese Region feuert besonders stark, wenn wir beobachten, wohin eine andere Person schaut. Der STS verarbeitet nicht nur die Augenbewegung, sondern setzt sie auch in einen sozialen Kontext.
Er arbeitet eng mit Arealen für räumliche Aufmerksamkeit und Handlungsplanung zusammen. Dieses Netzwerk ermöglicht es uns, die Blickinformation für eigene Entscheidungen zu nutzen. Interessant: Der STS reagiert auch auf andere Signale wie das Zeigen mit dem Finger.
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Eine universelle Fähigkeit ab dem Babyalter
Bereits mit drei bis sechs Monaten folgen Säuglinge den Blicken ihrer Bezugspersonen. Diese Fähigkeit ist eine Grundlage für Spracherwerb und soziales Lernen und deutet auf eine angeborene Veranlagung hin.
Eine Studie mit Kindern aus 17 Gemeinschaften weltweit zeigt: Die kognitiven Prinzipien des Blickfolgens sind universell. Trotz kultureller Unterschiede im Blickkontakt ist der zugrundeliegende Mechanismus eine menschliche Konstante. Die Präzision nahm in allen Kulturen mit dem Alter ähnlich zu.
Neue Einblicke in Autismus
Die Forschung liefert auch Schlüssel zum Verständnis von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS). Betroffene haben oft Schwierigkeiten, Blickrichtungen intuitiv zu deuten und soziale Situationen zu verstehen.
Neurowissenschaftliche Befunde deuten auf veränderte Aktivität im Blickfolge-Netzwerk hin, besonders im STS. Diese Erkenntnisse helfen, die neurobiologischen Grundlagen von Autismus besser zu verstehen und können therapeutische Ansätze beeinflussen.
Fundament für menschliche Zusammenarbeit
Die Fähigkeit, Blicken zu folgen, ist die Basis für geteilte Aufmerksamkeit. Diese „Joint Attention“ ermöglicht erst Kooperation, gemeinsames Lernen und die Weitergabe von Wissen.
Die Forschung hat weitreichende Implikationen:
* In der Klinik können Auffälligkeiten im Blickverhalten als frühe Marker für Entwicklungsstörungen dienen.
* In der Robotik versucht man, diese menschliche Fähigkeit nachzubauen, um intuitive Interaktionen mit Maschinen zu schaffen.
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